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Vervielfältiger/in

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MITTLERES RISIKO

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73%2026*
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Fachkräfte in der Drucktechnik

Das übernimmt KI.

8 von 10 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Digitaldruck0%
Kleinoffsetdruck0%
Ton-, Farbwertkorrigieren0%
Fotokopieren0%
Reproretusche0%
Reprotechnik, Reprografie0%

Du bleibst relevant.

Vervielfältiger/innen reproduzieren gedruckte Vorlagen, beispielsweise als Fotokopie oder als Kleinoffsetdruck.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

3.582 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.965 €

Oberes Viertel

4.278 €

Fachliche Stärken i

Wartung, Reparatur, InstandhaltungTechnisches VerständnisDigitaldruckFlachdruck, OffsetdruckHandwerkliche Kenntnisse

28.211

Beschäftigte i

1.521

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.302

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

28.211-40% seit 2012
46.82837.52028.211
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.582 €+22%
4.278 €3.323 €2.368 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
662Stellen 2024
1.302Arbeitslose 2024
2.3281.389450
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Vervielfältiger/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Vervielfältiger/in

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Vervielfältiger/in: Was sich gerade verändert

Künstliche Intelligenz (KI) hat auch im Beruf des Vervielfältigers bzw. der Vervielfältigerin Einzug gehalten. Mit einem Risiko-Score von 73 % und einem Automatisierungspotenzial von 100 % ist dieser Beruf stark von den Veränderungen betroffen. Das bedeutet, dass viele Aufgaben, die bislang manuell erledigt wurden, zunehmend von Maschinen und Software übernommen werden können. Stell dir vor, wie früher die Druckvorbereitung oft viel Zeit in Anspruch nahm – heute kann KI diese Prozesse erheblich beschleunigen und optimieren. Für dich als Vervielfältiger/in heißt das, dass du dich auf neue Aufgaben einstellen und deine Fähigkeiten anpassen musst.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute übernehmen verschiedene KI-Tools viele Aufgaben, die früher in der Druck- und Vervielfältigungsindustrie manuell erledigt wurden. Hier sind einige Beispiele:

  • Adobe Sensei: Diese KI-Plattform automatisiert Designprozesse und die Bildbearbeitung. Das bedeutet, dass die Druckvorbereitung schneller und effizienter erfolgt, was die Qualität der gedruckten Vorlagen verbessert.
  • PrintVis: Mit dieser Software können Druckaufträge KI-gestützt geplant und automatisiert werden. Anstatt manuell Aufträge zu verwalten, kannst du jetzt auf intelligente Planungstools zurückgreifen.
  • Xerox AI: Diese Technologie verbessert nicht nur die Druckqualität, sondern optimiert auch den gesamten Druckprozess durch die intelligente Analyse von Druckdaten.
  • HP SmartStream: Dieses Tool automatisiert Druckabläufe und nutzt KI, um Ressourcen zu optimieren und die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Anstatt stundenlang manuell zu steuern, wird viel automatisiert.

Diese Werkzeuge führen dazu, dass viele Routineaufgaben wegfallen und dir mehr Zeit für kreative und wertschöpfende Tätigkeiten bleibt.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der Fortschritte in der KI gibt es einige Dinge, die Maschinen einfach nicht können. Menschliche Fähigkeiten sind weiterhin gefragt und stellen deine Stärke dar. Dazu gehören:

  • Technisches Verständnis: Du verstehst die komplexen Abläufe und Probleme in der Druckproduktion und kannst schnell Lösungen finden.
  • Kommunikationsfähigkeit: Der Austausch mit Kollegen, Kunden und Zulieferern ist entscheidend. Diese Fähigkeit ist für Maschinen nicht ersetzbar.
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit: In einem Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, bleibt eine menschliche Stärke, die KI nicht ersetzen kann.
  • Gewissenhaftigkeit: Die Aufmerksamkeit für Details, die du in deiner Arbeit einbringst, ist etwas, das Maschinen nicht nachahmen können.

Diese Qualitäten sind in der Branche nach wie vor sehr wichtig und werden auch in Zukunft geschätzt.

Was sich in der Branche gerade tut

Aktuell gibt es in der Druckindustrie spannende Entwicklungen. Immer mehr Unternehmen setzen auf KI, um ihre Produktionsabläufe zu automatisieren und zu optimieren. Der Trend geht auch in Richtung Personalisierung von Druckprodukten, wobei KI hilft, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Zudem wird die Nachhaltigkeit durch den optimierten Materialverbrauch und die Energieeffizienz immer wichtiger. In Deutschland sind viele Druckereien dabei, ihre Prozesse zu digitalisieren und in die Zukunft zu investieren.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Die Beschäftigtenzahl im Bereich Vervielfältigung in Deutschland liegt bei etwa 28.211. Trotz des hohen Automatisierungspotenzials von 100 % und eines KI-Risiko-Scores von 73 % gibt es auch positive Entwicklungen. Aktuell sind 1.521 Stellen ausgeschrieben, was zeigt, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften besteht. Der Medianlohn liegt bei 3.582 Euro pro Monat, mit einer Spanne von 2.965 bis 4.278 Euro. Dies zeigt, dass trotz der Veränderungen in der Industrie auch nach wie vor gute Verdienstmöglichkeiten bestehen.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Wenn du dich auf die Veränderungen in der Branche vorbereiten möchtest, gibt es einige konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. Online-Kurse auf Plattformen wie Coursera und edX: Hier findest du kostenlose Kurse über KI und Automatisierung in der Druckindustrie. So kannst du dein Wissen erweitern.
  1. IHK-Webinare: Schau dir die Angebote der Industrie- und Handelskammern an. Viele bieten kostengünstige Online-Seminare zu Digitalisierung und neuen Technologien an.
  1. YouTube-Tutorials: Nutze kostenlose Tutorials auf YouTube, um dich über die neuesten Drucktechnologien und deren Anwendung zu informieren. Diese sind oft leicht verständlich und praxisnah.

Mit diesen Schritten kannst du dein Wissen erweitern und dich auf die Veränderungen in deinem Beruf vorbereiten.

Fazit: Deine Zukunft als Vervielfältiger/in

Die Revolution durch Künstliche Intelligenz wird den Beruf des Vervielfältigers bzw. der Vervielfältigerin stark beeinflussen. Es wird wichtig sein, sich kontinuierlich weiterzubilden und individuelle Stärken auszubauen. Deine Fähigkeiten im technischen Verständnis und im Teamwork bleiben unersetzlich. Stelle dich den Veränderungen und nutze die Chancen, die sich dir bieten – du hast die Möglichkeiten, deine Zukunft aktiv zu gestalten!

Erwähnte KI-Tools

Adobe SenseiPrintVisXerox AIHP SmartStreamIHKYouTube

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Vervielfältiger/in