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Ausstattungs-Assistent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

14%2013
14%2016
14%2019
29%2022
51%2026*
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Fachkräfte in der Bühnen- und Kostümbildnerei

Das übernimmt KI.

13 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
Lichttechnik, Beleuchtung0%
Raumgestaltung0%
Kalkulation0%
Farbdesign, Farbgestaltung0%
Formgestaltung0%
Zeichnen0%
Bühnen-, Theatertechnik0%
Kostüme, Fundus verwalten0%
Pyrotechnik0%
Stilkunde0%
Bild- und Tontechnik0%
Fernsehtechnik0%

Du bleibst relevant.

Ausstattungs-Assistenten und-Assistentinnen sorgen dafür, dass Bühnen-und Filmdekorationen, Requisiten, Kulissen, Kostüme und andere Ausstattungsteile hergestellt, beschafft und zur Verfügung gestellt werden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Belastbarkeit

Gehalt

3.695 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.236 €

Oberes Viertel

4.433 €

Fachliche Stärken i

Handwerkliche KenntnisseRecherche, InformationsbeschaffungOrganisationRequisiteEntwicklung

1.969

Beschäftigte i

119

Offene Stellen i

Arbeitslose i

568

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

29%22%14%
20132022: 29%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.969-6% seit 2012
2.0982.0151.932
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.695 €+40%
4.433 €3.292 €2.151 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
28Stellen 2024
568Arbeitslose 2024
5682875
20122024

Ausstattungs-Assistent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ausstattungs-Assistent/in beträgt 51%. Damit liegt Ausstattungs-Assistent/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 29% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Lichttechnik, Beleuchtung, Raumgestaltung, Kalkulation, Farbdesign, Farbgestaltung und Formgestaltung und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Theaterwissenschaft, Auf-, Umbau (Bühne, Film), Kulissenbau (Film, Fernsehen, Theater), Requisite, Ausstattung (Film, Fernsehen, Bühne), Szenografie und Filmarchitektur und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.969 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.695 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.236 € bis 4.433 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 119 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Handwerkliche Kenntnisse, Recherche, Informationsbeschaffung, Organisation, Requisite und Entwicklung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ausstattungs-Assistent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ausstattungs-Assistent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Warum Ausstattungs-Assistent/in anders betroffen ist als das Berufsfeld

Stand: Juni 2026: Mit einem KI-Risiko-Score von 51 liegt der Beruf des Ausstattungs-Assistenten bzw. der Ausstattungs-Assistentin über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45). Das ist kein Alarmzeichen, aber ein klarer Hinweis: In deinem Arbeitsalltag gibt es mehrere Tätigkeiten, die technisch gut mit KI und digitalen Systemen zusammenpassen. Gleichzeitig bleibt der Beruf stark von praktischer Umsetzung, Abstimmung und Produktionsrealität geprägt.

Gerade die Mischung macht den Unterschied. Aufgaben wie CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Lichttechnik, Beleuchtung, Raumgestaltung, Kalkulation, Farbdesign, Farbgestaltung, Formgestaltung oder Zeichnen lassen sich teilweise unterstützen, beschleunigen oder vorbereiten. Dagegen bleiben Tätigkeiten wie Auf-, Umbau (Bühne, Film), Kulissenbau (Film, Fernsehen, Theater), Requisite und die Ausstattung (Film, Fernsehen, Bühne), Szenografie eng an konkrete Menschen, Räume und Produktionsabläufe gebunden.

Das ist typisch für viele Berufe im kreativen Produktionsumfeld: KI ersetzt nicht den ganzen Beruf, sondern verschiebt den Schwerpunkt. Routinevorbereitung, Variantenbildung und Dokumentation werden leichter digitalisiert. Die eigentliche Umsetzung, das Zusammenspiel mit Regie, Technik und Team sowie die Verantwortung für Wirkung und Machbarkeit bleiben menschlich.

Studienlage: Was die Forschung für Ausstattung, Gestaltung und Technik zeigt

Die IAB-Analysen helfen bei der Einordnung: In Deutschland arbeiten inzwischen 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Entscheidend ist dabei nicht, ob ein Beruf „verschwindet“, sondern welche Kerntätigkeiten technisch gut nachgebildet werden können. Für deinen Beruf ist das relevant, weil mehrere Aufgaben eng mit digitaler Planung, Strukturierung und Bewertung zu tun haben. Dass das Substituierbarkeitspotenzial zuletzt vor allem in Expertenberufen gestiegen ist, passt gut zu Tätigkeiten rund um CAD, Kalkulation, Stilkunde und Recherche, Informationsbeschaffung.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen liefert ein klares Bild: Besonders KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Weniger stark ist KI dort, wo körperliche Arbeit, präzise praktische Umsetzung oder unmittelbare räumliche Arbeit im Vordergrund stehen. Genau diese Trennung ist für Ausstattungs-Assistenten wichtig. KI kann dir bei Recherche, Informationsbeschaffung helfen, bei ersten Entwürfen unterstützen und bei Varianten für Raumgestaltung oder Farbgestaltung Tempo machen. Sie kann aber nicht allein entscheiden, wie ein Bühnenbild im Raum wirkt, wie sich ein Material unter Licht verhält oder was in einer Produktion real umsetzbar ist.

