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Video-Journalist/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

13%2013
25%2016
25%2019
38%2022
56%2026*
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Spezialisten in Redaktion und Journalismus

Das übernimmt KI.

13 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Lichttechnik, Beleuchtung0%
Presserecht0%
Urheberrecht0%
Bild- und Tontechnik0%
Synchronisieren (Videotechnik)0%
Videobearbeitung0%
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Medientechnik0%
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Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

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Video-Journalisten und-Journalistinnen konzipieren, drehen und schneiden filmische Beiträge.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.801 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.718 €

Oberes Viertel

6.264 €

Fachliche Stärken i

ManagementRedaktionDokumentation (technisch)Technische RedaktionMicrosoft Office

61.953

Beschäftigte i

4.908

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.467

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

38%26%13%
20132022: 38%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

61.953+28% seit 2012
62.63755.57848.518
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.801 €+11%
6.264 €4.679 €3.093 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
414Stellen 2024
3.467Arbeitslose 2024
3.5041.906307
20122024

Video-Journalist/in im KI-Check: die Daten im Detail

Video-Journalist/in erreicht im KI-Check einen Score von 56%. Damit liegt Video-Journalist/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 38% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bildbearbeitung, digital, Lichttechnik, Beleuchtung, Presserecht, Urheberrecht, Bild- und Tontechnik und Synchronisieren (Videotechnik) und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Dramaturgie, Kameraführung, Produktion (Bühne, Film, Fernsehen, Video, Audiovision), Storyboarderstellung und Medienkonzeption und 7 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 61.953 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 7% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.801 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.718 € bis 6.264 €), gestiegen um 9% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.908 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Redaktion, Dokumentation (technisch), Technische Redaktion und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Video-Journalist/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Video-Journalist/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Video-Journalist/in am Arbeitsmarkt: mehr Beschäftigung, aber sichtbarer Druck auf Routineaufgaben Stand: Juni 2026 zeigt sich bei Video-Journalist/innen ein gemischtes Bild: Der Beruf ist weiter gewachsen, und zwar von 48.518 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 61.953 im Jahr 2024. Das spricht für anhaltende Nachfrage nach Bewegtbild, schneller Berichterstattung und multimedialer Aufbereitung. Gleichzeitig ist der KI-Risiko Score von 56 ein klares Signal, dass nicht der ganze Beruf verschwindet, aber einzelne Tätigkeiten spürbar unter Druck geraten.

Gerade im Videojournalismus verschiebt sich die Arbeit oft von der reinen Produktion hin zu Auswahl, Einordnung und Entscheidung. Wer heute arbeitet, produziert nicht nur Bildberichte oder Videobearbeitung, sondern muss auch schneller recherchieren, Daten prüfen, Storys strukturieren und Inhalte für verschiedene Kanäle aufbereiten. Genau dort setzt KI an.

Was KI im Video-Journalismus bereits gut kann Die größten Veränderungen betreffen Tätigkeiten, die klar strukturiert, wiederholbar und regelbasiert sind. Dazu zählen im Alltag etwa Recherche, Informationsbeschaffung, Videobearbeitung, Bildbearbeitung, digital, Synchronisieren (Videotechnik) sowie Teile von Bild- und Tontechnik und Medientechnik. Auch rechtlich nah an der Produktion liegende Aufgaben wie Presserecht, Urheberrecht oder das Verwalten von Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten werden stärker durch digitale Werkzeuge vorbereitet, sortiert oder geprüft.

Das passt zu mehreren aktuellen Studien. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass vor allem Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren gut mit KI funktionieren. Für Video-Journalist/innen heißt das: Nicht die Kameraarbeit selbst wird zuerst automatisiert, sondern oft die Vorarbeit rund um Recherche, Skripte, Zusammenfassungen, Untertitel, Rohschnitt oder Varianten für verschiedene Ausspielwege.

Auch der IAB-Befund ist für diesen Beruf wichtig: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial verlieren historisch selten sofort Beschäftigung, sondern wachsen eher langsamer. Genau das ist für den Videojournalismus ein realistisches Szenario. KI ersetzt häufig nicht die gesamte Stelle, sondern drückt auf Zeitbudgets, Standardaufgaben und Einstiegstätigkeiten.

