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Softwareentwickler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

9%2013
9%2016
9%2019
39%2022
57%2026*
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Experten in der Softwareentwicklung

Das übernimmt KI.

14 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Kalkulation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Multimedia-Programmierung0%
Programmieren0%
Multimediasysteme, -technik0%
Design Pattern0%
Dokumentation (technisch)0%
Touch-Applikationen0%
Autonome Fahrsysteme0%
IoT-Plattformen0%
Patch-Management0%
Systemsoftware (Programmierung)0%
Web-Applikationen (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Softwareentwickler/innen analysieren, planen, entwickeln und implementieren informationstechnische Anwendungen und Softwarebausteine wie z.B. Datenbanken oder Programme.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Eigenverantwortung
Initiative

Gehalt

6.097 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.888 €

Oberes Viertel

7.385 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungSoftware-ImplementierungArchitekturAnwendungsentwicklungProgrammiersprache Java

230.717

Beschäftigte i

26.091

Offene Stellen i

Arbeitslose i

6.504

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

39%24%9%
20132022: 39%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

230.717+180% seit 2012
230.717156.51882.319
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.097 €+38%
7.385 €5.460 €3.535 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.617Stellen 2024
6.504Arbeitslose 2024
6.5044.0251.546
20122024

Softwareentwickler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Softwareentwickler/in erreicht im KI-Check einen Score von 57%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 39% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Kalkulation, Internet-, Intranettechnik, Multimedia-Programmierung, Programmieren und Multimediasysteme, -technik und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 230.717 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 40% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.097 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.888 € bis 7.385 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 26.091 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Software-Implementierung, Architektur, Anwendungsentwicklung und Programmiersprache Java. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Analytische Fähigkeiten und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Softwareentwickler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Softwareentwickler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn du Software entwickelst, verschiebt sich vor allem der Alltag

Beim Programmieren geht es längst nicht mehr nur darum, Code zu schreiben. Ein großer Teil der Arbeit besteht aus Informationstechnik, Computertechnik, Kalkulation, Dokumentation (technisch), dem Aufsetzen von Web-Applikationen (Programmierung), Systemsoftware (Programmierung), Patch-Management und immer häufiger auch aus Internet-, Intranettechnik, IoT-Plattformen oder Touch-Applikationen. Genau dort setzt KI an: Sie übernimmt zuerst die klar umrissenen, wiederholbaren Teile und beschleunigt viele Zwischenschritte. Das heißt aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Er verändert sich von innen.

Der KI-Risiko Score von 57 passt gut zu dieser Lage: mittel bis erhöht, aber keineswegs ein Hinweis auf einen abrupten Ersatz. Stand: Juni 2026 ist für Softwareentwickler/innen eher ein Bild der Umverteilung zu sehen: weniger Routine, mehr Prüfung, mehr Steuerung, mehr Abstimmung mit Produkt, Sicherheit und Betrieb.

Was KI bei Softwareentwickler/innen übernimmt

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die stark strukturiert sind und bei denen Muster schnell erkannt werden können. Dazu gehören Programmieren in klar abgegrenzten Modulen, Teile der Multimedia-Programmierung, standardisierte Web-Applikationen (Programmierung), wiederkehrende Dokumentation (technisch) oder einfache Kalkulation. Auch beim Erstellen von Boilerplate-Code, beim Umformulieren von Texten oder beim Ableiten von Testfällen ist KI heute schon stark.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI vor allem dort gut funktioniert, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, Inhalte erklärt oder kommuniziert werden. Genau das passt zu vielen Entwicklungsschritten: Anforderungen zusammenfassen, API-Textbausteine skizzieren, Code-Vorschläge machen, Fehlermeldungen interpretieren oder technische Inhalte für andere Teams verständlich machen. Das erklärt auch, warum Berufe mit Wissensarbeit besonders stark im Fokus stehen.

Hinzu kommt: Laut dem IAB ist das Substituierbarkeitspotenzial in Expertenberufen zuletzt besonders gestiegen, vor allem in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen. Gleichzeitig zeigt die Forschung bisher eher einen Effekt auf das Wachstum innerhalb des Berufs als auf den vollständigen Abbau von Stellen. In der Praxis heißt das: KI nimmt dir nicht automatisch den Job weg, aber sie nimmt dir Teile der klassischen Bearbeitung ab.

