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Biometriker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Experten in der Statistik

Das übernimmt KI.

4 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Biometriker/innen erfassen Daten, z.B. bei klinischen Studien, werten sie aus und bereiten sie auf oder entwickeln bzw. optimieren Erkennungsverfahren und-systeme aufgrund individueller biometrischer Charakteristika, z.B. Fingerabdruck, Ohrform, Retina.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Ergebnisorientiertes Handeln
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

5.613 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.284 €

Oberes Viertel

7.171 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungAnalyseStatistikRisikomanagement, RisikocontrollingWirtschaftswissenschaften

4.024

Beschäftigte i

803

Offene Stellen i

Arbeitslose i

129

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

29%15%0%
20132022: 29%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.024-7% seit 2012
4.3053.9483.590
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.613 €+40%
7.171 €5.067 €2.963 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
32Stellen 2024
129Arbeitslose 2024
1357821
20122024

Biometriker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Biometriker/in erreicht im KI-Check einen Score von 53%. Damit liegt Biometriker/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Mathematik & Statistik, der bei 42% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 29% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Modellbildung, Simulation (IT) und Programmieren. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Klinische Forschung, Datenschutz, Datenanalyse, Bioinformatik, Empirische Forschung und Statistik und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.024 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.613 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.284 € bis 7.171 €), gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 803 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Analyse, Statistik, Risikomanagement, Risikocontrolling und Wirtschaftswissenschaften. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Ergebnisorientiertes Handeln.

Mehr dazu: alle Berufe in Mathematik & Statistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Biometriker/in?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Biometriker/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Biometriker/in: Das Anforderungsprofil verschiebt sich bis 2030

Biometrie bleibt ein Beruf, in dem es auf Statistik, Analyse, Risikomanagement, Risikocontrolling und saubere wissenschaftliche Arbeit ankommt. Bis 2030 verschiebt sich aber der Schwerpunkt: Weg von der reinen Datenübernahme, Datenaufbereitung und standardisierten Programmieren-Schritten, hin zu Aufgaben, bei denen du Ergebnisse einordnest, Modelle prüfst und Forschung mit Fachbereichen verknüpfst. Der KI-Risiko-Score von 53 zeigt: Dein Beruf liegt im mittleren Bereich. Das ist kein Verdrängungssignal, aber ein klarer Hinweis darauf, dass sich der Aufgabenmix sichtbar verändert.

Wichtig ist dabei die Richtung: Die KI ersetzt in deinem Feld nicht einfach den ganzen Beruf, sondern vor allem Teile der Routine. In Deutschland zeigt das IAB, dass KI bisher eher augmentierend wirkt als ersetzend. Gerade in wissensintensiven Berufen wächst Beschäftigung trotz hoher KI-Exposition sogar eher weiter. Für dich heißt das: Wer KI sinnvoll nutzt, kann Forschung, Auswertung und Dokumentation deutlich produktiver machen.

Welche Tätigkeiten in der Biometrie unter Druck geraten

Bei dir sind vor allem Tätigkeiten mit klaren Mustern anfällig. Dazu zählen Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Teile der Modellbildung, Simulation (IT) und Routineanteile beim Programmieren. Solche Arbeiten sind gut standardisierbar und damit für KI-Systeme oder teilautomatisierte Workflows besonders interessant.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt gut dazu: Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau in diese Richtung verschiebt sich auch die Arbeit in der Biometrie: mehr Vorarbeit durch Systeme, mehr Prüfung durch Menschen. Die Deutsche Forschung zeigt zudem, dass KI den Aufgabenmix innerhalb von Berufen verändert — klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Für deinen Alltag bedeutet das: Wenn du heute noch viel Zeit mit Datenaufbereitung, Dokumentationsvorlagen oder wiederkehrendem Code verbringst, wird dieser Anteil eher kleiner. Nicht, weil diese Arbeit verschwindet, sondern weil sie schneller und stärker automatisiert erledigt wird.

Welche Kompetenzen in der Biometrie wichtiger werden

Parallel steigen die Anforderungen an die Teile deiner Arbeit, die KI nicht sauber allein kann. Dazu gehören klinische Forschung, Datenschutz, Datenanalyse, Bioinformatik, empirische Forschung, Statistik, Biomathematik, Entwicklung, Forschung, Biometrie und das Fachpublikationen erstellen.

