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Assistent/in - Controlling: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Spezialisten im Controlling

Das übernimmt KI.

13 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Assistenten und Assistentinnen für Controlling ermitteln betriebswirtschaftliche Kennzahlen als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Analytische Fähigkeiten
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

5.800 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.364 €

Oberes Viertel

7.367 €

Fachliche Stärken i

ControllingMicrosoft OfficeTabellenkalkulation Excel (MS Office)AnalyseJahresabschluss

22.828

Beschäftigte i

1.349

Offene Stellen i

Arbeitslose i

372

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%84%67%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

22.828+60% seit 2012
22.82818.53614.244
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.800 €+35%
7.367 €5.334 €3.301 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
191Stellen 2024
372Arbeitslose 2024
46127691
20122024

Assistent/in - Controlling im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Assistent/in - Controlling beträgt 86%. Damit liegt Assistent/in - Controlling über dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung, der bei 63% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Produktionsplanung, Buchführung, Buchhaltung, Finanzplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Ablauforganisation und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Personalwesen, Betriebssanierung, Materialwirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, Finanzwirtschaft und Statistik und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 22.828 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 22% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.800 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.364 € bis 7.367 €), gestiegen um 10% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.349 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Controlling, Microsoft Office, Tabellenkalkulation Excel (MS Office), Analyse und Jahresabschluss. Auf persönlicher Ebene zählen Analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Assistent/in - Controlling?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Assistent/in - Controlling

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn Monatszahlen, Kalkulationen und Berichte in der Warteschleife landen

Am Monatsende stapeln sich im Controlling oft die gleichen Aufgaben: Zahlen aus verschiedenen Quellen zusammenziehen, Buchführung und Buchhaltung abgleichen, eine Kosten- und Leistungsrechnung prüfen, Abweichungen erklären und das Berichtswesen für die nächste Runde vorbereiten. Dazu kommen Finanzplanung, Kalkulation, Investitionsplanung, Wirtschaftlichkeitsberechnung und häufig auch Personalcontrolling oder Risikocontrolling. Genau in diesem Alltag liegt der Kern der Veränderung: Viele dieser Tätigkeiten sind stark strukturiert, regelbasiert und datengetrieben — also genau dort, wo KI schnell nützlich wird.

Für den Beruf Assistent/in - Controlling ist der KI-Risiko-Score mit 86 hoch. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Ein großer Teil der Kerntätigkeiten lässt sich technisch automatisieren, und KI ist in diesem Feld bereits praktisch anschlussfähig. Die gute Nachricht ist aber: Die Entwicklung verläuft meist nicht als kompletter Ersatz, sondern als Umbau von innen.

Wie sich der Alltag im Controlling verändert

Besonders betroffen sind Aufgaben, die heute noch viel manuelle Vorarbeit brauchen: Daten sammeln, plausibilisieren, sortieren und in Form bringen. Genau hier kann KI helfen, Berichte vorzubereiten, Abweichungen zu markieren, Muster in Zahlenreihen zu erkennen oder Standardtexte für das Berichtswesen zu formulieren. Auch bei der Kosten- und Leistungsrechnung, bei Kalkulationen oder bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung kann KI als Beschleuniger dienen — nicht als Ersatz für die fachliche Entscheidung.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass gerade Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren besonders KI-anwendbar sind. Das passt sehr gut zu Controlling-Assistenzen, weil ein Teil der Arbeit eben nicht nur aus Rechnen besteht, sondern aus Aufbereiten, Kommentieren und Weitergeben von Informationen. Weniger anschlussfähig ist KI dort, wo Zahlen in den Kontext des Unternehmens eingeordnet werden müssen — also bei der Bewertung von Zielkonflikten, bei Budgetfragen, bei Sonderfällen in der Finanzwirtschaft oder bei einer notwendigen Betriebssanierung.

Auch die Anthropic-Auswertung macht den Trend klar: KI übernimmt in vielen Berufen eher unterstützende Aufgaben als direkt ersetzende. Für dich heißt das: Routine wird kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben werden wichtiger. Klassische Bearbeitung schrumpft, während das Überwachen von Datenqualität, das Nachhalten von Kennzahlen und das Abstimmen mit anderen Bereichen an Gewicht gewinnt.