Was bei Softwareentwickler/innen menschlich bleibt

Alles, was in Richtung Kundenberatung, -betreuung, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen, Datenbankentwicklung, EDV-Anwender-Training, Software testen, Softwaretechnik, Software-Engineering, Entwicklung, Augmented Reality, Treiberprogrammierung, Agiles Projektmanagement, Machine Learning oder Design Thinking geht, bleibt stark menschenabhängig. Dort zählt nicht nur Syntax, sondern Kontext: Was soll das System leisten? Welche Nebenwirkungen sind akzeptabel? Wie passt es in bestehende Architekturen, Sicherheitsanforderungen und Teamprozesse?

Gerade in der Entwicklung sind die anspruchsvollsten Aufgaben oft nicht die schnellsten. Es geht um Zielkonflikte, Priorisierung, Fehlertoleranz, Verantwortung und Abstimmung. KI kann hier unterstützen, aber sie ersetzt nicht die fachliche Entscheidung. Das passt auch zum Anthropic Economic Index: In keiner Berufsgruppe dominiert Automation klar; viel KI-Nutzung ist weiterhin Augmentation, also Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für Softwareentwickler/innen ist das besonders relevant, weil die Qualität eines Systems nicht nur am Code hängt, sondern an Architektur, Wartbarkeit, Testbarkeit und Sicherheit.

Ein zweiter wichtiger Punkt: Die Nachfrage nach KI-Skills wächst laut Microsoft New Future of Work stark und weit über Tech-Rollen hinaus. Das spricht dafür, dass sich Softwareentwicklung nicht verengt, sondern ausweitet. Wer KI einordnen, prüfen und in Produkte übersetzen kann, wird eher wichtiger als überflüssig.

Was Softwareentwickler/innen jetzt konkret tun können

Der wichtigste Schritt ist nicht, KI blind zu nutzen, sondern sie gezielt in den eigenen Workflow zu integrieren. Hilfreich ist ein klarer Blick auf die eigenen Aufgaben: Was ist Routine? Was braucht Urteilsvermögen? Was muss dokumentiert, getestet oder abgesichert werden?

  • Nutze KI für Entwürfe, aber nicht für ungeprüften Produktivcode.
  • Lass dir beim Refactoring, bei Tests und bei der Dokumentation helfen.
  • Stärke deine Rolle in Systemintegration, Software testen und Datensicherheit.
  • Baue Wissen zu Architektur, Schnittstellen und Fehleranalyse aus.
  • Arbeite daran, Anforderungen präzise zu klären, bevor du implementierst.
  • Entwickle deine Fähigkeit, KI-Ergebnisse fachlich zu bewerten.

Besonders wertvoll werden Kompetenzen, die KI nur schlecht ersetzt: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Eigenverantwortung und Initiative. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass du nicht nur Code erzeugst, sondern Systeme verantwortest.

Auch die Marktdaten sprechen eher für Anpassung als für Verdrängung. In den vergangenen Jahren ist die Beschäftigung in dem Beruf stark gewachsen, und auch das Gehaltsniveau hat sich verbessert. Das zeigt: Der Bedarf an Softwareentwicklung bleibt hoch. Gleichzeitig verändert KI den Zugang zu Einstiegsaufgaben. Das heißt für dich: Je früher du lernst, mit KI produktiv und kritisch umzugehen, desto stabiler wird dein Profil.

Softwareentwickler/in bleibt ein Gestaltungsberuf

Der eigentliche Kern des Berufs verschiebt sich von der reinen Umsetzung zur Kombination aus Technik, Prüfung und Verantwortung. KI kann dir einen großen Teil der Fleißarbeit abnehmen. Die wertvollen Aufgaben bleiben aber dort, wo Systeme sicher, sinnvoll und im richtigen Kontext funktionieren müssen. Wer diesen Wandel aktiv mitgeht, verliert nicht an Bedeutung — er gewinnt an Wirkung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM-SystemeCode-Assistenz-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Softwareentwickler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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