Gerade hier liegt deine Stärke: Du musst nicht nur rechnen, sondern Ergebnisse bewerten, Grenzen von Modellen erkennen und wissenschaftlich sauber argumentieren. Das passt zur aktuellen Studienlage. Anthropic zeigt im Economic Index 2026, dass die reale KI-Nutzung überwiegend unterstützend ist: Menschen und KI arbeiten zusammen, statt dass KI einfach komplett übernimmt. Für Biometriker/innen ist das eine gute Nachricht, weil dein Beruf stark von dieser Zusammenarbeit lebt.

Hinzu kommt: KI-Exposition hängt laut Microsoft nur schwach mit dem Lohnniveau zusammen. Betroffen sind also nicht nur einfache Rollen, sondern vor allem Wissensberufe. Genau deshalb werden Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Ergebnisorientiertes Handeln und ein systematisches-methodisches Vorgehen noch wichtiger. Wer Ergebnisse verständlich an Studienleitungen, Ärzteteams oder regulatorische Stellen vermitteln kann, bleibt schwer ersetzbar.

Warum der Arbeitsmarkt für Biometriker/in stabiler ist als der Score vermuten lässt

Der Score 53 zeigt technisches Potenzial, aber kein klares Abbau-Szenario. Das ist wichtig, weil sich in der Vergangenheit hohes Automatisierungspotenzial nur selten in direktem Beschäftigungsabbau niederschlug. Meist bremste es das Wachstum, statt Jobs sofort zu vernichten. Für die Biometrie kommt ein weiterer Punkt hinzu: Der Markt ist relativ klein und zugleich fachlich spezialisiert. Solche Berufe verändern sich oft langsamer als allgemeine Büro- oder Verwaltungsrollen.

Auch international ist das Bild differenziert. Der IWF ordnet rund 40 % der Jobs weltweit als KI-exponiert ein, in Industrieländern wegen des höheren Anteils kognitiver Arbeit aber deutlich mehr. Das trifft auch auf die Biometrie zu: Du arbeitest nah an datenintensiven, wissensbasierten Aufgaben — also genau dort, wo KI zuerst ansetzt. Gleichzeitig bleibt die fachliche Verantwortung beim Menschen.

Das erklärt auch den Beschäftigungstrend: Bei Biometrikerinnen und Biometrikern ist die Zahl der Beschäftigten über Jahre leicht zurückgegangen, während das Gehalt gestiegen ist. Das spricht nicht für einen Verdrängungsberuf, sondern für einen Beruf mit steigenden Qualifikationsanforderungen und höherem Wert pro Arbeitsstunde.

Nächste Schritte für Biometriker/in: So bleibst du vorne

Wenn du in der Biometrie arbeitest, solltest du deine Rolle nicht als reine Auswertungsfunktion sehen, sondern als Schnittstelle zwischen Forschung, Daten und Entscheidung. Praktisch helfen dir diese Schritte:

  • Baue KI-gestützte Workflows in Datenanalyse und Datenaufbereitung bewusst ein, statt sie zu umgehen.
  • Prüfe, welche Teile von Programmieren und Modellbildung, Simulation (IT) du automatisieren kannst, und konzentriere dich auf die fachliche Validierung.
  • Stärke Fähigkeiten in Datenschutz und wissenschaftlicher Dokumentation, weil diese Aufgaben durch KI eher komplexer als einfacher werden.
  • Trainiere das Fachpublikationen erstellen mit KI als Entwurfswerkzeug, aber behalte fachliche Verantwortung und Plausibilitätskontrolle.
  • Entwickle deine Kommunikationsfähigkeit, damit du Ergebnisse nicht nur berechnest, sondern auch gegenüber Klinik, Forschung und Management erklärst.

Stand: Juni 2026. Für deinen Beruf heißt das insgesamt: Die Zukunft liegt nicht darin, KI zu fürchten, sondern sie in Forschung, Statistik und Qualitätssicherung klug zu nutzen. Wer die Technik beherrscht und zugleich methodisch sauber arbeitet, wird in der Biometrie eher gewinnen als verlieren.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Biometriker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Biometriker/in