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Controller/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

63%2013
63%2016
75%2019
88%2022
79%2026*
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Experten im Controlling

Das übernimmt KI.

13 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Buchführung, Buchhaltung0%
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Du bleibst relevant.

Controller/innen wirken durch die Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, von Marktdaten und Geschäftsergebnissen an der Unternehmenssteuerung mit. Sie entwickeln und pflegen Analyse-und Unterstützungssysteme zur Planung, Steuerung und Kontrolle des betrieblichen Leistungsprozesses.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Analytische Fähigkeiten
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Eigenverantwortung

Gehalt

6.377 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ControllingAnalyseMicrosoft OfficeTabellenkalkulation Excel (MS Office)Jahresabschluss

86.092

Beschäftigte i

11.407

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.755

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

88%76%63%
20132022: 88%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

86.092+61% seit 2012
86.09269.78953.486
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.377 €+19%
6.377 €5.265 €4.153 €
20162024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
816Stellen 2024
1.755Arbeitslose 2024
2.2431.342440
20122024

Controller/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Controller/in beträgt 79%. Damit liegt Controller/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung, der bei 63% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 88% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 23 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Buchführung, Buchhaltung, Finanzplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Ablauforganisation und Aufbauorganisation und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Personalwesen, Aufsicht, Leitung, Betriebssanierung, Unternehmensberatung, Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 86.092 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 18% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.377 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 11.407 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Controlling, Analyse, Microsoft Office, Tabellenkalkulation Excel (MS Office) und Jahresabschluss. Auf persönlicher Ebene zählen Analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Controller/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Controller/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Zahl ist auffällig: In Deutschland arbeiten inzwischen 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Für dich als Controller/in ist das relevant, weil dein Beruf mit einem KI-Risiko-Score von 79 klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds liegt. Das heißt nicht, dass Controlling verschwindet. Es heißt aber: Viele Kerntätigkeiten verändern sich spürbar, und zwar nicht nur am Rand, sondern mitten in der täglichen Arbeit.

Controller/in: Lage am Arbeitsmarkt und was der Trend bedeutet

Beim Controlling ist der Markt aktuell nicht rückläufig, sondern eher gewachsen: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich gestiegen. Das ist ein wichtiges Signal, denn es zeigt, dass Automatisierung nicht automatisch zu weniger Stellen führt. In der Vergangenheit führte hohes Substituierbarkeitspotenzial laut IAB selten zu echtem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu einem veränderten Aufgabenmix.

Für Controller/innen ist genau dieser Aufgabenmix der entscheidende Punkt. Die Tätigkeit ist eng mit Buchführung, Buchhaltung, Finanzplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Investitionsplanung und Berichtswesen, Information verbunden. Das sind Bereiche, in denen Daten strukturiert vorliegen, Regeln gut definiert sind und Software stark unterstützt. Gleichzeitig bleibt Controlling ein Feld, in dem Einordnung, Priorisierung und Kommunikation wichtig sind. Zahlen allein lösen noch kein Problem im Unternehmen.

Controller/in und KI: Welche Aufgaben zuerst unter Druck geraten

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: KI ist besonders stark bei Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort berührt sie auch das Controlling. Berichte entwerfen, Abweichungen beschreiben, Präsentationen vorbereiten, Kennzahlen aufbereiten oder Standardanalysen strukturieren lassen sich zunehmend mit KI starten oder beschleunigen.

Besonders betroffen sind im Controlling oft die Routineanteile von Controlling, Berichtswesen, Information, Ablauforganisation, Kosten- und Leistungsrechnung und Teilen der Kalkulation. Auch Revision und Wirtschaftlichkeitsberechnung werden stärker daten- und regelbasiert unterstützt. Das senkt nicht zwingend den Bedarf an Menschen, aber es verschiebt den Schwerpunkt: weg vom Erstellen, hin zum Prüfen, Steuern und Entscheiden.

