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Bildungsreferent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Experten in der Erwachsenenbildung (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

5 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Berichtswesen, Information0%
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Du bleibst relevant.

Bildungsreferenten und-referentinnen planen und leiten Bildungsprogramme und führen Lehrveranstaltungen durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.228 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.379 €

Oberes Viertel

5.678 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungJugend- und ErwachsenenbildungPlanungMicrosoft OfficeOrganisation

52.711

Beschäftigte i

2.152

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.056

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

0%0%0%
20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

52.711+97% seit 2012
52.71139.76426.816
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.228 €+26%
5.678 €3.999 €2.319 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
289Stellen 2024
4.056Arbeitslose 2024
5.1032.603103
20122024

Bildungsreferent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Bildungsreferent/in erreicht im KI-Check einen Score von 22%. Damit liegt Bildungsreferent/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Berichtswesen, Information, E-Learning, Teleteaching, Lernzielkontrolle, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Messen, Kongresse und Veranstaltungen planen und durchführen, Rhetorik, Aus- und Fortbildung, Bildungsberatung, Bildungsmanagement, -planung und Didaktik und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 52.711 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.228 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.379 € bis 5.678 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.152 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Jugend- und Erwachsenenbildung, Planung, Microsoft Office und Organisation. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Organisationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Bildungsreferent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Bildungsreferent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bildungsreferent/in: niedriger KI-Risiko-Score trotz klarer Teilautomatisierung

Mit einem KI-Risiko-Score von 22 liegt du als Bildungsreferent/in unter dem Durchschnitt deines Berufsfelds Bildung & Erziehung (29). Das ist ein wichtiger Hinweis: Deine Arbeit enthält zwar einzelne Tätigkeiten, die sich technisch gut unterstützen oder teilweise automatisieren lassen, aber der Kern deines Berufs bleibt stark menschlich geprägt. Gerade bei Bildungsberatung, Didaktik, Rhetorik, Aus- und Fortbildung und der Vortragstätigkeit entscheidet nicht nur Inhalt, sondern auch Situation, Beziehung und Vertrauen.

Stand: Juni 2026 bedeutet das für dich vor allem: KI ist in deinem Umfeld eher Werkzeug als Ersatz. Sie nimmt dir eher vorbereitende und administrative Arbeit ab, als dass sie die eigentliche Bildungsarbeit verdrängt. Die Frage ist daher nicht, ob dein Beruf verschwindet, sondern wie sich der Aufgabenmix verschiebt.

Warum Bildungsreferent/in anders betroffen ist als viele andere Berufe

Der auffälligste Punkt in deinen Berufsdaten: Das automatisierungspotenzial IAB ist mit 0 sehr niedrig. Das passt gut zu der praktischen Realität vieler Bildungsreferent:innen. Ein Großteil deiner Arbeit besteht aus Tätigkeiten, die schwer in starre Regeln zu pressen sind: Menschen einschätzen, Lernprozesse gestalten, Gruppen führen, Inhalte an Zielgruppen anpassen und in wechselnden Situationen reagieren.

Gleichzeitig gibt es Teilaufgaben, bei denen KI schon heute sinnvoll unterstützen kann. Dazu zählen Berichtswesen, Information, Recherche, Informationsbeschaffung, E-Learning, Teleteaching und Lernzielkontrolle. Genau hier verändert sich die Arbeit oft zuerst: weniger manuelles Sammeln, Sortieren und Formulieren, mehr Prüfen, Einordnen und Entscheiden.

Die IAB-Forschung zeigt, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufig bremsen solche Veränderungen eher das Wachstum einzelner Routineanteile. Für deinen Beruf ist das besonders plausibel: KI kann Vorarbeiten beschleunigen, aber nicht ohne Weiteres Bildungsmanagement, -planung, Messen, Kongresse und Veranstaltungen planen und durchführen oder komplexe Bildungsberatung übernehmen.

Studienlage zu Bildungsreferent/in: Was KI kann und was sie nicht kann

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, Inhalte erklärt und Kommunikation vorbereitet werden. Das trifft durchaus auf Teile deiner Tätigkeit zu: KI kann dir bei Konzeptentwürfen, Textbausteinen, Gliederungen, Recherchen oder bei der Aufbereitung von Lerninhalten helfen. Für Microsoft Office, Organisation und deine systematisch-methodische Vorgehensweise kann das ein spürbarer Produktivitätsgewinn sein.

