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Claim-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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Experten in der Unternehmensorganisation und -strategie (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

16 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Claim-Manager/innen wirken als Bindeglieder zwischen der kaufmännischen Geschäftsleitung und der Projektleitung dabei mit, die Erträge zu sichern und das Risiko von Nachforderungen zu minimieren. Sie wehren Ansprüche ab und machen Forderungen des Unternehmens geltend, z.B. bei Lieferverzögerungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Analytische Fähigkeiten
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

6.639 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementEntwicklungMicrosoft OfficeAnalyseSoftware-Implementierung

8.119

Beschäftigte i

3.274

Offene Stellen i

Arbeitslose i

917

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

8.119+396% seit 2012
8.1194.8781.636
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.639 €+3%
6.639 €5.755 €4.870 €
20212024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
221Stellen 2024
917Arbeitslose 2024
91746818
20122024

Claim-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 51% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Claim-Manager/in verändern könnte. Damit liegt Claim-Manager/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 44% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 16 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Reklamationsbearbeitung, Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung, Garantieleistungen, Terminplanung, -überwachung, Kalkulation und Controlling und 10 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Customer-Relationship-Management (CRM), Kundenberatung, -betreuung, Knowledge-Management (Wissensmanagement), Projektmanagement, Verhandlungsführung und Betriebswirtschaftslehre und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 8.119 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 185% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.639 € pro Monat. Zuletzt waren rund 3.274 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Entwicklung, Microsoft Office, Analyse und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Claim-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Claim-Manager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Claim-Management wächst trotz KI-Druck weiter

Claim-Manager/innen arbeiten an der Schnittstelle von Reklamationsbearbeitung, Vertragsrecht, Vergaberecht und technischer Dokumentation. Genau deshalb ist dieser Beruf aktuell interessant: Auf der einen Seite stehen viele klar strukturierte Aufgaben wie Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung, Terminplanung, -überwachung, Kalkulation, Controlling und Berichtswesen, Information. Auf der anderen Seite braucht es dort, wo es heikel wird, weiterhin Menschen für Verhandlungsführung, Kundenberatung, -betreuung, Vertragsgestaltung und Risikomanagement.

Arbeitsmarktlich ist das Berufsfeld in Bewegung. Für den Beruf wird ein KI-Risiko-Score von 51 ausgewiesen — also mittlerer Druck, aber kein Verdrängungssignal. Besonders wichtig: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 stark gestiegen, von 1.636 auf 8.119. Das spricht dafür, dass der Markt für Claim-Management nicht schrumpft, sondern sich ausdifferenziert. KI verändert hier vor allem die Art, wie gearbeitet wird.

Claim-Manager/in zwischen Routine, Prüfung und Verantwortung

Viele Kerntätigkeiten im Claim-Management sind gut standardisierbar. Dazu zählen Reklamationsbearbeitung, Garantieleistungen, Dokumentation (technisch), Risikocontrolling, Haftungs-, Gewährleistungsrecht und Teile der Arbeit mit AVA (Ausschreibungs-, Vergabe-, Abrechnungsprogrammen) oder VOL (Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen). Solche Tätigkeiten sind für KI besonders zugänglich, weil sie auf Texten, Regeln, Fristen, Akten und wiederkehrenden Prüfabläufen beruhen.

Gleichzeitig ist Claim-Management kein reines Abarbeiten. Die menschliche Seite bleibt dort stark, wo Widersprüche abgewogen, Interessen verhandelt und rechtliche sowie wirtschaftliche Folgen zusammengebracht werden müssen. Das betrifft Vertragsausarbeitung, Projektmanagement, agiles Projektmanagement, Angebotsmanagement und die Verbindung von Betriebswirtschaftslehre mit Rechtswissenschaften. KI kann vorbereiten, strukturieren und Hinweise geben — die Verantwortung für Bewertung und Entscheidung liegt aber weiterhin bei Menschen.

Interessant ist dabei der Blick auf den Arbeitsmarkt: Laut einer IAB-Auswertung führt ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland bislang selten zu echtem Stellenabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Für Claim-Management passt das gut: Der Beruf wird nicht einfach verschwinden, aber die Aufgaben verschieben sich. Weniger manuelle Fallbearbeitung, mehr Prüfung, Steuerung und Eskalationsmanagement.