Welche Tätigkeiten im Video-Journalismus menschlich bleiben Gerade bei Kameraführung, Reportage, Dramaturgie, Redaktion, Medienkonzeption, Storyboarderstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Datenjournalismus, Mobiler Journalismus, Digitales Storytelling und Barrierefreie Medien ist der menschliche Anteil weiterhin hoch. Denn hier geht es um Urteilskraft, Perspektive, Publikum, Timing und Verantwortung.

Ein guter Video-Journalist entscheidet nicht nur, was technisch möglich ist, sondern was journalistisch sinnvoll, fair und glaubwürdig ist. Das gilt besonders bei Ereignissen vor Ort, bei heiklen Bildern, bei spontanen Interviews und bei Themen, die Kontext brauchen. KI kann Material ordnen, Varianten vorschlagen oder Formate beschleunigen. Sie ersetzt aber nicht das redaktionelle Gespür, die Bildauswahl, die Einordnung von Aussagen oder den Umgang mit Quellen und Rechten.

Dass der Beruf insgesamt wächst, spricht zudem dafür, dass die Nachfrage nach multimedialem Storytelling anhält. Gleichzeitig verändert sich der Mix innerhalb des Berufs: Klassische Bearbeitung wird kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben werden wichtiger. Das ist typisch für Berufe, in denen KI nicht die Idee liefert, sondern die Umsetzung beschleunigt.

Wie die Studien den Video-Journalismus einordnen Die Microsoft Research-Studie macht klar, dass KI besonders stark bei wissensintensiven, text- und kommunikationsnahen Tätigkeiten hilft. Das trifft den Videojournalismus mittelbar, weil dort Recherchen, Skripte, O-Ton-Zuschnitte und Textbausteine eng mit dem Bewegtbild verknüpft sind.

Der Anthropic Economic Index ergänzt das Bild: In der realen Nutzung überwiegt derzeit die Augmentation, also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für Video-Journalist/innen ist das plausibel: KI wird vor allem als Assistentin für Sichtung, Entwurf, Transkription, Sortierung oder Variantenbildung genutzt, nicht als vollwertiger Ersatz für journalistische Verantwortung.

Auch der IAB-Befund passt dazu. Wenn in einem Beruf etliche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind, heißt das noch nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt eher, dass sich Arbeitsprozesse in Richtung Auswahl, Kontrolle und Veredelung verschieben. Für Video-Journalist/innen ist das besonders relevant, weil viele Aufgaben eng mit Situation, Bildsprache und Aktualität verbunden sind.

Was Video-Journalist/innen jetzt strategisch tun sollten Wer im Beruf stark bleiben will, sollte KI nicht nur als Tool für Effizienz sehen, sondern als Anlass, das eigene Profil zu schärfen.

  • Recherche, Informationsbeschaffung und Verifikation weiter stärken: KI kann vorfiltern, aber nicht sauber belegen.
  • Redaktion, Reportage und Dramaturgie als Kernkompetenzen ausbauen: Hier liegt der journalistische Mehrwert.
  • Videobearbeitung, Bildbearbeitung, digital und Synchronisieren (Videotechnik) mit KI-Workflows verbinden, statt sie getrennt zu denken.
  • Urheberrecht, Presserecht und Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten sicher beherrschen: Gerade mit generierten Inhalten wird das wichtiger.
  • Digitales Storytelling, Mobiler Journalismus und Barrierefreie Medien nutzen, um schneller und zielgruppengerechter zu produzieren.
  • Kameraführung und Bild- und Tontechnik nicht vernachlässigen: Vor-Ort-Kompetenz bleibt ein echter Schutzfaktor.

Wer sich auf diese Mischung aus technischer Souveränität und journalistischer Urteilskraft konzentriert, bleibt auch in einem stärker KI-geprägten Medienmarkt gefragt. Der Beruf verändert sich deutlich, aber er verliert nicht seinen Kern: gute Geschichten sichtbar, verständlich und verlässlich zu machen.

Erwähnte KI-Tools

Copilotgenerative KI-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Video-Journalist/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Content-Manager/inMarketing & Kommunikation
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Häufige Fragen zu Video-Journalist/in