Genau hier liegt die wichtige Entwicklung, die die deutsche Future-of-Work-Studie beschreibt: KI verändert den Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich bedeutet das: Wer im Controlling nur Reports zusammenstellt, wird ersetzbarer. Wer Zahlen interpretiert, Zusammenhänge erkennt und Entscheidungen vorbereitet, wird wichtiger.

Controller/in zwischen Unterstützung und Automatisierung: Was die Studien sagen

Der IWF kommt zu dem Befund, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland ist der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Das passt sehr gut zum Controlling: Der Beruf ist wissensintensiv, datenreich und stark text- sowie analysegetrieben. Genau solche Tätigkeiten sind für KI besonders zugänglich.

Die Microsoft-Studie hilft bei der Einordnung noch weiter: KI ist dort am stärksten, wo Sprache, Struktur und Wissensarbeit zusammenkommen. Controlling ist kein reiner „Zahlenberuf“, sondern ein Kommunikationsberuf mit Zahlenkern. Deshalb sind die Aufgaben aus Berichtswesen, Information, Kalkulation, Finanzplanung und Wirtschaftlichkeitsberechnung besonders stark betroffen, während Aufsicht, Leitung, Unternehmensberatung, Betriebssanierung, Risikomanagement und Businessplan deutlich mehr Urteilsvermögen und Verantwortung verlangen.

Auch Anthropic zeigt ein wichtiges Muster: KI wird in Berufen bisher überwiegend unterstützend genutzt, nicht einfach ersetzend. Das ist für Controller/innen eine gute Nachricht. Denn im Alltag geht es oft um die Frage, ob ein Modell, eine Abweichung oder ein Forecast plausibel ist. KI kann das Vorarbeiten übernehmen, aber die fachliche Verantwortung bleibt bei dir.

Controller/in strategisch stärken: So bleibst du relevant

Wenn du im Controlling zukunftsfest bleiben willst, solltest du KI nicht als Ersatz, sondern als Arbeitsmittel betrachten. Der größte Hebel liegt nicht darin, jede Aufgabe selbst schneller zu erledigen, sondern die Rolle zu erweitern.

  • Nutze KI für Voranalysen, Textentwürfe und Strukturierung von Berichten.
  • Stärke deine Kompetenz in Analyse, Microsoft Office, Tabellenkalkulation Excel (MS Office) und Jahresabschluss.
  • Baue deine analytischen Fähigkeiten und dein systematisches- methodisches Vorgehen gezielt aus.
  • Übe, Ergebnisse nicht nur zu rechnen, sondern für Fachbereiche verständlich zu erklären.
  • Konzentriere dich stärker auf Risikocontrolling, Personalcontrolling, Investitionsplanung und die Bewertung von Alternativen.
  • Entwickle Routine im Prüfen von KI-Ergebnissen: Plausibilität, Annahmen, Datenqualität, Kontext.

Wichtig ist auch die Schnittstelle zur Führung. Die Tätigkeiten Aufsicht, Leitung, Risikomanagement und Unternehmensberatung lassen sich nicht einfach automatisieren, weil sie Zielkonflikte, Verantwortung und Einfluss auf Menschen beinhalten. Genau dort kann sich dein Profil vom bloßen Zahlenbearbeiter zum internen Berater entwickeln.

Controller/in: Fazit für die nächsten Jahre

Der KI-Risiko-Score von 79 ist für Controller/innen ein Warnsignal, aber kein Schicksalssatz. Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass sich der Beruf vor allem von innen heraus verändert. Standardberichte, Berechnungen und Routinen werden leichter automatisiert. Die wertvolleren Aufgaben liegen stärker in Interpretation, Steuerung, Kommunikation und Verantwortung. Wer diese Entwicklung aktiv annimmt, kann im Controlling sogar gewinnen: durch mehr Einfluss, weniger Routine und eine klarere Rolle als wirtschaftliche Navigatorin oder wirtschaftlicher Navigator im Unternehmen.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Controller/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Controller/in