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Vermessungstechniker/in - Bergvermessung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

50%2013
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Fachkräfte in der Vermessungstechnik

Das übernimmt KI.

10 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Vermessungstechniker/innen in der Fachrichtung Bergvermessung führen Vermessungen von Rohstoffvorkommen durch und nehmen deren geologische Verhältnisse auf. Sie verarbeiten und visualisieren die gewonnenen Geodaten in Form von Karten und Plänen und pflegen bergmännische Risswerke.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Einsatzbereitschaft

Gehalt

4.071 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.359 €

Oberes Viertel

4.979 €

Fachliche Stärken i

VermessungMicrosoft OfficeGIS (Geo-Info-System)GeomatikVermessungswesen

18.418

Beschäftigte i

1.071

Offene Stellen i

Arbeitslose i

306

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

57%54%50%
20132022: 57%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

18.418+1% seit 2012
19.00718.57918.151
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.071 €+34%
4.979 €3.686 €2.392 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
355Stellen 2024
306Arbeitslose 2024
552350148
20122024

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Vermessungstechniker/in - Bergvermessung beträgt 55%. Damit liegt Vermessungstechniker/in - Bergvermessung unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 57% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Photogrammetrie, Vermessung, Vermessungstechnische Berechnungen, Datenübernahme, Datenaufbereitung, GIS (Geo-Info-System) und GPS Global Positioning System und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Geologie, Kartografie, Topografie und Geomatik — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 18.418 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.071 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.359 € bis 4.979 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.071 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Vermessung, Microsoft Office, GIS (Geo-Info-System), Geomatik und Vermessungswesen. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Vermessungstechniker/in - Bergvermessung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Vermessungstechniker/in - Bergvermessung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung: Arbeitsmarkt und Aufgaben

Stand: Juni 2026: Für die Bergvermessung ist die Lage nicht von einem plötzlichen Wegfall der Arbeit geprägt, sondern von einem Umbau der Aufgaben. Der KI-Risiko-Score liegt bei 55 und damit im mittleren Bereich. Das passt zu einem Beruf, in dem ein Teil der Tätigkeiten technisch gut unterstützbar ist, andere Schritte aber stark an Geländekenntnis, Arbeitsvorbereitung und fachliche Einordnung gebunden bleiben.

Auffällig ist zuerst der Arbeitsmarkt selbst: Die Beschäftigtenzahl ist über viele Jahre nahezu stabil geblieben. Gleichzeitig ist das Gehalt deutlich gestiegen. Das spricht eher für eine robuste Nische als für einen schrumpfenden Beruf. Wer in der Bergvermessung arbeitet, bewegt sich also nicht in einem Abbau-Markt, sondern in einem Feld, in dem Präzision, Verantwortungsgefühl und Spezialwissen weiterhin gebraucht werden.

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung: Welche Tätigkeiten KI gut unterstützt

Besonders anfällig für Unterstützung oder Teilautomatisierung sind die klar strukturierten, datenlastigen Schritte. Dazu gehören Photogrammetrie, Vermessungstechnische Berechnungen, Datenübernahme, Datenaufbereitung, GIS (Geo-Info-System), GPS Global Positioning System, Luftbildauswertung, Dokumentation (technisch), 3D-Laserscanning und Georadar.

Genau in solchen Bereichen ist der Wandel in vielen technischen Berufen sichtbar: Nicht die gesamte Tätigkeit verschwindet, sondern einzelne Bearbeitungsschritte werden schneller, standardisierter und stärker softwaregestützt. Das reduziert Routinen, erhöht aber den Anspruch an Kontrolle, Plausibilitätsprüfung und saubere Übergaben. Für die Bergvermessung heißt das: KI und Automatisierung helfen vor allem dort, wo große Datenmengen, wiederkehrende Auswertungen und technische Dokumentation zusammenkommen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Gesprächen passt gut dazu. Besonders KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Am wenigsten geeignet ist KI für körperliche Arbeit. Für die Bergvermessung ist das wichtig, weil der Beruf zwar digitaler wird, aber weiterhin stark an reale Orte, Messsituationen und sorgfältige Feldarbeit gebunden bleibt.

