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Vergolder/in

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Fachkräfte im Vergolderhandwerk

Das übernimmt KI.

12 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Oberflächen behandeln, veredeln0%
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Du bleibst relevant.

Vergolder/innen behandeln die Oberflächen von Holzrahmen für Bilder, Spiegel oder Möbel sowie von sakralen Objekten wie Altären und Heiligenskulpturen. Sie restaurieren auch schadhafte Stellen oder gestalten die gesamte Oberfläche neu.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

117

Beschäftigte i

Arbeitslose i

10

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

117-19% seit 2012
155136117
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
10Arbeitslose 2024
462231
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Vergolder/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Vergolder/in

Stand: April 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Vergolder/in: Was sich gerade verändert

Die Vergolderei ist ein traditionelles Handwerk, das in den letzten Jahren zunehmend durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Technologien beeinflusst wird. Der KI-Risiko Score für Vergolder/innen liegt bei 61%, was darauf hindeutet, dass diese Berufsgruppe einem hohen Risiko durch Automatisierung ausgesetzt ist. Das IAB-Automatisierungspotenzial beträgt sogar 100%, was bedeutet, dass theoretisch alle Aufgaben von KI übernommen werden könnten. Praktisch ist jedoch der reale KI-Einsatz derzeit nur bei 20% der Möglichkeiten angekommen, was einen großen Theorie-Praxis-Gap von 80 Prozentpunkten zeigt. Für Vergolder/innen bedeutet das, dass viele Tätigkeiten automatisiert werden könnten, während die traditionellen handwerklichen Fähigkeiten weiterhin gefragt bleiben.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Einige Aufgaben in der Vergolderei können bereits durch Software und digitale Tools effizient erledigt werden. Zum Beispiel nutzen viele Vergolder/innen Adobe Sensei, um digitale Designs zu erstellen und zu visualisieren, bevor sie mit der physischen Vergoldung beginnen. Das spart Zeit und ermöglicht eine präzisere Planung. Früher mussten Vergolder/innen viele Entwürfe per Hand skizzieren und ausprobieren. Heute können sie einfach in Adobe Sensei klicken und erhalten sofortige Vorschläge und Anpassungen.

Ein weiteres nützliches Tool ist Artifex, das digitale Funktionen für die Kunst- und Restaurierungsbranche bietet. Mit dieser Software können Vergolder/innen Vergoldungsprojekte planen und simulieren, was zuvor viel mehr manuelle Arbeit erforderte. Auch Plattformen wie Artly helfen dabei, Aufträge zu akquirieren, indem sie Künstler und Handwerker mit Kunden verbinden, wodurch Vergolder/innen einfacher neue Projekte finden können.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der technologischen Fortschritte gibt es Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Kreativität und das Gespür für ästhetische Gestaltung sind menschliche Stärken, die in der Vergolderei unerlässlich sind. Während KI Muster und Designs analysieren kann, bleibt die Fähigkeit, ein einzigartiges Kunstwerk zu schaffen, eine menschliche Eigenschaft. Zudem erfordert die Vergoldung oft feine manuelle Fähigkeiten und ein tiefes Verständnis für Materialien und Techniken, die schwer zu automatisieren sind. Kunden wünschen sich zudem individuelle Lösungen, was bedeutet, dass persönliche Beratung und Anpassung weiterhin von einem erfahrenen Vergolder/einer erfahrenen Vergolderin geleistet werden müssen.

Was sich in der Branche gerade tut

In der Vergolderei sind derzeit einige spannende Trends zu beobachten. Die Digitalisierung von Kunsthandwerk nimmt zu, und immer mehr Vergolder/innen nutzen digitale Technologien, um ihre Designs zu planen und zu visualisieren. Auch der Trend zur Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung; immer mehr Anbieter setzen auf umweltfreundliche Materialien. Darüber hinaus wünschen sich Kunden zunehmend personalisierte Lösungen, was Vergolder/innen dazu zwingt, kreativ zu denken und individuelle Ansätze zu entwickeln.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass es in Deutschland nur etwa 117 Beschäftigte in der Vergolderei gibt. Mit einem KI-Risiko Score von 61% und einem Automatisierungspotenzial von 100% ist die Branche also stark gefährdet, jedoch bleibt der tatsächliche Einsatz von KI mit 20% noch hinter den Möglichkeiten zurück. Dies könnte darauf hindeuten, dass zwar einige Arbeitsplätze durch Automatisierung wegfallen könnten, es aber trotzdem Raum für spezialisierte und kreative Tätigkeiten gibt, die menschliche Fähigkeiten erfordern.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um dich auf die Veränderungen in der Vergolderei vorzubereiten, gibt es mehrere Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. Online-Kurse besuchen: Plattformen wie Udemy oder Coursera bieten günstige Kurse zu Design und Kunsthandwerk an. Suche nach spezifischen Kursen zur Vergoldung oder zur Anwendung digitaler Technologien in deinem Handwerk.
  1. YouTube-Tutorials nutzen: Es gibt viele kostenlose Videoanleitungen von erfahrenen Vergolder/innen, die Techniken und Materialien erklären. Nutze diese Ressourcen, um dein Wissen zu erweitern.
  1. Webinare von Fachverbänden: Der Bundesverband Kunsthandwerk bietet oft kostenlose oder kostengünstige Webinare zu aktuellen Trends und Techniken an. Melde dich an, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und dein Netzwerk zu erweitern.

Fazit: Deine Zukunft als Vergolder/in

Die Zukunft als Vergolder/in ist sowohl herausfordernd als auch vielversprechend. Während KI und Automatisierung viele Aspekte des Berufs verändern, bleibt der menschliche Faktor unverzichtbar. Deine Kreativität, handwerklichen Fähigkeiten und die Fähigkeit zur individuellen Kundenberatung sind Stärken, die auch in einer digitalen Zukunft gefragt sein werden. Nutze die Gelegenheit, dich weiterzubilden und dich auf die Veränderungen einzustellen — so sicherst du dir einen Platz in der Zukunft der Vergolderei.

Erwähnte KI-Tools

ArtlyAdobe SenseiCanvaArtifexDigitalisierung von KunsthandwerkNachhaltigkeitPersonalisierungOnline

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

Häufige Fragen zu Vergolder/in