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Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte im Archivwesen

Das übernimmt KI.

15 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Abrechnung0%
Personalverwaltung0%
Akten, Schriftgut verwalten0%
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Bestandspflege (Archiv, Bibliothek)0%
Dokumentation (Archiv, Bibliothek)0%
Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum)0%
Systematisieren0%
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Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen im mittleren Archivdienst wirken bei Übernahme, Prüfung auf Archivwürdigkeit und Verwaltung von Behördenschriftgut mit. Sie erteilen Auskünfte, führen Verzeichnisse, pflegen Datenbanken, erstellen Statistiken und erledigen allgemeine Verwaltungsaufgaben.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Belastbarkeit

Gehalt

3.829 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.389 €

Oberes Viertel

4.376 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeAkten, Schriftgut verwaltenAblage, RegistraturOrganisationGeschichte

6.303

Beschäftigte i

291

Offene Stellen i

Arbeitslose i

328

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%75%75%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.303-15% seit 2012
7.3806.8426.303
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.829 €+36%
4.376 €3.391 €2.406 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
33Stellen 2024
328Arbeitslose 2024
47524821
20122024

Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 74% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst) verändern könnte. Damit liegt Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 23 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Abrechnung, Personalverwaltung, Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Sachbearbeitung und Datenübernahme, Datenaufbereitung und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Kassenwesen (öffentliche Verwaltung), Konservieren (historische Objekte), Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek), Bestandsauswahl (Archiv, Bibliothek) und Paläografie (Handschriftenkunde) und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.303 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.829 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.389 € bis 4.376 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 291 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Akten, Schriftgut verwalten, Ablage, Registratur, Organisation und Geschichte. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Akten, Schriftgut verwalten: Wo KI im Archivdienst zuerst ansetzt

Im Archivdienst dreht sich vieles um Akten, Schriftgut verwalten, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Katalogisieren, Systematisieren und die Dokumentation von Beständen. Genau diese Tätigkeiten stehen bei KI besonders weit oben. Stand: Juni 2026 ist das in diesem Beruf nicht nur theoretisch relevant, sondern praktisch spürbar: Der KI-Risiko Score liegt bei 74 %, weil viele Kerntätigkeiten gut standardisierbar sind und KI-gestützte Werkzeuge gerade bei Recherche, Klassifikation und Textarbeit stark geworden sind.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass vor allem Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren zu den Aufgaben gehören, bei denen KI im Alltag besonders nützlich ist. Übertragen auf den Archivdienst heißt das: Vorarbeiten lassen sich schneller erledigen, etwa wenn Unterlagen vorstrukturiert, Texte zusammengefasst oder Metadaten vorgeschlagen werden. Auch die internationale Einordnung passt dazu: Laut IWF sind in Industrieländern wie Deutschland besonders viele Jobs KI-exponiert, weil dort viel kognitive Arbeit anfällt – genau das ist im Archivdienst der Fall.

Gerade bei Recherche und Informationsbeschaffung kann KI viel Zeit sparen. Auch Sachbearbeitung, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Abrechnung, Personalverwaltung und die Akten-, Schriftgutverwaltung sind typische Felder, in denen KI repetitive Schritte übernehmen oder stark beschleunigen kann. Dazu gehören etwa das Sortieren eingehender Informationen, das Erkennen von Mustern in Dokumenten, das Vorschlagen von Schlagworten oder das Vorbereiten standardisierter Schreiben. Die Forschung von Anthropic zeigt dabei ein wichtiges Muster: KI wird in Berufen überwiegend unterstützend genutzt, nicht einfach vollständig ersetzend. Das passt zum Archivdienst, wo KI oft den ersten Entwurf liefert, die Prüfung aber beim Menschen bleibt.

Was KI im Archivdienst übernehmen kann: Routine, Suche, Struktur

Besonders gut geeignet sind Tätigkeiten, die klaren Regeln folgen und sich in Text- oder Datenmuster zerlegen lassen. Dazu zählen im Archivdienst vor allem:

  • Akten, Schriftgut verwalten in standardisierten Abläufen
  • Datenübernahme, Datenaufbereitung aus Formularen, Listen und Altbeständen
  • Katalogisieren und Bestanderschließung als Vorstrukturierung
  • Systematisieren von Dokumenten und Metadaten
  • Mikroverfilmen, Bildarchivierung und Digitales Sammlungsmanagement im Vorfeld der Prüfung
  • Recherche und Informationsbeschaffung für Findmittel, Anfragen und interne Vorarbeiten

Die Richtung ist klar: KI ersetzt nicht den Archivauftrag als solchen, aber sie verschiebt den Aufwand. Der Anteil klassischer Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das beobachten Studien zum veränderten Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Für dich bedeutet das: Weniger reine Erfassung, mehr Kontrolle, Priorisierung und Qualitätssicherung.

