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Chemielaborjungwerker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte im chemisch-technischen Laboratorium

Das übernimmt KI.

8 von 11 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Probenahme0%
Laborarbeiten, Labortechnik0%
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Du bleibst relevant.

Chemielaborjungwerker/innen übernehmen einfache Laborarbeiten und prüfen Produkte der chemischen Industrie. Sie entnehmen Proben, führen mit Apparaten, Geräten und Vorrichtungen Versuche und Messungen durch, werten diese aus und protokollieren die Ergebnisse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

4.378 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.545 €

Oberes Viertel

5.401 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeAnalyseWartung, Reparatur, InstandhaltungEntwicklungChemie

72.908

Beschäftigte i

3.867

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.980

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

72.908+3% seit 2012
72.90870.42867.948
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.378 €+27%
5.401 €4.056 €2.711 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
903Stellen 2024
1.980Arbeitslose 2024
2.0571.377696
20122024

Chemielaborjungwerker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Chemielaborjungwerker/in erreicht im KI-Check einen Score von 73%. Damit liegt Chemielaborjungwerker/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Forschung & Technik, der bei 51% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 11 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Probenahme, Laborarbeiten, Labortechnik, Chemische Untersuchungs- und Messverfahren, Synthese, Laborsteuersoftware (DasyLab, Visio, Labview) und Physikalische Mess-, Prüfverfahren und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Chemie, Analyse und Versuchsdurchführung und -auswertung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 72.908 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.378 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.545 € bis 5.401 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 3.867 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Analyse, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Entwicklung und Chemie. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Forschung & Technik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Chemielaborjungwerker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Chemielaborjungwerker/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Du stehst im Labor, nimmst Proben, führst eine Messreihe an, prüfst Werte, dokumentierst Ergebnisse und kontrollierst am Ende noch einmal die Plausibilität. Genau in solchen Arbeitsabläufen zeigt sich bei der Chemielaborjungwerker/in, warum der KI-Risiko-Score mit 73 zwar hoch ist, der Beruf aber nicht einfach verschwindet. Stand: Juni 2026 heißt vor allem: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar, aber die entscheidenden Schritte bleiben an Chemie, Analyse und Versuchsauswertung gebunden.

Chemielaborjungwerker/in: Wie sich Probenahme, Laborarbeiten und Dokumentation verändern

Besonders anfällig für Automatisierung sind in deinem Alltag die klar wiederholbaren Teile: Probenahme, Laborarbeiten, Labortechnik, chemische Untersuchungs- und Messverfahren, Synthese, physikalische Mess-, Prüfverfahren und Dokumentation (technisch). Genau hier passt die Einordnung aus der IAB-Studie: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial geraten nicht zwingend unter massiven Beschäftigungsdruck, aber ihre Arbeit verändert sich von innen. Das heißt für dich: Routine wird weniger, Überwachen, Kontrollieren und Nachsteuern werden wichtiger.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen hilft bei der Einordnung. Besonders KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Das klingt zunächst weit weg vom Labor, betrifft dich aber direkt bei technischer Dokumentation, Prüfprotokollen, Auswertungen und bei der Vorbereitung von Berichten. Weniger anwendbar sind dagegen körperliche Arbeiten und Bereiche mit praktischer Handhabung vor Ort. Genau dort bleibt dein Beruf stark: Proben nehmen, Geräte bedienen, Messungen absichern, Auffälligkeiten erkennen.

Für den Laboralltag heißt das: KI übernimmt eher die Vorarbeit und die Nacharbeit. Sie kann Messdaten vorsortieren, Protokolle strukturieren, Standardberichte formulieren oder bei der Plausibilitätsprüfung helfen. Sie ersetzt aber nicht automatisch die Verantwortung für Versuchsdurchführung und -auswertung, für chemische Beurteilung oder für den Umgang mit radioaktive Stoffe. Gerade in Laboren zählt weiterhin, ob ein Ergebnis im Kontext stimmt, ob ein Verfahren sauber gelaufen ist und ob eine Abweichung technisch oder chemisch erklärbar ist.

Chemielaborjungwerker/in: Wer gewinnt, wenn KI Routinearbeit übernimmt

Gewinnen werden vor allem diejenigen, die KI als Werkzeug nutzen, nicht als Ersatz. Das betrifft bei dir zuerst die Beschäftigten mit sicherem Umgang in Microsoft Office, mit sauberer Analyse, mit Wartung, Reparatur, Instandhaltung und mit digital unterstützten Laborprozessen. Wenn du Messreihen schneller nachvollziehen, Daten fehlerarm dokumentieren oder Standardauswertungen effizienter machen kannst, bleibst du im Labor wertvoller.

Die Anthropic-Auswertung passt ebenfalls gut zum Beruf: In vielen Tätigkeiten dominiert nicht Automation, sondern Augmentation, also Mensch und KI zusammen. Genau das ist für Laborberufe typisch. KI kann unterstützen, aber die fachliche Entscheidung bleibt beim Menschen. Das ist ein wichtiger Punkt, weil dein Beruf nicht nur aus Messwerten besteht, sondern aus Verantwortung, Sorgfalt und dem Erkennen von Abweichungen.

Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt spricht eher für einen Wandel als für ein abruptes Wegbrechen. Die Zahl der Beschäftigten ist über Jahre leicht gestiegen, und das Gehalt hat sich ebenfalls positiv entwickelt. Das zeigt: Der Beruf bleibt gebraucht, aber die Anforderungen verschieben sich. Wer nur Routine kann, gerät eher unter Druck. Wer mit Technik, Daten und Kommunikation umgehen kann, gewinnt.

Chemielaborjungwerker/in: Weiterbildung mit Chemie, Analyse und Datenkompetenz

Wenn du dich absichern willst, solltest du nicht gegen KI arbeiten, sondern an den Schnittstellen stärker werden. Sinnvoll sind vor allem Weiterbildungen in Analyse, Chemie, digitaler Labordokumentation und im Umgang mit Laborsoftware. Auch der sichere Einsatz von Laborsteuersoftware wie DasyLab, Visio, Labview kann wichtiger werden, weil solche Systeme Messungen strukturieren und Abläufe transparenter machen.

Hilfreich sind außerdem Fähigkeiten, die in KI-gestützten Rollen immer wichtiger werden: saubere Datenkompetenz, genaues Prüfen, Gewissenhaftigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Denn laut Microsoft wachsen Stellenanzeigen mit KI-Bezug stark, und sie verlangen häufiger analytisches Denken, Resilienz, Ethik und Datenkompetenz. Für dich heißt das konkret: Wer Ergebnisse nicht nur abliest, sondern bewertet, dokumentiert und nachvollziehbar erklärt, bleibt schwer ersetzbar.

Die IWF-Einordnung macht zusätzlich klar, warum dein Feld nicht am Rand steht. In Industrieländern sind besonders Berufe mit kognitiven Anteilen exponiert. Im Labor triffst du genau diese Mischung aus praktischer Tätigkeit und geistiger Bewertung. Das ist keine Schwäche, sondern eine Chance: Wenn du klassische Laborarbeit mit digitaler Souveränität verbindest, wirst du eher zum unverzichtbaren Teil des Prozesses.

Unterm Strich verändert KI für dich vor allem die Reihenfolge der Arbeit: weniger manuelle Routine, mehr Kontrolle, mehr Auswertung, mehr Abstimmung. Wer heute Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und technische Sorgfalt mitbringt, kann sich in diesem Wandel gut positionieren.

Erwähnte KI-Tools

DasyLabVisioLabviewMicrosoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Chemielaborjungwerker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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