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Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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88%2019
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74%2026*
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Experten in der Vermessungstechnik

Das übernimmt KI.

14 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Baustellenvermessung0%
Ingenieurvermessung0%
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Topografische Vermessung0%
Vermessung0%
Vermessungstechnische Berechnungen0%
Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht0%
GIS (Geo-Info-System)0%
GPS Global Positioning System0%
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Georadar0%

Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen im höheren Diest des Vermessungswesens planen, leiten und überwachen Arbeitsgänge im Zusammenhang mit dem öffentlichen Vermessungs-und Katasterwesen, führen Ingenieuraufgaben durch und sorgen dafür, dass Gesetze, Verordnungen und Richtlinien eingehalten werden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft
Initiative

Gehalt

5.421 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.294 €

Oberes Viertel

6.613 €

Fachliche Stärken i

VermessungswesenVermessungGeoinformatikMicrosoft OfficePlanung

7.092

Beschäftigte i

1.019

Offene Stellen i

Arbeitslose i

139

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

89%82%75%
20132022: 89%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

7.092-5% seit 2012
7.5047.2957.086
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.421 €+30%
6.613 €4.877 €3.141 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
261Stellen 2024
139Arbeitslose 2024
30920294
20122024

Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst) erreicht im KI-Check einen Score von 74%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 89% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Baustellenvermessung, Ingenieurvermessung, Kataster-, Liegenschaftsvermessung, Photogrammetrie, Topografische Vermessung und Vermessung und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Flurbereinigung, Entwicklung des ländlichen Raumes, Mathematische Geodäsie, Satellitengeodäsie, Immobilienbewertung, Kundenberatung, -betreuung und Projektmanagement und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 7.092 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.421 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.294 € bis 6.613 €), gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.019 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Vermessungswesen, Vermessung, Geoinformatik, Microsoft Office und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Einordnung für Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst)

Mit einem KI-Risiko-Score von 74 liegt dein Beruf leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen. Das heißt nicht, dass dein Job verschwindet. Es heißt vor allem: Ein großer Teil deiner Kerntätigkeiten ist technisch gut strukturierbar, datengetrieben und damit für KI, Automatisierung und digitale Messsysteme attraktiv. Gleichzeitig bleibt der Beruf anspruchsvoll, weil rechtliche Einordnung, Verantwortung vor Ort und fachliche Bewertung nicht einfach wegautomatisiert werden.

Gerade im Vermessungswesen zeigt sich der typische Wandel vieler Wissensberufe: Nicht die komplette Rolle wird ersetzt, sondern der Aufgabenmix verschiebt sich. Baustellenvermessung, Ingenieurvermessung, Kataster-, Liegenschaftsvermessung, Topografische Vermessung, Vermessungstechnische Berechnungen, Luftbildauswertung, Dokumentation (technisch) und Teile rund um GIS (Geo-Info-System) oder GPS Global Positioning System lassen sich gut digital unterstützen. Gleichzeitig bleiben Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht, Bodenordnung, Flurbereinigung, Immobilienbewertung, Projektmanagement und die Abstimmung mit Bürgern, Behörden und Planern stark von Erfahrung, Urteil und Kommunikation geprägt.

Warum Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst) anders betroffen ist

Der Beruf ist besonders nah an den Bereichen, in denen KI und Software heute stark wirken: Daten erfassen, Messwerte auswerten, Karten und Luftbilder interpretieren, technische Abläufe dokumentieren und Ergebnisse aufbereiten. Das passt zu einem zentralen Muster, das auch die Microsoft-Analyse über 200.000 reale Copilot-Konversationen zeigt: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Vorarbeit steckt auch in vielen vermessungstechnischen Prozessen — etwa wenn Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, Berichte erstellt oder Messergebnisse in eine nachvollziehbare Form gebracht werden.

