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Beamt(er/in) - Vermessungswesen (mittl. techn. Dienst): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

75%2013
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Fachkräfte in der Vermessungstechnik

Das übernimmt KI.

17 von 21 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Messdaten auswerten0%
Baustellenvermessung0%
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Vermessung0%
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Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht0%
GIS (Geo-Info-System)0%
GPS Global Positioning System0%
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Dokumentation (technisch)0%
Bodenordnung0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst im Vermessungswesen werten Messergebnisse bzw. Geodaten aus, bereiten sie auf, erstellen und aktualisieren Pläne, Karten und Verzeichnisse wie z.B. Kataster. Im Außendienst führen sie vor Ort Vermessungen durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft

Gehalt

4.071 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.359 €

Oberes Viertel

4.979 €

Fachliche Stärken i

VermessungMicrosoft OfficeGIS (Geo-Info-System)GeomatikVermessungswesen

18.418

Beschäftigte i

1.071

Offene Stellen i

Arbeitslose i

306

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

89%82%75%
20132022: 89%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

18.418+1% seit 2012
19.00718.57918.151
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.071 €+34%
4.979 €3.686 €2.392 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
355Stellen 2024
306Arbeitslose 2024
552350148
20122024

Beamt(er/in) - Vermessungswesen (mittl. techn. Dienst) im KI-Check: die Daten im Detail

Beamt(er/in) - Vermessungswesen (mittl. techn. Dienst) erreicht im KI-Check einen Score von 74%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 89% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 21 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 17 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Messdaten auswerten, Baustellenvermessung, Ingenieurvermessung, Kataster-, Liegenschaftsvermessung, Photogrammetrie und Topografische Vermessung und 11 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Satellitengeodäsie, Kundenberatung, -betreuung und Kartografie — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 18.418 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.071 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.359 € bis 4.979 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.071 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Vermessung, Microsoft Office, GIS (Geo-Info-System), Geomatik und Vermessungswesen. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Beamt(er/in) - Vermessungswesen (mittl. techn. Dienst)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Beamt(er/in) - Vermessungswesen (mittl. techn. Dienst)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich im Vermessungswesen nicht nur das Werkzeug, sondern das Anforderungsprofil. Für dich heißt das: Weniger Zeit für rein routinemäßige Mess- und Auswertungsarbeit, mehr Gewicht für Prüfung, Plausibilisierung, Abstimmung und rechtssichere Entscheidungen. Genau dort liegt der Kern dieses Berufs im mittleren technischen Dienst. Der KI-Risiko-Score von 74 zeigt dabei vor allem eins: Viele einzelne Tätigkeiten lassen sich technisch stark unterstützen, aber der Beruf verschwindet nicht. Er verändert sich von innen.

Beamt(er/in) - Vermessungswesen: Warum sich die Arbeit bis 2030 verschiebt

Dein Berufsalltag ist bereits heute eng mit Daten, Geometrie und Dokumentation verbunden: Messdaten auswerten, Vermessungstechnische Berechnungen, GIS (Geo-Info-System), Luftbildauswertung, Photogrammetrie und Topografische Vermessung sind typische Felder, in denen Software viel Vorarbeit leisten kann. Gleichzeitig bleibt die Arbeit im öffentlichen Dienst an Recht, Genauigkeit und Verantwortung gebunden. Genau diese Kombination macht den Beruf besonders interessant für KI: technische Routinen werden schneller, aber die fachliche Kontrolle bleibt entscheidend.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark dort wirkt, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf dein Berufsfeld heißt das: KI kann bei Auswertungen, Vorprüfungen, Standardtexten und der Aufbereitung von Befunden helfen. Bei Auskünfte erteilen, Dokumentation (technisch) oder der strukturierten Vorbereitung von Vorgängen wird dadurch Zeit frei. Aber: Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht und die Einordnung von Grenz- und Eigentumsfragen bleiben Aufgaben, bei denen Kontext, Erfahrung und Sorgfalt nicht ersetzbar sind.

Schwächere Routinen im Vermessungswesen: Messdaten, Berechnung und Standardauswertung

Besonders unter Druck geraten Tätigkeiten, die klar regelbasiert sind und sich gut standardisieren lassen. Dazu gehören Messdaten auswerten, Vermessungstechnische Berechnungen, Kataster-, Liegenschaftsvermessung, Topografische Vermessung und Teile der Baustellenvermessung. Auch Georadar-gestützte Voranalysen, die Nutzung von GPS Global Positioning System und die Vorstrukturierung von Daten lassen sich zunehmend automatisiert vorbereiten.

Das passt zu einem größeren Muster: Laut IAB ist das Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland zuletzt vor allem in Expertenberufen gestiegen, besonders in IT- und naturwissenschaftsnahen Tätigkeiten. Gleichzeitig zeigt die Forschung des IAB auch, dass ein hohes technisches Potenzial in der Vergangenheit selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist wurde die Arbeit eher umgebaut als gestrichen. Für dein Berufsfeld bedeutet das: Die Software übernimmt nicht einfach den gesamten Vorgang, sondern verschiebt die Arbeit hin zu Kontrolle, Abstimmung und Qualitätssicherung.

