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Co-Pilot/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

50%2013
75%2016
75%2019
75%2022
70%2026*
Ergebnis teilen

Spezialisten in der Flugzeugführung

Das übernimmt KI.

11 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Aerodynamik, Aeromechanik0%
Triebwerkstechnik0%
Avionik (Fluggeräteelektronik, Fluggeräteelektrik)0%
Radaranlagen, -technik0%
Luftrecht0%
Flugnavigation0%
Flugplanung0%
Flugzeugführung0%
Sprech- und Flugfunk0%
Englisch0%
Vernetzte Flugplanung0%

Du bleibst relevant.

Co-Piloten und Co-Pilotinnen unterstützen und vertreten die verantwortlichen Piloten und Pilotinnen im Flugverkehr. In Absprache führen sie auch selbstständig Flüge durch oder überwachen die Flugsicherheit, überprüfen Checklisten und führen den Funkverkehr.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

7.368

Beschäftigte i

Arbeitslose i

63

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%63%50%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

7.368+6% seit 2012
9.4718.2246.976
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.558 €+4%
6.558 €5.785 €5.012 €
20202021

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
9Stellen 2024
63Arbeitslose 2024
397199
20122024

Co-Pilot/in im KI-Check: die Daten im Detail

Co-Pilot/in erreicht im KI-Check einen Score von 70%. Damit liegt Co-Pilot/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik, der bei 50% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Aerodynamik, Aeromechanik, Triebwerkstechnik, Avionik (Fluggeräteelektronik, Fluggeräteelektrik), Radaranlagen, -technik, Luftrecht und Flugnavigation und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Flugvorbereitung und Meteorologie — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 7.368 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 22% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Co-Pilot/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Co-Pilot/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Co-Pilot/in: KI-Risiko höher als im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 70 liegt die Co-Pilot/in deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik. Das passt zu einem Beruf, in dem viele Kerntätigkeiten klar geregelt, stark daten- und kommunikationsgetrieben und damit teilweise technisch gut modellierbar sind. Gleichzeitig bleibt der Job kein „Autopilot-Beruf“: Flugvorbereitung und Meteorologie bleiben menschlich besonders wichtig, weil sie Lagebild, Verantwortung und situative Abwägung verlangen. Stand: Juni 2026.

Warum Co-Pilot/innen anders betroffen sind als andere Berufe im Feld

Bei Co-Pilot/innen trifft KI nicht einfach nur einzelne Hilfsaufgaben, sondern Teile des operativen Kerns. Tätigkeiten wie Flugnavigation, Flugplanung, Flugzeugführung, Sprech- und Flugfunk, Englisch und vernetzte Flugplanung sind digital geprägt und lassen sich mit immer besseren Systemen unterstützen oder teilweise standardisieren. Auch Avionik (Fluggeräteelektronik, Fluggeräteelektrik), Radaranlagen, -technik, Luftrecht, Aerodynamik, Aeromechanik und Triebwerkstechnik sind Bereiche, in denen KI Daten auswerten, Muster erkennen und Handlungsvorschläge liefern kann.

Entscheidend ist aber: Der Beruf wird nicht einfach ersetzt, sondern umgebaut. Das IAB zeigt seit Jahren, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufig bremsen neue Technologien eher das Wachstum, als dass sie Jobs sofort verschwinden lassen. Für Co-Pilot/innen heißt das: Der Druck auf Routineanteile steigt, aber der Bedarf an Menschen verschiebt sich in Richtung Überwachung, Absicherung und Entscheidung.

Genau hier liegt die Stärke menschlicher Arbeit in diesem Beruf. Flugvorbereitung und Meteorologie sind nicht nur Datenverarbeitung, sondern Interpretation unter Unsicherheit. Wetterlagen kippen, operative Rahmenbedingungen ändern sich, und aus einem rechnerischen Vorschlag muss eine sichere, verantwortbare Handlung werden. KI kann diese Arbeit unterstützen, aber sie trägt nicht die Verantwortung.

Studienlage zu Co-Pilot/in, Flugplanung und Flugfunk

Die Einordnung passt zur breiteren Forschungs- und Arbeitsmarktlage. Die IAB-Studien 2025 zeigen, dass in Deutschland inzwischen ein großer Teil der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeitet. Wichtig ist dabei die Feindifferenzierung: Das Potenzial misst technische Ersetzbarkeit von Kerntätigkeiten, nicht das Ende eines Berufes. Für Co-Pilot/innen ist das besonders relevant, weil viele Aufgaben klar strukturiert sind und mit Checklisten, Regeln und digitalen Systemen arbeiten.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem, welche Tätigkeiten KI besonders gut kann: Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau in diesem Muster liegen Teile von Flugplanung, Sprech- und Flugfunk, Englisch und der dokumentationsnahen Zusammenarbeit mit Boden, Cockpit und Leitstellen. Weniger stark ist KI dort, wo Präzision, physische Lagekontrolle und Echtzeit-Urteil zusammenkommen. Das trifft auf Teile von Flugzeugführung, Flugnavigation und Flugvorbereitung zu.

Auch der internationale Blick von IWF und ILO stützt diese Einordnung: Weltweit sind viele Berufe KI-exponiert, besonders kognitive, bürokratische und koordinierende Tätigkeiten. Co-Pilot/innen gehören zwar nicht zu den klassischen Büroberufen, aber die Mischung aus Sprache, Planung, Technik und Entscheidungsarbeit macht den Beruf für KI ähnlich relevant. Die Lage ist also nicht „voll automatisierbar“, aber klar genug exponiert, dass sich Aufgaben und Qualifikationsprofile spürbar verschieben.

Fazit für Co-Pilot/in: weniger Routine, mehr Kontrolle

Für Co-Pilot/innen ist die Richtung klar: KI wird vor allem unterstützen, vorprüfen und verdichten. Sie kann Daten aus Radaranlagen, -technik und Avionik schneller zusammenführen, Hinweise für Flugplanung und Flugnavigation geben und Standardkommunikation im Sprech- und Flugfunk erleichtern. Der Beruf bleibt aber ein Sicherheitsberuf, in dem menschliche Aufmerksamkeit, Teamabstimmung und Verantwortung nicht wegfallen.

Praktisch heißt das für dich: Stärke genau die Bereiche, die KI schlecht ersetzt. Dazu gehören Lagebeurteilung, Meteorologie, handlungsfähige Kommunikation, saubere Priorisierung und das sichere Zusammenspiel mit Technik. Wer KI als Assistenz versteht und die eigene Rolle stärker auf Kontrolle, Absicherung und Entscheidung ausrichtet, bleibt in diesem Beruf besonders relevant. Das Risiko liegt nicht im schnellen Verschwinden, sondern in der Verschiebung der Aufgaben innerhalb des Cockpits.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Co-Pilot/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Co-Pilot/in