Gleichzeitig ist dein Beruf kein reiner Schreibtischjob. Wer im Vermessungswesen arbeitet, bewegt sich zwischen Außenaufnahme, Technik, Recht und Verwaltung. Das macht den Unterschied zu Berufen, die fast nur aus standardisierten Routinen bestehen. Viele deiner Aufgaben hängen an Ort, Objekt und Kontext: Ein Grundstück, eine Baustelle oder eine Flurbereinigung lassen sich nicht vollständig nach Schema F abarbeiten. Deshalb ist KI hier eher ein Werkzeug zur Beschleunigung als ein vollständiger Ersatz.

Besonders wichtig: In der Praxis werden oft die Teile automatisiert, die heute viel Zeit kosten, aber wenig Entscheidungsspielraum haben. Dazu zählen Vermessungstechnische Berechnungen, Plausibilitätsprüfungen, Voranalysen von Photogrammetrie- oder Luftbilddaten und die technische Dokumentation. Dagegen bleiben fachliche Verantwortung, rechtssichere Einordnung und die Abstimmung in komplexen Fällen menschlich geprägt. Genau dort liegt dein Schutzfaktor — aber auch der Druck, dich stärker auf höherwertige Aufgaben zu konzentrieren.

Was die Studienlage für Vermessung und Geoinformatik zeigt

Die internationale Einordnung ist klar: Laut IWF sind weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Dein Beruf passt genau in dieses Muster. Er ist wissensintensiv, datenbasiert und arbeitet mit präzisen, strukturierten Informationen — also mit einem Profil, das KI gut berühren kann.

Die Microsoft Research-Analyse zeigt zugleich, dass KI nicht nur technische Berufe trifft, sondern vor allem Aufgaben, bei denen Informationen verarbeitet und Entscheidungen vorbereitet werden. Für das Vermessungswesen heißt das: KI kann bei der Auswertung, der Vorstrukturierung und der Kommunikation helfen, aber nicht die fachliche Gesamtverantwortung übernehmen. Das deckt sich mit dem Anthropic Economic Index: In vielen Berufen ist KI derzeit überwiegend unterstützend statt ersetzend. Für dich ist das eine wichtige Perspektive, weil sie den Fokus von „Wird der Beruf verschwinden?“ auf „Welche Teile des Berufs verändern sich zuerst?“ verschiebt.

Auch der Arbeitsmarkt sendet gemischte Signale. Laut IAB ist das Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland gestiegen, besonders in Expertenberufen. Gleichzeitig zeigt dieselbe Forschung: Hohes Potenzial führt in der Vergangenheit selten zu direktem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Das passt zu deinem Berufsbild. Die Beschäftigtenzahl ist über die Jahre leicht zurückgegangen, aber das Einkommen ist gestiegen — ein Hinweis darauf, dass der Beruf sich eher verdichtet und aufwertet, statt einfach zu verschwinden.

Für dich heißt das: KI wird nicht nur einzelne Tätigkeiten übernehmen, sondern den gesamten Ablauf verändern. Vermessung, Katasterarbeit, Geoinformatik, Kartografie und GIS werden stärker zusammengedacht. Wer moderne Auswerteverfahren, Datenprüfung und digitale Arbeitsketten beherrscht, wird nicht verdrängt, sondern wichtiger.

Fazit für Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst)

Stand: Juni 2026 ist dein Beruf klar KI-anfällig, aber nicht KI-gefährdet im einfachen Sinn. Der hohe Score spiegelt vor allem wider, dass viele deiner Kerntätigkeiten technisch gut strukturierbar sind. Gleichzeitig bleiben rechtliche Verantwortung, Außenbezug, Abstimmung und Fachurteil zentral.

Praktisch bedeutet das: Du solltest dich weniger auf einzelne Mess- und Routinetätigkeiten verlassen und stärker auf die Aufgaben entwickeln, die KI nicht gut kann — also Projektmanagement, Kundenberatung, -betreuung, Flurbereinigung, Immobilienbewertung, komplexe Geoinformatik und die fachliche Kontrolle automatisierter Ergebnisse. Wer die Technik nicht nur nutzt, sondern ihre Grenzen versteht, bleibt im Vermessungswesen sehr gut positioniert.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte GIS-SystemePhotogrammetrie-SoftwareGeoanalyse-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Vermessungswesen (höh. techn. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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