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Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

67%2013
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67%2019
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75%2026*
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Fachkräfte im Archivwesen

Das übernimmt KI.

14 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Akten, Schriftgut verwalten0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
Bestandspflege (Archiv, Bibliothek)0%
Bibliografie0%
Dokumentation (Archiv, Bibliothek)0%
Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum)0%
Systematisieren0%
Mikroverfilmen0%
Bildarchivierung0%
Digitales Sammlungsmanagement0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Fachangestellte für Medien-und Informationsdienste der Fachrichtung Archiv sichten, ordnen und archivieren Schriftgut sowie andere Informationsträger und pflegen den Archivbestand. Daneben leiten sie die Bereitstellung von Archivalien oder informieren Nutzer.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Belastbarkeit

Gehalt

3.829 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.389 €

Oberes Viertel

4.376 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeAkten, Schriftgut verwaltenAblage, RegistraturOrganisationGeschichte

6.303

Beschäftigte i

291

Offene Stellen i

Arbeitslose i

328

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%67%67%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.303-15% seit 2012
7.3806.8426.303
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.829 €+36%
4.376 €3.391 €2.406 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
33Stellen 2024
328Arbeitslose 2024
47524821
20122024

Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 75% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, Bestandspflege (Archiv, Bibliothek) und Bibliografie und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Konservieren (historische Objekte), Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek), Bestandsauswahl (Archiv, Bibliothek) und Paläografie (Handschriftenkunde) und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.303 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.829 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.389 € bis 4.376 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 291 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Akten, Schriftgut verwalten, Ablage, Registratur, Organisation und Geschichte. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste im Archiv: schrumpfender Markt, steigende Anforderungen

Stand: Juni 2026 zeigt sich für die Arbeit im Archiv ein gemischtes Bild: Der Beruf wird gebraucht, aber der Markt ist kleiner geworden. Die Beschäftigung ist seit 2012 zurückgegangen, während das Gehalt im gleichen Zeitraum gestiegen ist. Das spricht nicht für ein Auslaufen des Berufs, sondern für eine stärkere Konzentration auf qualifiziertere Aufgaben. Gerade im Archiv zählt heute weniger das reine Verwalten von Beständen, sondern stärker die Fähigkeit, Informationen sauber zu strukturieren, zu prüfen und nutzbar zu machen.

Für dich heißt das: Die Stellenlage bleibt relevant, aber der Beruf wird anspruchsvoller. Wer in diesem Feld arbeitet, bewegt sich zwischen Akten, Schriftgut verwalten, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Dokumentation, Katalogisieren, Bestanderschließung, Systematisieren und digitalem Sammlungsmanagement. Genau diese Tätigkeiten sind für KI besonders anschlussfähig.

KI-Einfluss auf Archivarbeit: wo sich Tätigkeiten verschieben

Der KI-Risiko-Score von 75 zeigt vor allem eins: Viele Kerntätigkeiten in Archiven sind technisch gut angreifbar, aber der Beruf verschwindet dadurch nicht. Er verändert sich von innen. Besonders betroffen sind wiederkehrende Aufgaben wie Büro- und Verwaltungsarbeiten, Bibliografie, Recherche, Informationsbeschaffung, Internet-, Intranettechnik, Bildarchivierung und Mikroverfilmen. Solche Arbeiten lassen sich mit KI und Automatisierung beschleunigen, vorstrukturieren oder teilweise direkt übernehmen.

Das passt zu den Befunden des IAB: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial führen in der Praxis selten sofort zu Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Aufgaben. Genau das ist im Archiv besonders plausibel. KI ersetzt hier meist nicht die fachliche Entscheidung, aber sie reduziert den Anteil an Routinearbeit.

Wichtig ist auch: Die Veränderungen betreffen nicht nur die Technik, sondern den gesamten Arbeitsablauf. Wo du früher selbst viel sortiert, beschrieben und zusammengetragen hast, übernimmt KI heute zunehmend Vorarbeiten. Dafür werden menschliche Leistungen bei Kundenberatung, -betreuung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Konservieren historischer Objekte, Bestandsaufbau, Bestandsauswahl, Paläografie und Sphragistik wichtiger. Diese Aufgaben brauchen Kontextwissen, Verantwortungsgefühl und fachliche Abwägung.

