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Verhaltensforscher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

14%2013
14%2016
14%2019
14%2022
28%2026*
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Experten in der Biologie (Zoologie)

Das übernimmt KI.

1 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Laborarbeiten, Labortechnik0%

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Verhaltensforscher/innen untersuchen Lebens-und Verhaltensweisen von Menschen oder Tieren.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Belastbarkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit

Gehalt

5.369 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.697 €

Oberes Viertel

6.435 €

Fachliche Stärken i

ToxikologieBiologieForschungEntwicklungChemie

792

Beschäftigte i

91

Offene Stellen i

Arbeitslose i

203

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

14%14%14%
20132022: 14%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

792+335% seit 2012
792487182
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
11Stellen 2024
203Arbeitslose 2024
2031045
20122024

Verhaltensforscher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Verhaltensforscher/in beträgt 28%. Damit liegt Verhaltensforscher/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Naturwissenschaften (46%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 14% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 1 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Laborarbeiten, Labortechnik. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Projektmanagement, Sozialwissenschaften, Soziologie, Forschung, Versuchsdurchführung und -auswertung und Versuchsplanung und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 792 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 53% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.369 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.697 € bis 6.435 €). Zuletzt waren rund 91 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Toxikologie, Biologie, Forschung, Entwicklung und Chemie. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Naturwissenschaften · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Verhaltensforscher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Verhaltensforscher/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Verhaltensforscherinnen und Verhaltensforscher arbeiten dort, wo Beobachtung, Theorie und saubere Auswertung zusammenkommen: bei Versuchsdurchführung und -auswertung, Versuchsplanung, Forschung, wissenschaftlicher Dokumentation und später oft auch bei Fachpublikationen erstellen. Genau hier zeigt sich, warum der KI-Risiko-Score mit 28 zwar spürbar ist, aber nicht nach einem Beruf klingt, der einfach verschwindet. Stand: Juni 2026 wird der Alltag eher umgebaut als ersetzt.

Was KI bei Verhaltensforscher/in übernehmen kann

Am ehesten entlastet KI dort, wo Arbeit strukturiert, wiederholbar und datenlastig ist. Für Verhaltensforscherinnen und Verhaltensforscher betrifft das vor allem Laborarbeiten, Labortechnik, Teile der wissenschaftlichen Dokumentation und vorbereitende Schritte in der Versuchsdurchführung und -auswertung. Auch erste Textentwürfe, Literaturzusammenfassungen oder das Strukturieren von Befunden lassen sich inzwischen gut vorarbeiten.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt ein klares Muster: Besonders KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: KI kann dir bei Protokollen, Exzerpten, Gliederungen, Übersichten und dem Feinschliff von Texten helfen. Sie ist damit eher Werkzeug als Ersatz.

Auch der internationale Befund passt dazu. Laut IMF sind weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern deutlich mehr, weil dort kognitive Arbeit stärker verbreitet ist. Verhaltensforschung gehört genau in diesen Bereich: wissensintensiv, analytisch, dokumentationsstark. Das macht den Beruf angreifbarer für Teilautomatisierung, aber auch produktiver mit KI.

Was in Verhaltensforschung menschlich bleibt

Trotz guter KI-Tools bleiben die entscheidenden Teile des Berufs klar menschlich. Dazu gehören Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Projektmanagement, Versuchsplanung, die fachliche Einordnung in Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie, Humanbiologie, Biologie, Genetik, Neurobiologie, Tierökologie, Verhaltensbiologie, Zoologie und Tierphysiologie. Genau diese Breite macht den Beruf robust.

KI kann Muster finden, aber sie ersetzt nicht die wissenschaftliche Urteilskraft: Welche Hypothese ist tragfähig? Welche Störfaktoren sind relevant? Welche Beobachtung ist methodisch belastbar? Das bleibt Aufgabe von Menschen. Besonders wichtig sind außerdem Lehrtätigkeit (Hochschule), Vortragstätigkeit, der Austausch mit Kolleg:innen und das Einordnen von Befunden in einen größeren Forschungszusammenhang.

Dazu kommt: Die reale KI-Nutzung in vielen Berufen ist bisher überwiegend augmentierend. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass etwas mehr als die Hälfte der KI-Nutzung auf Zusammenarbeit von Mensch und KI entfällt. Das spricht gerade in den Naturwissenschaften für einen Beruf, der sich verändert, aber nicht entkernt wird.

Was Beschäftigte in Verhaltensforschung jetzt tun können

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich kein Abwehrkampf, sondern eine kluge Aufgabenteilung mit KI. Nutze Systeme für Vorarbeiten, nicht für die fachliche Letztentscheidung. Gute Einsatzfelder sind:

  • Rohdaten strukturieren und erste Plausibilitätschecks vorbereiten
  • Protokolle, Zusammenfassungen und wissenschaftliche Dokumentation beschleunigen
  • Literatur sichten, Thesen clustern und Forschungsfragen schärfen
  • Textentwürfe für Fachpublikationen erstellen überarbeiten
  • Bei Versuchsdurchführung und -auswertung Routinearbeit reduzieren

Wichtiger noch: Stärke genau die Kompetenzen, die KI nicht sauber abdeckt. Dazu zählen Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Belastbarkeit. Die Microsoft-Studie zu den neuen Future-of-Work-Rollen zeigt, dass KI-nahe Tätigkeiten fast doppelt so oft analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz verlangen. Das ist auch für Verhaltensforschung der richtige Kurs.

Der Stellenmarkt spricht ebenfalls eine klare Sprache: Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegten. Für deinen Beruf heißt das: Wer methodisch stark ist, sauber dokumentiert und Forschung in belastbare Ergebnisse übersetzt, bleibt gefragt. Besonders wertvoll wird, wer KI nicht nur bedient, sondern ihre Ergebnisse kritisch prüft.

Unterm Strich ist Verhaltensforschung ein Beruf mit moderatem KI-Risiko und guter Anpassungsfähigkeit. Der Score von 28 passt dazu: Viele Tätigkeiten lassen sich unterstützen, aber die fachliche Verantwortung, die Deutung und die wissenschaftliche Kommunikation bleiben in deiner Hand.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleKI-Textassistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Verhaltensforscher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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