Der IWF ordnet diese Entwicklung international noch breiter ein: In Industrieländern wie Deutschland ist ein besonders großer Teil der Jobs KI-exponiert, weil dort viele Wissens- und Planungstätigkeiten vorkommen. Genau dort liegt auch deine Nähe zur KI. Das heißt für dich: Die relevanten Veränderungen kommen eher über den Aufgabenmix als über einen kompletten Wegfall des Berufs. Für jemanden in deinem Feld ist das eine wichtige Nachricht, weil es nicht nur um Ersetzung, sondern vor allem um Umgestaltung geht.

Was sich im Alltag von Ausstattungs-Assistent/in verschiebt

In deinem Beruf dürften vor allem diese Bereiche unter Druck oder im Wandel stehen:

  • erste Entwürfe und Varianten für Raumgestaltung und Formgestaltung
  • vorbereitende Kalkulation und Materialübersichten
  • visuelle Vorarbeiten für Farbdesign, Farbgestaltung
  • Dokumentation, Ablage und Abstimmung rund um Kostüme, Fundus verwalten
  • textbasierte Vorbereitung für Stilkunde oder Produktionsnotizen
  • digitale Unterstützung bei CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden

Weniger gut ersetzbar bleiben dagegen die Tätigkeiten, bei denen du unmittelbar im Produktionsteam arbeitest: praktische Abstimmung, improvisierte Lösungen vor Ort, das Lesen von Räumen, Zeitdruck auf der Probe oder am Set und die Umsetzung im Zusammenspiel mit anderen Gewerken. Genau hier zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit besonders stark.

Die jüngeren Studien zum Arbeitsmarkt sprechen ebenfalls für eine Verschiebung statt für einen radikalen Bruch. Nach dem ChatGPT-Start sind Stellenanzeigen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurückgegangen, während analytische, technische und kreative Arbeit eher zulegte. Das passt zu deinem Beruf: Je stärker du Aufgaben übernimmst, die zwischen Entwurf, Organisation und Umsetzung liegen, desto robuster bleibt dein Profil. Reine Standardabläufe werden eher schwächer nachgefragt als Rollen, in denen du Gestaltung mit Produktionsverständnis verbindest.

Fazit für Ausstattungs-Assistent/in: So bleibst du relevant

Für deinen Beruf ist KI vor allem ein Werkzeug für Vorarbeit, Vergleich und Beschleunigung. Wenn du CAD, Recherche, Informationsbeschaffung, Kalkulation und die strukturierte Vorbereitung von Gestaltungsthemen sicher beherrschst, wirst du durch KI eher stärker als schwächer. Gleichzeitig bleibt dein Vorteil dort, wo es auf praktisches Urteilsvermögen, Abstimmung und die Realität von Bühne, Film oder Fernsehen ankommt.

Am wichtigsten ist deshalb nicht, KI zu meiden, sondern sie sinnvoll in deine Arbeitsweise einzubauen. Wer digitale Entwürfe lesen, Ergebnisse kritisch prüfen und sauber in Produktion übersetzen kann, bleibt in diesem Beruf gefragt.

Was das für deine nächsten Schritte bedeutet

  • Nutze KI für erste Ideen, Materialvergleiche und Varianten, aber prüfe jedes Ergebnis mit Blick auf die konkrete Produktion.
  • Stärke deine Verbindung von Gestaltung und Praxis: Was digital gut aussieht, muss auf Bühne, Set oder im Raum funktionieren.
  • Pflege Kompetenzen wie Organisation, Entwicklung und Kommunikationsfähigkeit gezielt weiter.
  • Sieh KI als Unterstützung für Recherche, Planung und Dokumentation, nicht als Ersatz für dein räumliches und handwerkliches Urteil.

Unterm Strich ist der Beruf weder besonders geschützt noch akut gefährdet. Er gehört zu den Tätigkeiten, bei denen KI spürbar mitarbeitet, während der menschliche Anteil an Gestaltung, Abstimmung und Umsetzung hoch bleibt.

Erwähnte KI-Tools

CAD (Computer Aided Design)-SystemeMicrosoft CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ausstattungs-Assistent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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