Analyse läuft

Sicherheitstechniker/in (IT): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

80%2013
80%2016
80%2019
71%2022
71%2026*
Ergebnis teilen

Spezialisten in der IT-Netzwerktechnik, IT-Koordination, IT-Administration und IT-Organisation (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

14 von 25 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Gebäudesystemtechnik, Gebäudeleittechnik0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Elektronik0%
Elektrotechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Melde- und Signalanlagen, -technik0%
Sicherheitstechnik0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Programmieren0%
Security Automation0%
Consent-Management-Plattformen0%
Identity- and Access-Management-Systeme (IAMS)0%

Du bleibst relevant.

IT-Sicherheitstechniker/innen konzipieren, erstellen, betreuen und beurteilen sicherheitsrelevante Anlagen von Unternehmen und Organisationen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.214 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementEntwicklungAnalyseSicherheitssysteme (IT), DatensicherheitPlanung

9.974

Beschäftigte i

4.350

Offene Stellen i

Arbeitslose i

158

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%76%71%
20132022: 71%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

9.974+76% seit 2012
9.9747.6975.419
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.214 €+14%
6.214 €5.099 €3.984 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
85Stellen 2024
158Arbeitslose 2024
1588410
20122024

Sicherheitstechniker/in (IT) im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 71% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Sicherheitstechniker/in (IT) verändern könnte. Damit liegt Sicherheitstechniker/in (IT) über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 71% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 25 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Gebäudesystemtechnik, Gebäudeleittechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik und Elektrotechnik und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Softwaretechnik, Software-Engineering und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 9.974 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 49% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.214 € pro Monat, gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.350 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Entwicklung, Analyse, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Sicherheitstechniker/in (IT)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Sicherheitstechniker/in (IT)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Du landest mit 71 Punkten beim KI-Risiko-Score deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59 liegt. Das ist kein Signal für das Ende des Berufs, aber ein klarer Hinweis: Ein großer Teil der heutigen Kerntätigkeiten ist technisch gut strukturierbar und damit vergleichsweise gut KI-gestützt bearbeitbar. Gleichzeitig spricht die Beschäftigungsentwicklung für eine stabile Nachfrage: Zwischen 2012 und 2024 ist die Zahl der Beschäftigten in diesem Beruf auf 9.974 gestiegen. Stand: Juni 2026.

Warum Sicherheitstechniker/innen (IT) anders betroffen sind als viele andere IT-Berufe

Bei diesem Beruf trifft KI nicht nur allgemeine Büroarbeit, sondern direkt die technischen Kernaufgaben. Besonders betroffen sind Tätigkeiten wie Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren, Security Automation, Identity- and Access-Management-Systeme (IAMS), Consent-Management-Plattformen, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik und Melde- und Signalanlagen, -technik. Genau diese Bereiche sind oft regelbasiert, dokumentierbar und gut standardisierbar — also ein Umfeld, in dem KI bei Analyse, Konfiguration und Prüfung schnell Mehrwert liefert.

Das heißt aber nicht, dass der Beruf einfach verschwindet. Die Aufgaben verschieben sich eher nach innen: weg von reiner Bearbeitung, hin zu Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Softwaretechnik, Software-Engineering, Entwicklung, IT-Forensik, IT-Audit, Anwendungstechnik und Anwendungsberatung. Gerade dort, wo Systeme in reale Infrastrukturen, Sicherheitsanforderungen und Kundenumgebungen eingebettet sind, bleibt menschliche Verantwortung zentral.

Für dich heißt das: Die Frage ist weniger, ob KI einzelne Arbeitsschritte übernimmt, sondern welche Teile deines Berufs künftig schneller, sauberer und stärker überwacht laufen. Besonders wertvoll werden Kompetenzen wie Analyse, Planung, Management, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und ergebnisorientiertes Handeln. Denn je mehr Technik automatisiert wird, desto wichtiger wird es, Ergebnisse zu prüfen, Risiken einzuordnen und Entscheidungen sauber zu begründen.

