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Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Spezialisten im Grafik-, Kommunikations- und Fotodesign

Das übernimmt KI.

15 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Entwurf0%
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Du bleibst relevant.

Informations-Designer/innen entwickeln und gestalten Printmedien und elektronische Präsentationen mithilfe moderner Computertechnologie. Dafür bereiten sie Informationen verständlich und zielgruppengerecht auf.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Schöpferische Fähigkeit

Gehalt

3.993 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.178 €

Oberes Viertel

5.139 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungSoftware-ImplementierungArchitekturManagementPlanung

29.152

Beschäftigte i

1.923

Offene Stellen i

Arbeitslose i

5.547

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%58%33%
20132022: 83%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

29.152+58% seit 2012
29.73824.10818.477
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.993 €+44%
5.139 €3.643 €2.147 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
166Stellen 2024
5.547Arbeitslose 2024
5.5472.857166
20122024

Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 90% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign verändern könnte. Damit liegt Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 83% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Entwurf, Bildbearbeitung, digital, Layout, Reprotechnik, Reprografie, Typografie, Schriftgestaltung und Werbekommunikation und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Medienintegration, Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Werbung, Informations- und Kommunikationsmanagement und Kommunikations-Design und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 29.152 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.993 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.178 € bis 5.139 €), gestiegen um 21% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.923 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Software-Implementierung, Architektur, Management und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Entwurf, Layout und Bildbearbeitung im Informationsdesign Beim Informationsdesign beginnt die KI-Diskussion nicht erst bei fertigen Layouts, sondern schon beim Entwurf. Genau dort liegt bei diesem Berufsfeld ein großer Teil des technischen Potenzials: Layout, Typografie, Schriftgestaltung, Bildbearbeitung, digital, Reprotechnik, Reprografie und Teile von Webdesign, Computeranimation oder Videobearbeitung lassen sich inzwischen gut vorbereiten, variieren oder automatisiert vorarbeiten. Für dich heißt das nicht, dass die gestalterische Arbeit verschwindet. Aber sie verschiebt sich: weg von reinem Produzieren, hin zu Auswahl, Kontrolle, Verdichtung und Präzisierung.

Der hohe KI-Risiko-Score von 90 passt deshalb vor allem als Hinweis auf den Umbruch im Aufgabenmix. Die IAB-Forschung zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland zuletzt vor allem dort stärker unter Druck geraten sind, wo Tätigkeiten klar strukturiert und standardisierbar sind. Gleichzeitig ist der Beschäftigungsabbau in solchen Berufen bisher selten direkt ausgefallen; häufiger wächst der Beruf langsamer oder verändert sich intern. Für Informationsdesign ist genau das plausibel: Nicht alles wird ersetzt, aber vieles wird schneller, automatisierbarer und stärker überprüfbar.

Was KI im Informationsdesign übernimmt Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark dort ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf Informationsdesign betrifft das direkt Aufgaben rund um Werbekommunikation, Grafik-Design (Gebrauchsgrafik), Mediendesign, Bildmedien und Multimediasysteme, -technik. Auch das schnelle Erstellen von Varianten, das Umformulieren von Inhalten oder das Skizzieren von Layout-Ideen lässt sich mit KI deutlich beschleunigen.

Genau hier setzt die Veränderung im Arbeitsmarkt an. Nach dem ChatGPT-Start gingen Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für deinen Beruf heißt das: Standardaufgaben werden seltener als eigenständiger Wert verkauft, während konzeptionelle und überprüfende Arbeit an Gewicht gewinnt. Das passt auch zu einer deutschen Studie aus dem New Future of Work-Kontext: KI verschiebt den Aufgabenmix innerhalb von Berufen, klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Besonders relevant ist das für Tätigkeiten wie Internet-, Intranettechnik, Foto-Design und Teile der Internet- und Medienproduktion. KI kann erste Fassungen generieren, Inhalte strukturieren und Bild- oder Textvarianten liefern. Das senkt den Aufwand für Routinephasen, erhöht aber den Druck auf Geschwindigkeit, Qualitätskontrolle und saubere Briefings.

Was im Informationsdesign menschlich bleibt Trotz hoher technischer Anwendbarkeit bleibt der Kern des Berufs klar menschlich. Die besonders stabilen Bereiche sind Medienintegration, Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Informations- und Kommunikationsmanagement, Kommunikations-Design und Multimedia-Konzeption. Hier reicht es nicht, nur hübsche Varianten zu erzeugen. Es geht darum, Ziele zu verstehen, Prioritäten zu setzen, eine Marke oder Botschaft zu übersetzen und mit Auftraggebern tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Auch die Microsoft-Forschung ist hier aufschlussreich: KI ist stark bei Informationsarbeit, aber schwächer bei der Kombination aus Kontext, Verantwortung und gestalterischer Urteilskraft. Genau das braucht Informationsdesign. Ein guter Output hängt nicht nur an der Bildidee, sondern daran, ob Inhalt, Zielgruppe, Kanal und Wirkungsabsicht zusammenpassen. Das ist der Punkt, an dem Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, systematisches-methodisches Vorgehen und schöpferische Fähigkeit besonders wichtig bleiben.

Dazu kommt: KI ist im Berufsalltag bisher oft eher Ergänzung als Ersatz. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass die reale Nutzung überwiegend unterstützend ist. Das ist für dich relevant, weil der Beruf nicht auf „Mensch gegen Maschine“ hinausläuft, sondern auf neue Arbeitsaufteilungen: du steuerst, prüfst, priorisierst und verantwortest, während KI Vorschläge, Varianten und Rohfassungen liefert.

Was Beschäftigte im Informationsdesign konkret tun können Für dich ist die beste Strategie nicht Abwarten, sondern das eigene Profil um die Stellen zu schärfen, an denen KI noch nicht zuverlässig ist. Besonders wichtig sind drei Schritte:

  • KI als Vorstufe nutzen: Lass dir Layoutideen, Textvarianten, Bildrichtungen oder Farbansätze liefern, aber entscheide selbst, was zur Aufgabe passt.
  • Qualität absichern: Prüfe Inhalte konsequent auf Lesbarkeit, Hierarchie, Barrierearmut, Markenfit und inhaltliche Genauigkeit.
  • Beratung stärken: Je stärker du Kundenberatung, -betreuung und Präsentation beherrschst, desto weniger wirst du auf reine Ausführungsarbeit reduziert.

Gerade im Informationsdesign verschiebt sich Wertschöpfung in Richtung Entwicklung, Planung, Management und Software-Implementierung im weiteren Sinn: also Prozesse verstehen, Tools sinnvoll kombinieren und Ergebnisse sauber in unterschiedliche Medienkanäle übersetzen. Wer KI-gestützte Abläufe beherrscht, aber zugleich Gestaltung, Zielgruppenlogik und Kommunikationswirkung im Blick behält, bleibt schwer ersetzbar.

Stand: Juni 2026 gilt deshalb für diesen Beruf vor allem: Der technische Druck ist hoch, aber die Chance liegt in der Kombination aus Gestaltung und Steuerung. Nicht die beste Einzelgrafik entscheidet, sondern wer mit KI schneller zu besseren, belastbaren Kommunikationslösungen kommt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-gestützte Text- und Layoutsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Designer/in (Fachschule) - Informationsdesign