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Wirtschafter/in - Forstwirtschaft: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

40%2013
40%2016
40%2019
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Aufsichtskräfte in der Forst- und Jagdwirtschaft, Landschaftspflege

Das übernimmt KI.

10 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Wald anpflanzen0%
Holzernte0%
Bodenkunde0%
Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten)0%
Holzkunde0%
Einkauf, Beschaffung0%
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Betriebsmitteleinsatz planen0%

Du bleibst relevant.

Wirtschafter/innen im Bereich Forstwirtschaft planen und leiten Betriebsabläufe in den verschiedenen Bereichen der Forstwirtschaft und übernehmen praktische Aufgaben, z.B. in der Neuanlage einer Forstkultur oder in der Pflege von Waldbeständen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft
Kommunikationsfähigkeit
Pflichtgefühl

Gehalt

3.961 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.369 €

Oberes Viertel

4.589 €

Fachliche Stärken i

OrganisationPlanungMicrosoft OfficeForstwirtschaftWartung, Reparatur, Instandhaltung

2.042

Beschäftigte i

114

Offene Stellen i

Arbeitslose i

18

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%45%40%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.042-19% seit 2012
2.6282.3352.042
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.961 €+34%
4.589 €3.499 €2.409 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
15Stellen 2024
18Arbeitslose 2024
189
20122024

Wirtschafter/in - Forstwirtschaft im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 42% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Wirtschafter/in - Forstwirtschaft verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Gebäude & Reinigung (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Wald anpflanzen, Holzernte, Bodenkunde, Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten), Holzkunde und Einkauf, Beschaffung und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Forstschutz, Forstwirtschaft, Waldpflegearbeiten, Waldwegebau, -arbeiten, Gehölze vermehren und kultivieren und Arbeitsvorbereitung und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.042 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 22% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.961 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.369 € bis 4.589 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 114 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Organisation, Planung, Microsoft Office, Forstwirtschaft und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Einsatzbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Gebäude & Reinigung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

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KI und Automatisierung: Wirtschafter/in - Forstwirtschaft

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Warum der KI-Risiko-Score für die Forstwirtschaft bei 42 liegt

Mit einem KI-Risiko-Score von 42 liegt die Wirtschafterin oder der Wirtschafter in der Forstwirtschaft leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das ist ein Hinweis auf spürbare Veränderungen, aber nicht auf einen schnellen Ersatz des Berufs. Entscheidend ist: In deinem Alltag treffen zwei Welten aufeinander. Ein Teil deiner Arbeit ist klar strukturiert und lässt sich technisch gut unterstützen, etwa Einkauf, Beschaffung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf oder das Betriebsmitteleinsatz planen. Gleichzeitig gibt es Tätigkeiten, die stark an den Wald, an Wetter, Boden, Bestand, Sicherheit und konkrete Situationen vor Ort gebunden sind.

Genau diese Mischung macht den Beruf widerstandsfähiger als reine Büro- oder Routinetätigkeiten. KI kann Informationen sortieren, Dokumente vorbereiten oder Abläufe strukturieren. Sie kann aber nicht selbst entscheiden, wie ein Bestand gepflegt wird, welche Maßnahme im Forstschutz sinnvoll ist oder wie sich Waldpflegearbeiten mit Naturschutz, Wirtschaftlichkeit und Gelände verbinden lassen. Für die Praxis heißt das: Der Beruf verändert sich eher von innen als von außen.

Warum Wirtschafter/in - Forstwirtschaft anders betroffen ist

Die stärksten Ansatzpunkte für KI liegen bei den Aufgaben, die sich gut beschreiben, vergleichen und berechnen lassen. Dazu gehören im Forstbereich besonders die kaufmännischen und planenden Anteile. Wer heute Organisation, Planung, Microsoft Office, Forstwirtschaft und Wartung, Reparatur, Instandhaltung verbindet, arbeitet ohnehin an Schnittstellen. Genau dort kann KI helfen: bei Vorlagen, Auswertungen, Texten, Terminlogik, Materiallisten oder bei der Vorbereitung von Entscheidungen.