Was die Studienlage für Sicherheitstechniker/innen (IT) zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen ist für diesen Beruf besonders aufschlussreich: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster passen zu vielen Aufgaben in der technischen Sicherheit: Dokumentation, Fehlersuche, Ticketbearbeitung, Umsetzungsnotizen, Richtlinienentwürfe oder kurze technische Abstimmungen lassen sich mit KI deutlich beschleunigen. Gleichzeitig zeigt Microsoft, dass präzise Datenanalyse deutlich schwächer von KI erledigt wird als Text- und Kommunikationsaufgaben — ein wichtiger Punkt für Prüf-, Audit- und Sicherheitskontexte, in denen Genauigkeit vor Tempo geht.

Auch der Anthropic Economic Index hilft bei der Einordnung: In der realen Nutzung dominiert nicht die vollständige Automation, sondern überwiegend Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: KI wird eher zur Assistenz in Analyse, Dokumentation und Standardkonfiguration, während du Architektur, Freigaben, Risikoentscheidungen und die Verantwortung für Sicherheit behältst. Das ist typisch für Berufe, in denen Technik nicht nur digital, sondern auch physisch und organisatorisch wirkt.

Der IWF ordnet KI-exponierte Berufe weltweit ähnlich ein: Gerade in Industrieländern wie Deutschland ist der Anteil der exponierten Jobs höher, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Für Sicherheitstechniker/innen (IT) ist das plausibel, weil der Beruf einerseits technisch-nah ist, andererseits viel Wissen, Prüfung und Koordination verlangt. Das erhöht die Exponierung, aber nicht automatisch das Ersetzungsrisiko.

Was das für die Arbeit von Sicherheitstechniker/innen (IT) konkret bedeutet

Im Alltag wird sich die Arbeit voraussichtlich in Richtung Prüfen, Steuern und Absichern verschieben. Klassische Routinearbeit bei Hardwareinstallation, Softwareinstallation oder bei standardisierten IAMS-Konfigurationen kann schneller werden. Bei Security Automation unterstützt KI bereits heute beim Erkennen von Mustern, beim Vorfiltern von Ereignissen und bei der Vorbereitung von Maßnahmen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an saubere Übergaben, Nachvollziehbarkeit und Fehlervermeidung.

Besonders wichtig bleiben Tätigkeiten, die in reale Systeme eingreifen oder Haftung und Schutz betreffen: Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, IT-Forensik und IT-Audit. Dort zählt nicht nur, ob eine Lösung funktioniert, sondern ob sie unter Bedingungen, im Konfliktfall und im Betrieb belastbar ist. Genau deshalb bleibt der Beruf interessant: KI reduziert Teile der Routine, erhöht aber den Wert von Fachwissen, Urteilskraft und Verantwortung.

  • KI-gestützte Sicherheitssysteme und deren Grenzen verstehen
  • Dokumentation, Audit und Datenschutz stärker professionalisieren
  • Anwendungstechnik und Anwendungsberatung ausbauen, um Technik sicher in Organisationen einzuführen

Fazit für Sicherheitstechniker/innen (IT)

Der hohe Score von 71 zeigt: In diesem Beruf ist der KI-Druck real, weil viele Tätigkeiten strukturiert, technisch und teilautomatisierbar sind. Gleichzeitig ist das Berufsfeld nicht auf Verdrängung ausgerichtet, sondern auf Umgestaltung. Wer technische Systeme nicht nur bedienen, sondern auch bewerten, absichern und erklären kann, bleibt sehr gefragt. Für dich ist KI vor allem ein Hebel: weniger Routine, mehr Verantwortung, mehr Prüfung, mehr Architekturdenken.

Erwähnte KI-Tools

CopilotIAMSConsent-Management-Plattformen

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Sicherheitstechniker/in (IT) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Informationssicherheitsbeauftragte/rIT & Technologie
62%
Alle Berufe in IT & Technologie im KI-Check →

Häufige Fragen zu Sicherheitstechniker/in (IT)