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Techniker/in - Bohrtechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

50%2013
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50%2019
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Spezialisten im Berg- und Tagebau

Das übernimmt KI.

14 von 25 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Baugrunduntersuchung0%
Erdöl-, Erdgasgewinnung, -förderung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
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Kalkulation0%
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Wartungs- und Instandhaltungsroboter0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Techniker/innen in der Fachrichtung Bohrtechnik wirken bei der Planung und Durchführung von Bohrungen mit und nehmen bauleitende Aufgaben wahr.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit
Beharrlichkeit

Gehalt

5.880 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Arbeitsschutz, UnfallverhütungUmweltschutz, UmwelttechnikInbetriebnahmePlanungMicrosoft Office

1.453

Beschäftigte i

56

Offene Stellen i

Arbeitslose i

36

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

60%55%50%
20132022: 60%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.453-20% seit 2012
1.8051.6291.453
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.880 €+26%
6.560 €5.056 €3.551 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
17Stellen 2024
36Arbeitslose 2024
57303
20122024

Techniker/in - Bohrtechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 44% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Techniker/in - Bohrtechnik verändern könnte. Damit liegt Techniker/in - Bohrtechnik unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 60% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 25 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Baugrunduntersuchung, Erdöl-, Erdgasgewinnung, -förderung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Elektrotechnik, Fördertechnik und Hydraulik und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Brunnenbau, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen und Bohrlochgeologie (Bohrlochvermess-, Tiefbohrtechnik) und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.453 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.880 € pro Monat, gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 56 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz, Umwelttechnik, Inbetriebnahme, Planung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Organisationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

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KI und Automatisierung: Techniker/in - Bohrtechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Bohrtechnik bis 2030: weniger Routinemuster, mehr Steuerung und Verantwortung

In der Bohrtechnik verschiebt sich das Anforderungsprofil bis 2030 spürbar: Weg von einzelnen, gut standardisierbaren Routinen, hin zu mehr Arbeitsvorbereitung, Kalkulation, Betriebsmitteleinsatz planen und dem sicheren Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Daten. Der KI-Risiko Score liegt bei 44 und damit unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das spricht nicht für einen schnellen Ersatz, aber sehr klar für einen Umbau der Tätigkeiten von innen.

Das passt zu den Befunden des IAB: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten zu einem direkten Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu veränderten Aufgaben. Genau das ist hier gut vorstellbar. Teile der Baugrunduntersuchung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Elektrotechnik, Fördertechnik, Hydraulik, Pneumatik, Flachbohrtechnik und Tiefbohrtechnik bleiben fachlich zentral, werden aber stärker durch digitale Planung, Sensorik und Assistenzsysteme flankiert.

Welche Tätigkeiten in der Bohrtechnik zurückgehen

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die stark regelbasiert, datenförmig oder standardisierbar sind. Dazu gehören in deinem Beruf vor allem:

  • Kalkulation und Teile der Angebots- oder Einsatzplanung
  • Betriebsmitteleinsatz planen, wenn Daten aus Anlagen, Sensoren und Einsatzhistorien direkt ausgewertet werden
  • standardisierte Prüfschritte in Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • unterstützende Auswertungen in Baugrunduntersuchung und Georadar
  • Routineaufgaben rund um Wartungs- und Instandhaltungsroboter und Bauroboter

Hier wirkt KI nicht als vollständiger Ersatz für die Bohrtechnik, sondern als Beschleuniger: Sie sortiert Informationen vor, schlägt Vorgehensweisen vor und reduziert Such- und Dokumentationsaufwand. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen zeigt genau dieses Muster: Besonders gut anwendbar ist KI dort, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt und kommuniziert werden. Für die Bohrtechnik heißt das: Technische Dokumentation, strukturierte Bewertungen und Standardkommunikation werden leichter automatisierbar als das Arbeiten vor Ort.