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung: Was menschlich bleibt

Weniger leicht ersetzbar sind die Teile des Berufs, die Lagegefühl, fachliche Interpretation und Abstimmung im Team verlangen. Dazu zählen Arbeitsvorbereitung, Geologie, Kartografie, Topografie und Geomatik.

Hier zeigt sich der Kern des Berufs: Daten allein reichen nicht. Im Bergbau und im vermessungstechnischen Umfeld kommt es darauf an, Messkontexte richtig zu verstehen, Unsicherheiten einzuordnen und Ergebnisse in belastbare Entscheidungen zu übersetzen. Genau an dieser Stelle bleibt der Mensch zentral — nicht trotz, sondern wegen der zunehmenden Technik.

Auch die persönlichen Anforderungen passen dazu: Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft werden eher wichtiger als unwichtiger. Wer in diesem Beruf bestehen will, muss Ergebnisse nicht nur erzeugen, sondern auch gegenüber anderen Fachbereichen erklären und verantworten.

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung: Einordnung der Studien

Die Forschung zeichnet insgesamt kein Bild eines Berufs, der einfach verschwindet. Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland sogar deutlich mehr, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Das trifft die Bergvermessung teilweise, aber eben nicht vollständig: Der Beruf hat digitale Kernanteile, ist jedoch zugleich an physische Umgebungen und fachliche Entscheidungen gebunden.

Auch Anthropic kommt zu einer wichtigen Einordnung: In der realen Nutzung überwiegt bisher die Unterstützung durch KI gegenüber reiner Automation. Das heißt praktisch für die Bergvermessung: KI wird eher als Werkzeug im Mess-, Auswerte- und Dokumentationsprozess genutzt als als vollständiger Ersatz für den Beruf.

Der Blick auf OpenAI GDPval stützt das zusätzlich. Dort nähern sich führende Modelle in vielen Wissensberufen bereits der Qualität von Fachleuten an. Für die Bergvermessung ist das ein Hinweis darauf, dass vor allem die wissensnahen Teile des Berufs unter Druck geraten — etwa Standardauswertungen, textnahe Dokumentation oder die Vorbereitung von Berichten.

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung: Strategie für die nächsten Jahre

Die beste Strategie ist nicht Abwehr, sondern Spezialisierung. Wenn du in diesem Beruf arbeitest, solltest du KI dort nutzen, wo sie Routine senkt, und deine Stärke dort ausbauen, wo sie schwächer bleibt.

  • Prüfe Messergebnisse konsequent selbst und verlasse dich nicht nur auf Automatiken.
  • Stärke dein Verständnis für Geologie, Topografie und Geomatik, weil diese Einordnung nicht einfach mitläuft.
  • Arbeite sicher mit GIS (Geo-Info-System), Vermessungstechnische Berechnungen und digitaler Dokumentation (technisch).
  • Entwickle deine Rolle in der Arbeitsvorbereitung und in der Abstimmung mit anderen Fachbereichen weiter.
  • Nutze KI als Assistenz für Auswertung, Textentwürfe und Datenaufbereitung, aber behalte die fachliche Kontrolle.

Für den Beruf spricht außerdem, dass er kein Massenberuf mit extremem Verdrängungsdruck ist. Die Kombination aus technischer Arbeit, Geländeorientierung und Verantwortung macht ihn anpassungsfähig. Wer sich digital aufstellt, bleibt hier nicht nur relevant, sondern oft besonders wertvoll.

Erwähnte KI-Tools

PhotogrammetrieGIS (Geo-Info-System)GPS Global Positioning System3D-LaserscanningGeoradar

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Vermessungstechniker/in - Bergvermessung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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