Auch der Stellenmarkt zeigt diese Verschiebung. Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische und kreative Arbeit zulegte. Im Archivdienst heißt das nicht automatisch weniger Bedarf an Beschäftigten, aber deutlich mehr Druck, digital sauber und effizient zu arbeiten.

Was im Archivdienst menschlich bleibt: Verantwortung, Kontext, Geschichte

Trotz hoher Automatisierbarkeit bleibt der Beruf weit von einer Vollautomatisierung entfernt. Einige Aufgaben brauchen weiterhin Urteilsvermögen, historische Einordnung und Verantwortungsbewusstsein. Dazu gehören vor allem:

  • Kundenberatung, -betreuung bei oft komplexen Anfragen
  • Bestandsaufbau und Bestandsauswahl im Archivkontext
  • Konservieren historischer Objekte und sorgsamer Umgang mit Originalen
  • Paläografie und das Lesen schwer entzifferbarer Handschriften
  • Signieren und Sphragistik als fachlich anspruchsvolle Spezialaufgaben
  • Entscheidungen, die sich nicht nur aus Daten ableiten lassen, sondern aus dem Archivwert, dem historischen Zusammenhang und rechtlichen Vorgaben

Hier liegt der Kern der menschlichen Stärke: KI kann Vorschläge machen, aber nicht verlässlich beurteilen, welche Akte historisch besonders relevant ist, wie mit sensiblen Beständen umzugehen ist oder welche Erschließung im Einzelfall fachlich angemessen ist. Gerade bei Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung, Belastbarkeit und Kommunikationsfähigkeit bleibt der Mensch zentral. Die ILO ordnet Verwaltungs- und Büroberufe weltweit als besonders exponiert gegenüber generativer KI ein, aber auch dort gilt: Exposition bedeutet Veränderung, nicht automatisch Verdrängung.

Die Beschäftigungsentwicklung im Beruf unterstreicht das. Obwohl der Bestand an Beschäftigten langfristig zurückging, stieg das Gehalt im gleichen Zeitraum. Das spricht eher für einen Beruf, der fachlich anspruchsvoller und wertvoller geworden ist, nicht für ein einfaches Wegautomatisieren.

Was Beschäftigte im Archivdienst jetzt tun können: KI als Werkzeug, nicht als Ersatz

Wenn du im Archivdienst arbeitest, lohnt sich ein pragmatischer Umgang mit KI. Nicht abwarten, sondern gezielt Fähigkeiten aufbauen, die dich im veränderten Aufgabenmix stärken.

  • KI für Recherche und Vorstrukturierung nutzen: Lass dir Suchbegriffe, Zusammenfassungen oder erste Ordnungsvorschläge erzeugen.
  • Qualitätssicherung lernen: Prüfe systematisch, ob Metadaten, Klassifikationen und Textvorschläge fachlich stimmen.
  • Digitale Archivkompetenz ausbauen: Besonders bei Digitalem Sammlungsmanagement, Bildarchivierung und Datenpflege.
  • Fachwissen sichtbar machen: Geschichte, Ablage, Registratur und Organisation bleiben wichtige Stärken, wenn KI Routinearbeit übernimmt.
  • Kommunikation stärken: Wer Anfragen gut einordnet und Ergebnisse verständlich erklärt, bleibt unverzichtbar.
  • Mit KI die eigene Arbeit beschleunigen: Routine nicht blind auslagern, sondern Zeit für Bewertung, Erschließung und Beratung gewinnen.

Für den Archivdienst ist das die realistische Zukunft: weniger Dateneingabe von Hand, mehr Kontrolle, Kontext und fachliche Entscheidung. Der KI-Risiko Score von 74 % zeigt, dass der Beruf deutlich unter Druck steht. Aber die eigentliche Chance liegt darin, die technische Entlastung in mehr Qualität umzuwandeln. Wer KI beherrscht, arbeitet nicht weniger archivfachlich – sondern oft präziser und wirksamer.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-gestützte Such- und KlassifikationssystemeOCR-SoftwareDatenbank- und Metadaten-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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