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Business-Development-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der Unternehmensberatung

Das übernimmt KI.

3 von 18 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Business-Development-Manager/innen sind für die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsideen und die Weiterentwicklung von Unternehmen zuständig: Sie bewerten Marketing-Chancen, erschließen neue Geschäftsfelder und gewinnen langfristig strategische Partner und neue Kunden.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Initiative

Gehalt

6.727 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementEntwicklungAnalyseSoftware-ImplementierungWirtschaftswissenschaften

136.343

Beschäftigte i

6.688

Offene Stellen i

Arbeitslose i

4.164

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

136.343+147% seit 2012
136.34395.72255.100
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.727 €+9%
6.727 €5.678 €4.629 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
973Stellen 2024
4.164Arbeitslose 2024
4.1642.11770
20122024

Business-Development-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Business-Development-Manager/in beträgt 23%. Damit liegt Business-Development-Manager/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 18 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Vertrieb, Vertragsrecht und Vertragsgestaltung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Akquisition, Customer-Relationship-Management (CRM), Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Business-Development-Management und Projektmanagement und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 136.343 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 52% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.727 € pro Monat. Zuletzt waren rund 6.688 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Entwicklung, Analyse, Software-Implementierung und Wirtschaftswissenschaften. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Business-Development-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Business-Development-Manager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn du als Business-Development-Manager/in arbeitest, verbringst du einen großen Teil des Tages nicht mit Routine, sondern mit Akquisition, Kundenberatung, -betreuung, Customer-Relationship-Management (CRM), Marketing und der Frage, welche Entwicklung im Markt als Nächstes wirklich Potenzial hat. Genau deshalb wirkt KI in diesem Beruf bisher eher als Werkzeug im Hintergrund als als Ersatz. Stand: Juni 2026 ist das Bild klar: Viele Aufgaben lassen sich anreichern, aber die eigentliche Verantwortung für Business-Development-Management, Projektmanagement, Unternehmensberatung, Marktforschung und Vertragsausarbeitung bleibt stark menschlich geprägt.

Business-Development-Manager/in: Der Alltag zwischen Akquisition, CRM und Vertragsgestaltung

Der Berufsalltag ist oft ein Wechselspiel aus Gesprächen, Auswertungen und Entscheidungen. Du beobachtest Märkte, prüfst Leads, führst Gespräche mit potenziellen Partnern, formulierst Angebote und denkst mit Blick auf das Businessplan-Ziel schon die nächsten Schritte mit. Dazu kommen Social-Media-Kommunikation, agiles Projektmanagement, Design Thinking und die Abstimmung mit internen Teams.

Gerade in solchen Tätigkeiten hilft KI vor allem dort, wo Informationen sortiert, Texte vorbereitet oder Muster erkannt werden müssen. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt: Besonders gut funktioniert KI bei Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das passt zu Teilen von Marketing, Marktforschung, Meinungsforschung und der ersten Fassung von Vertragsausarbeitung. Weniger stark ist KI dort, wo Verhandlung, Kontextgefühl und Verantwortung zusammenkommen.

Auch das IAB ordnet Berufe über ihre Kerntätigkeiten ein. Für Business Development ist dabei wichtig: Nicht der ganze Beruf steht zur Disposition, sondern einzelne Bausteine. Das ist typisch für Berufe, die viel Analyse, Abstimmung und Marktbeobachtung enthalten. Das niedrige KI-Risiko passt dazu: Der Score von 23 deutet eher auf Unterstützung als auf Ersetzung hin.