Aber genau dieselbe Studie macht auch klar, wo KI schwächer bleibt: bei komplexer Beziehungsgestaltung, situativem Urteil und Tätigkeiten, die stark auf Kontext beruhen. Das passt zu deinen eher menschlich gebundenen Aufgaben wie Pädagogik, pädagogische Psychologie, Methodik, Unterricht (schulischer Bereich), Unterricht, Schulung (außerschulischer Bereich) und Blended Learning. Hier geht es nicht nur darum, Inhalte zu verteilen, sondern Lernprozesse zu beobachten, zu motivieren und zu steuern.

Der IWF ordnet Berufe in Deutschland besonders stark als KI-exponiert ein, weil hier viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Das ist für dich relevant, weil Bildungsarbeit viel mit Sprache, Struktur und Wissensvermittlung zu tun hat. Gleichzeitig heißt Exposition nicht automatisch Ersetzung. Genau das zeigt dein Beruf: viel Berührung mit KI, aber wenig direkte Automatisierbarkeit des eigentlichen Kerns.

Welche Tätigkeiten im Bildungsreferat sich durch KI verschieben

Am ehesten verändert sich bei dir die Vorbereitung und Nachbereitung. Typische Aufgaben wie:

  • Recherche und Informationsbeschaffung
  • Berichtswesen, Information
  • erste Entwürfe für Aus- und Fortbildung
  • Unterstützung bei E-Learning, Teleteaching
  • Vorstrukturierung von Lernzielkontrolle
  • Formulierungen für Konzepte, Mails und Materialien

werden schneller und standardisierter. Das bedeutet aber nicht, dass sie verschwinden. Vielmehr wirst du stärker prüfen müssen, ob Vorschläge fachlich sauber, zielgruppengerecht und didaktisch stimmig sind.

Die anspruchsvolleren Aufgaben bleiben bei dir menschlich: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Organisationsfähigkeit und planerische Stärke werden wichtiger, nicht unwichtiger. Denn je besser KI Vorarbeiten erledigt, desto mehr kommt es darauf an, die richtigen Fragen zu stellen und die Ergebnisse kritisch zu bewerten.

Auch die IAB-Einordnung ist hier hilfreich: Bei Berufen mit hohem KI-Potenzial steigt Beschäftigung nicht automatisch ab. In vielen Fällen verändert sich der Beruf von innen. Genau das ist für Bildungsreferent:innen wahrscheinlich: mehr Koordination, mehr Qualitätssicherung, mehr individuelle Anpassung – weniger Routine.

Was du als Bildungsreferent/in jetzt konkret tun kannst

Wenn du dich zukunftssicher aufstellen willst, lohnt sich kein Grundsatzkampf gegen KI, sondern ein pragmatischer Ausbau deiner Rolle.

  • Nutze KI für Recherche, Strukturentwürfe und Textvorlagen, aber prüfe Inhalte fachlich.
  • Stärke deine Rolle in Bildungsberatung und persönlicher Abstimmung mit Zielgruppen.
  • Entwickle Kompetenz in Blended Learning und der Kombination aus digitalen und analogen Formaten.
  • Baue Didaktik und Methodik weiter aus, weil genau dort die Qualität deines Berufs sichtbar wird.
  • Nutze KI, um Organisation und Administration zu entlasten, damit mehr Zeit für Konzeption und Austausch bleibt.
  • Schärfe deine Fähigkeit, Ergebnisse von KI zu beurteilen, zu korrigieren und in passende Bildungsangebote zu übersetzen.

Gerade weil deine Beschäftigung über Jahre deutlich gewachsen ist, spricht vieles dafür, dass die Nachfrage nach guter Bildungsarbeit nicht kleiner wird. Die Rolle wird anspruchsvoller: weg von reinem Informationsmanagement, hin zu kuratierter, menschenorientierter Lernbegleitung.

Fazit für Bildungsreferent/in: KI entlastet, ersetzt aber nicht die pädagogische Kernarbeit

Dein Beruf gehört nicht zu den typischen Verlierern der KI-Entwicklung. Der Score ist niedrig, weil die wirklich prägenden Tätigkeiten stark auf Menschen, Situationen und pädagogische Urteilskraft angewiesen sind. KI kann dich bei Vorbereitung, Dokumentation und Lernmaterialien deutlich unterstützen. Die eigentliche Stärke bleibt aber deine Fähigkeit, Inhalte sinnvoll zu ordnen, Menschen zu erreichen und Lernprozesse zu gestalten.

Wer als Bildungsreferent/in KI klug einsetzt, gewinnt Zeit für das, was den Beruf ausmacht: gute Bildungsberatung, passgenaue Aus- und Fortbildung, starke Vortragstätigkeit und ein professionelles Zusammenspiel aus Planung, Organisation und pädagogischer Erfahrung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Bildungsreferent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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