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Bohrer/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

100%2013
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75%2026*
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Fachkräfte in der spanenden Metallbearbeitung

Das übernimmt KI.

10 von 11 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Werkzeugmaschinentechnik0%
CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren0%
Gewindeschneiden0%
Messen, Prüfen (Metalltechnik)0%
Bohren0%
Bohrwerksdrehen (Horizontalbohren)0%
Zerspanungstechnik0%

Du bleibst relevant.

Bohrwerksmechaniker/innen bearbeiten Werkstücke mit speziellen Maschinen, die mit Bohrwerkzeugen ausgestattet sind.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Selbst-Management

Gehalt

4.067 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.399 €

Oberes Viertel

4.802 €

Fachliche Stärken i

Produktion, FertigungWartung, Reparatur, InstandhaltungCNC-Kenntnisse, CNC-ProgrammierenProgrammierenArbeit nach Zeichnung

154.176

Beschäftigte i

8.055

Offene Stellen i

Arbeitslose i

5.030

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

154.176-17% seit 2012
184.732169.454154.176
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.067 €+30%
4.802 €3.660 €2.517 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
8.163Stellen 2024
5.030Arbeitslose 2024
13.1138.5614.008
20122024

Bohrer/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Bohrer/in beträgt 75%. Damit liegt Bohrer/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 11 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Werkzeugmaschinentechnik, CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren und Gewindeschneiden und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 154.176 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.067 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.399 € bis 4.802 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 8.055 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Produktion, Fertigung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren, Programmieren und Arbeit nach Zeichnung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Bohrer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Bohrer/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bohrer/in: Arbeitsmarkt für Bohren, Gewindeschneiden und CNC unter Druck

Stand: Juni 2026. Für Bohrer/innen ist die Lage am Arbeitsmarkt zweigeteilt: Die technischen Kerntätigkeiten sind sehr stark automatisierbar, zugleich bleibt der Beruf in der Fertigung praktisch relevant. Der KI-Risiko-Score von 75 zeigt deshalb vor allem eines: Nicht der komplette Beruf verschwindet, aber viele Arbeitsabläufe verändern sich deutlich. Besonders betroffen sind Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Werkzeugmaschinentechnik, CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren, Gewindeschneiden, Messen, Prüfen (Metalltechnik), Bohren, Bohrwerksdrehen (Horizontalbohren) und Zerspanungstechnik.

Für den Beruf ist außerdem typisch: Die Beschäftigung ist langfristig zurückgegangen, während das Gehalt gestiegen ist. Das passt zu einem Markt, in dem weniger einfache Routine, dafür mehr spezialisierte Produktion, Präzision und Anlagenverantwortung gefragt sind. Wer heute in diesem Beruf arbeitet, sollte KI nicht als Konkurrenz von außen sehen, sondern als Teil des Werkzeugkastens im Betrieb.

Was die Arbeitsmarktlage für Bohrer/innen bedeutet

Die IAB-Logik hinter dem Substituierbarkeitspotenzial ist hier besonders relevant: Sie misst, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Genau das trifft in diesem Beruf viele zentrale Arbeitsschritte. Laut IAB führte ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit aber selten zu tatsächlichem Beschäftigungsabbau. Häufig war eher zu sehen, dass das Wachstum langsamer wurde oder sich Tätigkeiten im Beruf verschoben haben. Für Bohrer/innen heißt das: Die Arbeit bleibt, aber der Anteil streng standardisierter Tätigkeiten kann sinken.

Das ist auch deshalb wichtig, weil der Beruf an vielen Stellen nicht nur aus einem einzigen Handgriff besteht. Zwischen Bohren, Gewindeschneiden, Bohrwerksdrehen (Horizontalbohren) und Messen, Prüfen (Metalltechnik) braucht es laufend Kontrolle, Anpassung und sauberes Arbeiten nach Vorgabe. Genau hier verschiebt sich der Schwerpunkt: weg von reiner Wiederholung, hin zu mehr Überwachung, Rüsten und Qualitätssicherung.