Business-Development-Manager/in: Welche Tätigkeiten KI zuerst verändert

KI greift meist nicht im Kern der Beziehung auf, sondern in der Vorstufe. Besonders spürbar wird das bei:

  • Vertrieb: Recherche, Lead-Vorqualifizierung und Standardansprache werden schneller.
  • Vertragsrecht und Vertragsgestaltung: Erste Entwürfe, Klauselvergleiche und Formulierungshilfen werden deutlich einfacher.
  • Marktforschung und Meinungsforschung: Zusammenfassungen, Cluster und Trendmuster lassen sich schneller erstellen.
  • Social-Media-Kommunikation: Varianten, Tonalitäten und Content-Ideen entstehen in kürzerer Zeit.
  • Projektmanagement und agiles Projektmanagement: Statusberichte, Aufgabenlisten und Priorisierung können unterstützt werden.
  • Vertragsausarbeitung: Formale Vorlagen, Prüfung auf Vollständigkeit und sprachliche Glättung werden effizienter.

Das heißt aber nicht, dass diese Aufgaben verschwinden. Eher verschiebt sich der Fokus: weg von der reinen Bearbeitung, hin zu Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Genau diese Verschiebung beschreibt auch eine deutsche Studie zum Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Für dich wird also wichtiger, Ergebnisse einzuordnen, Risiken zu bewerten und Entscheidungen zu treffen, statt nur Inhalte zu produzieren.

Business-Development-Manager/in: Wer gewinnt und warum der Beruf stabil bleibt

Gewinner sind meist die Menschen, die KI früh in ihren Arbeitsablauf integrieren und die Qualität der Ergebnisse besser beurteilen können als andere. Das gilt besonders für Berufe mit Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Initiative. Genau diese persönlichen Kompetenzen sind im Business Development zentral.

Der internationale Blick bestätigt das: Der IWF schätzt, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wie Deutschland wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten eher etwa 60 %. Das heißt aber nicht automatisch Abbau. Auch das IAB zeigt für Deutschland, dass hohe Substituierbarkeit in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Und bei Berufen mit hoher KI-Exposition wuchs die Beschäftigung zuletzt sogar stärker als in Berufen mit geringer oder keiner Exposition. KI wirkt also bisher vor allem augmentierend.

Für Business-Development-Manager/innen ist das plausibel: Der Beruf lebt von Beziehungsarbeit, Marktverständnis, Strategie und Verhandlung. Selbst wenn KI Vorarbeit leistet, bleiben die entscheidenden Schritte menschlich: Prioritäten setzen, Kunden lesen, Interessen ausgleichen, Chancen bewerten und Entscheidungen in unsicheren Situationen treffen.

Business-Development-Manager/in: Weiterbildung, um mit KI schneller zu werden

Die beste Reaktion auf KI ist hier nicht Abwehr, sondern gezielte Erweiterung deiner Rolle. Sinnvoll sind vor allem drei Lernrichtungen:

  • KI-gestützte Recherche und Auswertung: Nutze Tools, um Marktinfos, Wettbewerbsdaten und Kundensignale schneller zu verdichten.
  • Prompting und Qualitätsprüfung: Lerne, KI-Entwürfe für Angebote, E-Mails und Vertragsausarbeitung so zu steuern, dass sie brauchbar und rechtssicherer werden.
  • Daten- und Prozesskompetenz: Wer Analyse, Software-Implementierung und Management verbindet, kann KI in CRM-, Vertriebs- und Projektprozesse sinnvoll einbauen.

Die Microsoft Research zu „New Future of Work“ zeigt zudem, dass Stellenanzeigen mit KI-Skills stark wachsen und dabei weit über Tech-Rollen hinausgehen. Für deinen Beruf bedeutet das: Nicht nur Tools zählen, sondern die Fähigkeit, KI in Geschäftsprozesse zu übersetzen. Wenn du Lernziele mit Wirtschaftswissenschaften und deiner praktischen Erfahrung verbindest, machst du dich eher unersetzlich als ersetzbar.

Unterm Strich bleibt Business Development ein Beruf mit klarer Zukunft, aber anderem Schwerpunkt. Weniger manuelle Vorbereitung, mehr Einordnung, mehr Steuerung, mehr Verantwortung. Wer KI sauber nutzt, gewinnt Tempo — und behält die strategische Kontrolle.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotChatGPTCRM-SystemeKI-gestützte RecherchetoolsTextassistenz-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Business-Development-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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