Weniger direkt ersetzbar sind die Tätigkeiten, die viel Erfahrung, Beobachtung und Abstimmung brauchen. Dazu zählen Forstschutz, Waldwegebau, -arbeiten, Gehölze vermehren und kultivieren, Arbeitsvorbereitung, Kundenberatung, -betreuung, Schädlingsbekämpfung, Landschaftspflege und Naturschutz. Solche Aufgaben hängen stark von Ort, Saison, Bestand und Zielkonflikten ab. KI kann sie höchstens begleiten, aber nicht an die Stelle von fachlicher Einschätzung treten.

Auch die körperlich-praktische Seite des Berufs bleibt wichtig. Die IAB-Studien zeigen grundsätzlich, dass hoher technischer Ersatz nicht automatisch zu Beschäftigungsabbau führt, sondern oft eher das Wachstum bremst oder Tätigkeiten umordnet. Genau das passt hier gut: Im Forst werden digitale Hilfen den Alltag verändern, aber nicht den Bedarf an Menschen vor Ort aufheben.

Was die Studienlage für die Forstwirtschaft bedeutet

Die IAB-Forschung ist für deinen Beruf besonders wichtig, weil sie nicht nur allgemein über KI spricht, sondern die Kerntätigkeiten einzelner Berufe betrachtet. Danach arbeiten in Deutschland viele Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, ohne dass daraus automatisch ein Stellenabbau folgt. Für die Forstwirtschaft bedeutet das: Auch wenn einzelne Tätigkeiten gut standardisierbar sind, bleibt der Beruf als Ganzes durch seine Mischung aus Technik, Naturbezug und Verantwortung bestehen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt zudem, welche Tätigkeiten KI besonders gut kann: Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort liegen Chancen für deinen Beruf. Du kannst KI zum Beispiel nutzen, um Berichte vorzubereiten, Protokolle zu strukturieren, Varianten für Anschreiben oder Verkaufstexte zu entwerfen oder Arbeitsunterlagen schneller zu ordnen. Schwächer ist KI bei präziser Datenanalyse und bei Aufgaben, die eine direkte Einordnung im Gelände brauchen. Das spricht gegen einen Ersatz der praktischen Forstarbeit und für eine sinnvolle Unterstützung im Hintergrund.

Auch die internationale Einordnung passt dazu: Laut IWF sind weltweit viele Jobs KI-exponiert, in Industrieländern besonders viele, weil dort kognitive Tätigkeiten häufiger sind. Für dich ist das relevant, weil der gefährdetere Teil im Beruf nicht die Arbeit im Wald selbst ist, sondern eher die verwaltende und rechnerische Seite. Wer diese Aufgaben gut beherrscht und KI souverän einsetzt, macht sich im Beruf eher stärker als austauschbarer.

Fazit für die Forstwirtschaft: KI als Werkzeug, nicht als Ersatz

Stand: Juni 2026 ist die wichtigste Botschaft für deinen Beruf: KI greift vor allem dort an, wo Tätigkeiten standardisiert, textnah oder rechnerisch sind. Im Alltag der Forstwirtschaft bleibt aber viel Handlungsraum für menschliche Kompetenz, weil Forstwirtschaft, Forstschutz, Waldpflegearbeiten, Waldwegebau, -arbeiten und Kundenberatung, -betreuung nicht einfach per Software erledigt werden können.

Wenn du dich weiterentwickeln willst, solltest du nicht nur fachlich im Wald stark sein, sondern auch digitale Routinen beherrschen: Daten sauber erfassen, Berichte schnell strukturieren, Office-Werkzeuge nutzen, Kalkulationen prüfen und KI-Ausgaben kritisch lesen. Dann wird aus dem Risiko eher ein Vorteil. Der Beruf verschwindet nicht — er verlangt mehr Mischung aus Praxis, Planung und digitaler Souveränität.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Wirtschafter/in - Forstwirtschaft beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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