Claim-Management und KI: Wo die Technik schon gut mitarbeitet

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitsgesprächen zeigt ein klares Muster: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort liegt ein Teil der neuen Produktivität im Claim-Management. Entwürfe für Stellungnahmen, Zusammenfassungen von Vorgängen, erste Formulierungen für E-Mails oder die Strukturierung langer Dokumente lassen sich gut vorbereiten.

Auch die Tätigkeiten rund um Berichtswesen, Information und Dokumentation profitieren. Wer Claims bearbeitet, kann mit KI schneller aus Akten, Vertragsunterlagen und Korrespondenz belastbare Arbeitsgrundlagen machen. Das reduziert Suchzeiten und entlastet bei Routine. Besonders hilfreich ist das, wenn viele Fälle gleichzeitig laufen und Fristen eng sind.

Weniger stark ist KI dort, wo Kontext, Verhandlungstaktik und Verantwortungsabwägung entscheidend sind. Verhandlungsführung, Kundenberatung, -betreuung und Risikomanagement bleiben anspruchsvoll, weil hier nicht nur Textqualität zählt, sondern auch Beziehung, Erfahrung und juristisch-wirtschaftliche Einordnung.

Einordnung der Studien für Claim-Manager/innen

Die IWF-Einschätzung ist für diesen Beruf besonders relevant: In Industrieländern wie Deutschland sind wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten deutlich mehr Jobs KI-exponiert als im weltweiten Durchschnitt. Claim-Management gehört klar in diese Gruppe. Das heißt aber nicht, dass der Beruf automatisch gefährdet ist — vielmehr steigt der Druck, Aufgaben anders zu organisieren.

Der Anthropic Economic Index ergänzt das gut: In vielen Berufen lassen sich nur Teile der Arbeit KI-gestützt erledigen, und insgesamt dominiert bisher die Augmentation gegenüber der reinen Automation. Genau das ist für Claim-Manager/innen typisch. KI kann Formulierungen vorbereiten, Informationen verdichten und Standardfälle vorsortieren. Die eigentliche Leistung entsteht aber im Zusammenspiel von Technik, fachlicher Prüfung und menschlicher Entscheidung.

Die Studie von Microsoft stützt diese Sicht zusätzlich: Weil KI vor allem bei Schreiben, Erklären und Kommunizieren stark ist, trifft sie Claim-Management in den häufigsten Standardprozessen. Gleichzeitig bleibt der Beruf weit entfernt von einer vollständigen Automatisierung, weil Verhandlung, Haftung, Vertragsauslegung und Konfliktlösung nicht einfach in Textproduktionsschritte zerlegt werden können.

Strategie für Claim-Manager/in: So nutzt du KI sinnvoll

Für dich heißt das: Wer im Claim-Management arbeitet, sollte KI nicht als Bedrohung, sondern als Arbeitsverstärker verstehen. Besonders sinnvoll ist es, wenn du dir die folgenden Bereiche gezielt erschließt:

  • Reklamationsbearbeitung mit KI vorstrukturieren, aber fachlich prüfen
  • Berichtswesen, Information und Aktennotizen schneller erzeugen
  • bei Vertragsgestaltung und Vertragsausarbeitung Entwürfe vorbereiten lassen
  • Terminplanung, -überwachung und Fristenkontrolle mit digitalen Assistenzen stützen
  • in Controlling und Risikocontrolling Muster und Auffälligkeiten schneller erkennen
  • bei Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung Texte konsistent machen

Wichtiger als reine Tool-Nutzung sind deine Zukunftskompetenzen: Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Systematisches- methodisches Vorgehen, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit. Dazu kommen fachlich Management, Analyse, Microsoft Office und zunehmend Software-Implementierung. Gerade weil Claim-Management stark zwischen Fachabteilungen, Rechtsfragen und Projektpraxis vermittelt, bleibt dein Mehrwert dort am größten, wo du Ergebnisse einordnen und Konflikte klären kannst.

Stand: Juni 2026 ist Claim-Management damit ein Beruf mit mittlerem KI-Druck, aber guten Perspektiven für Menschen, die Routinearbeit mit Urteilskraft verbinden. Die Richtung ist klar: weniger manuelle Text- und Prüfakrobatik, mehr Steuerung, Bewertung und Kommunikation.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Claim-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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