Wie KI den Beruf Bohrer/in konkret verändert

Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: Am stärksten KI-anwendbar sind Wissens- und Sprachaufgaben wie Übersetzen, Schreiben und Kundenkommunikation. Am wenigsten profitieren körperliche Tätigkeiten. Für Bohrer/innen ist das kein Freifahrtschein, aber eine gute Einordnung: Der Kern dieses Berufs liegt in der physischen und maschinennahen Arbeit, nicht in Textproduktion oder Beratung. Darum ist KI hier eher ein Hilfsmittel für Planung, Dokumentation und Kontrolle als ein direkter Ersatz der Handarbeit.

Trotzdem beeinflusst KI den Alltag spürbar. In der Fertigung kann sie helfen bei:

  • Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung durch bessere Parametervorschläge
  • CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren über Assistenzsysteme und Programmunterstützung
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung mit digitaler Auswertung von Messdaten
  • Messen, Prüfen (Metalltechnik) durch genauere Protokolle und Abweichungserkennung
  • Werkzeugmaschinentechnik beim schnellen Finden von Fehlerursachen
  • Zerspanungstechnik durch optimierte Prozessdaten und stabilere Abläufe

Die KI ersetzt dabei nicht automatisch die Erfahrung an der Maschine. Aber sie kann Routineentscheidungen vorstrukturieren, Prüfprozesse beschleunigen und Hinweise geben, wenn sich ein Werkstück oder ein Prozess außerhalb der Norm bewegt.

Warum hohe technische Ersetzbarkeit nicht automatisch Jobverlust heißt

Der IWF beschreibt weltweit rund 40 % aller Jobs als KI-exponiert; in Industrieländern ist der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten höher. Bohrer/innen liegen nicht im typischen Bürosegment, aber der Beruf ist trotzdem stark exponiert, weil viele Tätigkeiten gut standardisierbar sind. Gleichzeitig zeigt die Forschung: Exposition ist nicht gleich Verdrängung.

Das passt auch zu den deutschen Befunden: In Berufen mit hoher KI-Exposition wuchs die Beschäftigung zuletzt sogar stärker als in weniger exponierten Berufen. Das spricht dafür, dass KI bisher eher augmentierend wirkt. Für die Praxis bedeutet das: Wer Maschinen versteht, sauber nach Zeichnung arbeitet und Qualität absichert, bleibt wichtig — nur die Arbeitsmittel verändern sich.

Gerade in der Produktion können Unternehmen KI eher dazu nutzen, Stillstände zu reduzieren, Ausschuss zu vermeiden und Fachkräfte gezielter einzusetzen. Für Bohrer/innen verschiebt sich damit der Fokus Richtung Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Prozessüberwachung. Das ist die menschlichere, weniger austauschbare Seite des Berufs.

Welche Strategie für Bohrer/innen jetzt sinnvoll ist

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, ist die beste Strategie nicht Abwehr, sondern Spezialisierung. Besonders wertvoll werden Fähigkeiten, die Technik, Qualität und Verantwortung verbinden:

  • sichere Arbeit nach Zeichnung
  • solides Programmieren und Verständnis für CNC-Abläufe
  • Genauigkeit bei Messen, Prüfen (Metalltechnik)
  • Erfahrung in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Routine in Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Bereitschaft zu Wartung, Reparatur, Instandhaltung

Dazu kommen persönliche Stärken wie Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und gutes Selbst-Management. Diese Kompetenzen werden wichtiger, weil Betriebe stärker auf autonome, fehlerarme Prozesse setzen.

Wer sich weiterbildet, sollte vor allem an der Schnittstelle von Maschine und Daten ansetzen: CNC vertiefen, Prüfprozesse digital verstehen und Störungen schneller diagnostizieren. Genau dort entsteht der größte Mehrwert. Der Beruf Bohrer/in bleibt also nicht stehen — er wird technischer, kontrollierter und anspruchsvoller.

Erwähnte KI-Tools

CNC-Assistenzsystemedigitale Mess- und PrüfsystemeQualitätssoftwareMaschinenmonitoring-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Bohrer/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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