Was die Studien für Archivberufe zeigen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen ist für Archivarbeit besonders aufschlussreich. Dort sind vor allem Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren stark KI-anwendbar. Genau in diesem Bereich liegen mehrere typische Archivaufgaben: Texte formulieren, Anfragen bearbeiten, Bestände erschließen, Informationen zusammenstellen oder Recherchen vorbereiten. Das heißt nicht, dass eine KI die Archivarbeit vollständig übernimmt. Es heißt aber, dass ein Teil der Vorarbeit sehr schnell, sehr gut und oft auch günstiger mit KI erledigt werden kann.

Der Anthropic Economic Index ergänzt das Bild: In der realen Nutzung dominiert bei KI bislang nicht die vollständige Ersetzung, sondern die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Für deinen Beruf ist das eine gute Nachricht, denn Archivarbeit braucht Einordnung, Quellenkritik und Verantwortung. Gerade bei historischen Beständen, sensiblen Dokumenten oder unklaren Provenienzen bleibt menschliches Urteilsvermögen zentral.

Auch OpenAIs GDPval-Benchmark passt dazu. Führende Modelle nähern sich bei vielen Wissensaufgaben der Qualität von Fachleuten an. Das ist für Berufe mit starker Text-, Recherche- und Ordnungslogik wichtig. Im Archiv bedeutet das: Die Qualität einfacher Entwürfe, Zusammenfassungen oder Vorstrukturierungen wird weiter steigen. Dadurch wächst der Druck auf alle Tätigkeiten, die nur aus Standardbearbeitung bestehen.

Einordnung des KI-Risiko-Scores im Archiv

Der Score von 75 ist hoch, aber er ist kein Kündigungsurteil. Er sagt vor allem: Die Kombination aus technisch ersetzbaren Kerntätigkeiten und realer KI-Anwendbarkeit ist in diesem Beruf stark. Gleichzeitig zeigen die Arbeitsmarktdaten, dass der Beruf weiter gebraucht wird und dass die wertvollsten Aufgaben eher auf der menschlichen Seite liegen.

Die entscheidende Verschiebung ist nicht „Archiv oder KI“, sondern „welcher Teil der Archivarbeit bleibt menschlich“. Dazu gehören heute vor allem Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und der sichere Umgang mit Geschichte und Kontext. Wer diese Fähigkeiten mit digitaler Routine verbindet, bleibt anschlussfähig.

Strategie für deine Archivarbeit: wie du dich jetzt gut aufstellst

  • Stärke deine Arbeit an der Schnittstelle von Fachwissen und Technik: Microsoft Office, Ablage, Registratur, Organisation und digitale Ordnung bleiben wichtig, aber nur noch als Basis.
  • Nutze KI dort, wo sie dir Routine abnimmt: Vorrecherche, Entwürfe für Beschreibungen, Strukturierung von Beständen, Hilfstexte für Dokumentation.
  • Vertiefe Tätigkeiten, die schwer automatisierbar sind: Paläografie, Sphragistik, Signieren, Bestandsauswahl und Konservieren.
  • Entwickle sichere Prüfkompetenz: KI kann beschleunigen, aber du musst Quellen, Metadaten und inhaltliche Qualität bewerten.
  • Mach deine Beratung stärker sichtbar: Kundenberatung, Betreuung und Öffentlichkeitsarbeit werden wichtiger, weil Archive ihre Bestände nicht nur verwalten, sondern vermitteln müssen.

Fazit für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste im Archiv

Dein Beruf wird nicht von KI verdrängt, aber er wird stärker umgebaut als viele andere. Routine in Akten, Schriftgut, Daten und Katalogen wird dünner; fachliche Einordnung, Prüfung und Vermittlung werden wertvoller. Wer die technische Seite akzeptiert und die menschliche Seite ausbaut, bleibt im Archiv auch künftig gefragt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotGenerative KI

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Beamt(er/in) - Archivdienst (mittl. Dienst)Büro & Verwaltung
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Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - BildagenturMedien & Kommunikation
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Häufige Fragen zu Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Archiv