Welche Kompetenzen in der Bohrtechnik wichtiger werden

Wachsen werden vor allem Aufgaben, die Urteilskraft, Abstimmung und technische Verantwortung verlangen. Dazu zählen Arbeitsvorbereitung, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Brunnenbau, Drainagearbeiten, Rohrverlegungen, Bohrlochgeologie, Kundenberatung, -betreuung, Exploration, Geologie, Geotechnik und Verfahrenstechnik.

Gerade diese Tätigkeiten sind schwerer zu automatisieren, weil sie mit wechselnden Bodenverhältnissen, Sicherheitsfragen, Haftung und praktischer Erfahrung zu tun haben. Hier sind nicht nur Daten wichtig, sondern das Zusammenspiel aus Beobachtung, Einsatzentscheidung und Verantwortung. Auch die in deinem Beruf wichtigen Fachkompetenzen wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz, Umwelttechnik, Inbetriebnahme und Planung gewinnen eher an Gewicht als an Automatisierbarkeit.

Warum der Beruf nicht einfach verschwindet

Der internationale Blick hilft bei der Einordnung. Der IWF geht davon aus, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland ist der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten noch höher. Das bedeutet aber nicht, dass alle diese Berufe schrumpfen. Vielmehr verändert sich meist der Aufgabenmix. Für die Bohrtechnik ist das plausibel: Die Arbeit bleibt technisch anspruchsvoll, nur die informativen und planenden Anteile werden stärker durch digitale Systeme unterstützt.

Auch der Stellenmarkt zeigt diesen Trend. Nach dem ChatGPT-Start sind Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit gewachsen ist. Genau in diese Richtung verschiebt sich die Bohrtechnik: weg von reiner Routine, hin zu mehr Analyse, Prozesssteuerung und Qualitätskontrolle.

Was du in der Bohrtechnik jetzt ausbauen solltest

Wenn du in diesem Beruf sicher aufgestellt bleiben willst, lohnt sich ein Fokus auf vier Bereiche:

  • Daten lesen und prüfen: Sensorwerte, Bohrprotokolle, Messreihen und Instandhaltungsdaten richtig einordnen
  • Schnittstellen verstehen: zwischen Geologie, Geotechnik, Verfahrenstechnik, Hydraulik und Elektrotechnik vermitteln
  • KI-gestützte Planung nutzen: Ergebnisse hinterfragen, statt sie nur zu übernehmen
  • Kommunikation stärken: mit Auftraggebern, Teams und Gutachtern klar über Risiken, Maßnahmen und Prioritäten sprechen

Das passt auch zu den gefragten persönlichen Kompetenzen in deinem Beruf: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Organisationsfähigkeit und Beharrlichkeit werden eher wichtiger als weniger wichtig. Denn je mehr Technik unterstützt, desto stärker wird die Rolle des Menschen bei Abwägung, Kontrolle und Entscheidung.

Nächste Schritte für die Bohrtechnik: vom Techniker zum Steuernden

Für die nächsten Jahre ist das realistische Ziel nicht, „KI zu ersetzen“, sondern sie in den eigenen Ablauf einzubauen. Das kann konkret heißen:

  • digitale Auswertungen in der Baugrunduntersuchung routiniert prüfen
  • Routine-Dokumentation bei Wartung, Reparatur, Instandhaltung teilautomatisieren
  • bei Betriebsmitteleinsatz planen und Kalkulation mit Vorlagen und Assistenzsystemen arbeiten
  • die eigene Rolle in Gutachter-, Sachverständigentätigkeit und Kundenberatung, -betreuung stärken
  • bei Bauroboter, Wartungs- und Instandhaltungsroboter und Georadar die Grenzen der Systeme kennen

Der wichtige Punkt: Der Beruf ist nicht vor allem bedroht, sondern im Umbau. Wer die Technik versteht und zusätzlich sauber dokumentiert, sicher beurteilt und gut kommuniziert, bleibt in der Bohrtechnik sehr relevant.

Erwähnte KI-Tools

GeoradarBauroboterWartungs- und Instandhaltungsroboter

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Techniker/in - Bohrtechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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