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Technikwissenschaftler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Experten in der Museums- und Ausstellungstechnik

Das übernimmt KI.

5 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Fachterminologie (technisch)0%
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Du bleibst relevant.

Technikwissenschaftler/innen bereiten das Phänomen Technik für die schulische und außerschulische Vermittlung auf. Dazu gehören Planung, Durchführung und Evaluation von Lehr-und Lernprozessen und technikwissenschaftliche Ausstellungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit
Belastbarkeit

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

ArchitekturMicrosoft OfficeDenkmalpflegePlanungEntwicklung

2.414

Beschäftigte i

94

Offene Stellen i

Arbeitslose i

45

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

13%13%13%
20132022: 13%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.414-22% seit 2012
3.1032.7472.391
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6Stellen 2024
45Arbeitslose 2024
5427
20122024

Technikwissenschaftler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Technikwissenschaftler/in erreicht im KI-Check einen Score von 37%. Damit liegt Technikwissenschaftler/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Kultur & Bibliothek (51%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 13% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Fachterminologie (technisch), Technisches Verständnis, Dokumentation (technisch), Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Kulturgeschichte, Technikgeschichte, Lehrtätigkeit (Hochschule) und Bildungsarbeit und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.414 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gesunken. Zuletzt waren rund 94 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Architektur, Microsoft Office, Denkmalpflege, Planung und Entwicklung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Organisationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Kultur & Bibliothek · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Technikwissenschaftler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Technikwissenschaftler/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Technikwissenschaftler/in: Der Markt schrumpft, die Aufgaben verschieben sich

Der Beruf steht arbeitsmarktlich unter spürbarem Druck: Die Zahl der Beschäftigten ist von 3.103 im Jahr 2012 auf 2.414 im Jahr 2024 gesunken. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score mit 37 eher im mittleren Bereich. Das ist kein Warnsignal für ein abruptes Verschwinden, aber ein klares Zeichen dafür, dass sich der Beruf von innen verändert. Stand: Juni 2026.

Für dich heißt das: Nicht jede Aufgabe wird automatisch ersetzt, aber einige Kerntätigkeiten geraten stärker unter Automatisierungsdruck als in vielen anderen Kultur- und Wissensberufen. Besonders betroffen sind Fachterminologie (technisch), technisches Verständnis, Dokumentation (technisch), Recherche und Informationsbeschaffung. Genau dort unterstützt KI heute bereits zuverlässig, vor allem wenn es um das Sortieren, Vorstrukturieren und Zusammenfassen von Material geht.

Wo Technikwissenschaftler/in heute noch klar menschlich ist

Dein Beruf lebt nicht nur von Wissen, sondern von Einordnung. Wer Technikwissenschaften vermittelt oder aufbereitet, verbindet Technik mit Kontext: Kulturgeschichte, Technikgeschichte, Methodik, Didaktik und Vortragstätigkeit sind nicht einfach „Zusatzaufgaben“, sondern oft der Kern der Arbeit. Dazu kommen Tätigkeiten wie Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Museumpädagogik, Ausstellungen organisieren und durchführen und Führungen veranstalten.

Genau diese Bereiche sind weniger leicht zu automatisieren, weil sie situatives Urteil, Zielgruppenverständnis und soziale Präsenz brauchen. KI kann beim Entwurf helfen, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die Fähigkeit, technische Inhalte für unterschiedliche Besuchergruppen, Studierende oder Kooperationspartner passend zu übersetzen.

Auch Fachpublikationen erstellen und Technische Redaktion bleiben anspruchsvoll, weil hier nicht nur Informationen gesammelt, sondern bewertet, verdichtet und in einen fachlich sauberen Zusammenhang gebracht werden müssen. Das gilt besonders dort, wo Architektur, Denkmalpflege, Planung und Entwicklung zusammenspielen.

Wie KI den Beruf Technikwissenschaftler/in konkret verändert

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Kommunizieren und Informationsarbeit. Genau deshalb liegen in deinem Beruf die größten Veränderungen zuerst in den vorbereitenden und textnahen Aufgaben. KI kann Rohfassungen liefern, Quellen ordnen, Fachtexte sprachlich glätten oder Recherchepfade vorschlagen.

Das bedeutet aber nicht, dass der Beruf „wegautomatisiert“ wird. Die IAB-Forschung zeigt für Deutschland insgesamt, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu tatsächlichem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Außerdem wächst die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bislang teils sogar stärker als in wenig exponierten Berufen. Das spricht dafür, dass KI im Alltag eher als Verstärker wirkt als als reiner Ersatz.

Für Technikwissenschaftler/innen ist das besonders wichtig: Wenn du KI klug einsetzt, kannst du Routinen verkürzen und mehr Zeit für kuratorische, didaktische und vermittelnde Arbeit gewinnen. Der Beruf verschiebt sich dann weg von der reinen Bearbeitung hin zu Steuerung, Prüfung und Kontextsetzung.

Was die Studien für Technikwissenschaftler/in bedeuten

Der IWF geht davon aus, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Dein Beruf gehört genau in dieses Umfeld: wissensintensiv, textlastig und erklärungsbedürftig. Das heißt aber nicht automatisch hohes Ersetzungsrisiko, sondern zunächst einmal hohe Berührung mit KI.

Auch der Anthropic Economic Index ist für deine Einordnung hilfreich: In der Realität dominiert in den meisten Berufsgruppen nicht Automation, sondern Augmentation — also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Das passt gut zu Technikwissenschaften, weil du Inhalte prüfen, gewichten und in kulturelle oder historische Kontexte setzen musst. KI kann hier Entwürfe und Vorarbeit liefern, aber die fachliche Entscheidung bleibt bei dir.

Besonders relevant ist außerdem die Entwicklung von KI-Skills am Arbeitsmarkt. Laut Microsoft Research wachsen Stellenanzeigen mit KI-Bezug stark, und sie verlangen häufiger analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz. Genau diese Mischung wird für dich wichtiger: nicht nur technisch korrekt arbeiten, sondern auch nachvollziehbar begründen, verantwortungsvoll auswählen und verschiedene Zielgruppen sauber bedienen.

Welche Strategie für Technikwissenschaftler/in sinnvoll ist

Für dich ist die beste Strategie nicht Rückzug, sondern Profilschärfung. Nutze KI dort, wo sie Recherche, Gliederung und Formulierung beschleunigt, und setze deinen Mehrwert dort ein, wo Kontext zählt.

  • Stärke deine Rolle als Übersetzer/in zwischen Technik, Geschichte und Öffentlichkeit.
  • Nutze KI für Recherche, Informationsbeschaffung und erste Textentwürfe, aber prüfe Fachterminologie konsequent selbst.
  • Baue Kompetenzen in Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Eigenverantwortung aus.
  • Verbinde Microsoft Office, Planung und Entwicklung mit sauberer fachlicher Dokumentation.
  • Schärfe dein Profil in Lehrtätigkeit (Hochschule), Bildungsarbeit und Museumspädagogik, weil hier menschliche Präsenz entscheidend bleibt.
  • Beobachte, wie sich Aufgaben in Technische Redaktion, Fachpublikationen erstellen und Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations verändern, und positioniere dich als Qualitätsinstanz.

Kurz gesagt: Der Beruf wird nicht von KI verdrängt, aber er wird kognitiv neu zugeschnitten. Wer technische Inhalte sicher einordnet, verständlich vermittelt und Projekte souverän steuert, bleibt sehr relevant.

Erwähnte KI-Tools

CopilotMicrosoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Technikwissenschaftler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Technikwissenschaftler/in