Auch die internationale Perspektive bestätigt diese Richtung. Der IWF beschreibt, dass in Industrieländern wie Deutschland besonders viele Berufe KI-exponiert sind, weil dort kognitive Tätigkeiten überwiegen. Dein Beruf liegt genau in dieser Zone: viel Analyse, viel Dokumentation, viel fachliche Beurteilung. Das macht dich nicht überflüssig, sondern veränderbar.

Wachsende Aufgaben im Vermessungswesen: Arbeitsvorbereitung, Prüfung und Beratung

Während Routine schrumpft, wachsen Aufgaben, die menschliche Einordnung brauchen. Dazu zählen Arbeitsvorbereitung, Kundenberatung, -betreuung, Betriebsmitteleinsatz planen, Bodenordnung, Kartografie und die saubere Abstimmung mit anderen Stellen. Gerade in der Vermessung ist es oft nicht die Messung selbst, die den Unterschied macht, sondern die Frage, wie Ergebnisse rechtssicher, verständlich und verwertbar aufbereitet werden.

Hier spielt auch der Anthropic Economic Index eine wichtige Rolle: In keiner Berufsgruppe dominiert Automation klar; häufig ist KI eher Unterstützung als Ersatz. Das passt gut zu deinem Tätigkeitsfeld. Viele Arbeitsschritte lassen sich mit KI beschleunigen, aber die Verantwortung für Plausibilität, Lagebezug und fachliche Endkontrolle bleibt beim Menschen. Für dich heißt das: Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit werden wichtiger, nicht unwichtiger.

Ein weiterer Trend ist der Wandel des Aufgabenmixes innerhalb von Berufen. Die deutsche Forschung zeigt, dass klassische Bearbeitung zurückgeht, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das ist für das Vermessungswesen zentral. Wer künftig stark ist, kann technische Ergebnisse nicht nur erzeugen, sondern auch beurteilen, gegenprüfen und gegenüber Kolleginnen, Auftraggebern oder anderen Behörden begründen.

Was KI im Vermessungswesen schon heute verändert

Stand: Juni 2026 ist der Wandel bereits sichtbar. In Deutschland nutzen 38 % der Beschäftigten KI bei der Arbeit. Das heißt nicht, dass überall dieselben Anwendungen laufen, aber es zeigt, wie normal KI in Arbeitsprozessen geworden ist. Für dein Feld sind vor allem vier Entwicklungen relevant:

  • Vorstrukturierte Auswertungen beschleunigen Messdaten auswerten und Vermessungstechnische Berechnungen.
  • Assistenzsysteme helfen bei Dokumentation (technisch) und bei standardisierten Auskünften.
  • Bild- und Datenmodelle unterstützen Photogrammetrie, Luftbildauswertung und Teile der Topografische Vermessung.
  • Wissenssysteme erleichtern die Arbeit mit Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht und den internen Vorgaben, ersetzen aber nicht die Prüfung im Einzelfall.

Die Microsoft-Studie zu den Copilot-Konversationen zeigt außerdem: KI ist besonders stark bei erklären und kommunizieren, weniger stark bei präziser Datenanalyse. Für dich ist das wichtig, weil sich daraus ein realistisches Berufsbild ableiten lässt. KI kann vorbereiten, verdichten und formulieren. Die letzte fachliche Entscheidung braucht aber Vermessungswissen, Praxis und Verantwortungsbewusstsein.

Nächste Schritte im Vermessungswesen: So bleibst du handlungsfähig

Wenn du dich früh auf die neue Rollenverteilung einstellst, kannst du vom Wandel profitieren. Sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • GIS (Geo-Info-System) und digitale Auswertungsprozesse sicher beherrschen.
  • Routineaufgaben so verstehen, dass du KI-Ergebnisse prüfen und korrigieren kannst.
  • Microsoft Office nicht nur als Schreibwerkzeug nutzen, sondern für saubere Datenaufbereitung, Berichte und Protokolle.
  • Fachlich auf Vermessung, Geomatik und Vermessungswesen aufbauen, statt nur einzelne Programme zu bedienen.
  • In Gesprächen mit Bürgern, Kolleginnen und anderen Stellen die eigene Rolle als prüfende, erklärende und koordinierende Instanz stärken.

Dein Beruf bleibt also wichtig, aber anders. Wer nur Messabläufe abarbeitet, gerät stärker unter Druck. Wer Ergebnisse versteht, beurteilt und rechtssicher einordnet, wird wichtiger. Genau darin liegt die Zukunft des Vermessungswesens: weniger reine Bearbeitung, mehr fachliche Führung im Kleinen.

Erwähnte KI-Tools

GIS (Geo-Info-System)Microsoft OfficeGPS Global Positioning SystemGeoradar

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Beamt(er/in) - Vermessungswesen (mittl. techn. Dienst) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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