Wer im Controlling gewinnt — und warum

Im Controlling profitieren vor allem die Personen, die Zahlen nicht nur verarbeiten, sondern einordnen können. Wer systematisch arbeitet, analytische Fähigkeiten mitbringt und sicher mit Microsoft Office, Tabellenkalkulation Excel (MS Office) und Analyse umgeht, kann KI deutlich produktiver einsetzen. Kommunikationsfähigkeit wird ebenfalls wichtiger, weil Berichte, Kennzahlen und Empfehlungen künftig noch stärker erklärt und vertreten werden müssen.

Gefragt bleiben besonders die Aufgaben, die nicht einfach aus dem Vorjahr kopiert werden können: Personalwesen, Materialwirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, Finanzwirtschaft, Statistik und Risikomanagement. Gerade diese Bereiche brauchen Kontextwissen, Unternehmensverständnis und die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten. Eine KI kann Hinweise liefern, aber sie kann nicht allein entscheiden, ob eine Kalkulation strategisch sinnvoll ist oder ob eine Abweichung auf einen echten Trend oder auf einen Sondereffekt zurückgeht.

Der Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt ebenfalls: Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Gleichzeitig wachsen Stellenanzeigen mit KI-Skills stark und verlangen deutlich häufiger analytisches Denken, Resilienz sowie Ethik- und Datenkompetenz. Für Controlling-Assistenzen ist das ein klares Signal: Nicht nur schneller rechnen, sondern bessere Fragen stellen wird zum Vorteil.

Weiterbildung für Assistent/in - Controlling: Was du jetzt stärken solltest

Wenn du in diesem Beruf bleibst und dich absicherst, lohnt sich Weiterbildung vor allem dort, wo KI deine Arbeit ergänzt statt ersetzt. Sinnvoll sind Kenntnisse in Datenaufbereitung, Reporting-Automatisierung, Excel-Vertiefung und im Umgang mit KI-gestützten Analysewerkzeugen. Wichtig bleibt, Ergebnisse kritisch zu prüfen: Sind die Zahlen vollständig? Ist die Abweichung plausibel? Was fehlt im Berichtswesen? Genau diese Fragen machen aus einem reinen Zuarbeitenden eine unverzichtbare Fachkraft.

Besonders stark wird dein Profil, wenn du fachliche Tiefe mit Prozessverständnis verbindest. Wer Ablauforganisation und Aufbauorganisation nicht nur dokumentiert, sondern mitdenkt, kann Veränderungen im Unternehmen schneller einordnen. Auch das Zusammenspiel von Investitionsplanung, Finanzplanung und Risikocontrolling wird wichtiger, weil KI zwar Muster erkennt, aber strategische Prioritäten nicht selbst setzt.

Stand: Juni 2026 zeigt sich für diesen Beruf ein klares Bild: Der Anteil automatisierbarer Tätigkeiten ist hoch, die Beschäftigung im Berufsfeld ist aber über Jahre gewachsen. Das spricht nicht für ein abruptes Ende, sondern für einen Umbau der Rolle. Wer sich auf Analyse, Kontrolle, Kommunikation und den Umgang mit KI einlässt, bleibt nicht nur anschlussfähig — sondern oft auch deutlich wertvoller als früher.

Was das für deinen Arbeitsalltag im Controlling konkret heißt

  • Standardauswertungen, Berichtsvorlagen und Routineabgleiche werden schneller und stärker automatisiert.
  • Fachliche Prüfung, Interpretation und Abstimmung bleiben menschlich wichtig.
  • Du brauchst weniger reine Datenerfassung, dafür mehr Qualitätssicherung und Einordnung.
  • KI hilft dir vor allem bei Buchführung, Berichtswesen, Kalkulation und Finanzplanung.
  • Stärker wirst du mit Analyse, Excel, Controlling, Jahresabschluss und klarer Kommunikation.

Wie du als Controlling-Assistent/in jetzt sinnvoll reagierst

  • Nutze KI für Entwürfe, Zusammenfassungen und Voranalysen, aber prüfe die Ergebnisse konsequent.
  • Vertiefe dein Wissen in Kosten- und Leistungsrechnung, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Risikocontrolling.
  • Übe, Kennzahlen in verständliche Empfehlungen zu übersetzen.
  • Entwickle ein gutes Gefühl für Datenqualität und für Ausnahmen, die keine Standardfälle sind.
  • Suche Aufgaben, bei denen du nicht nur zuarbeitest, sondern Prozesse mitgestaltest.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotExcelKI-gestützte Analysewerkzeuge

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Assistent/in - Controlling beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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