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Information-Architect: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

33%2013
33%2016
22%2019
67%2022
80%2026*
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Spezialisten im Grafik-, Kommunikations- und Fotodesign

Das übernimmt KI.

11 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Information-Architects gestalten die Struktur von Informationsangeboten wie Websites, Datenbanken oder Intranets und konzipieren nutzerfreundliche digitale Anwendungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Schöpferische Fähigkeit

Gehalt

3.993 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.178 €

Oberes Viertel

5.139 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungSoftware-ImplementierungArchitekturManagementPlanung

29.152

Beschäftigte i

1.923

Offene Stellen i

Arbeitslose i

5.547

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%45%22%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

29.152+58% seit 2012
29.73824.10818.477
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.993 €+44%
5.139 €3.643 €2.147 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
166Stellen 2024
5.547Arbeitslose 2024
5.5472.857166
20122024

Information-Architect im KI-Check: die Daten im Detail

Information-Architect erreicht im KI-Check einen Score von 80%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Entwurf, Layout, Kalkulation, Internet-, Intranettechnik, Multimedia-Programmierung und Programmieren und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Präsentation, Projektmanagement, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen und Entwicklung und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 29.152 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.993 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.178 € bis 5.139 €), gestiegen um 21% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.923 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Software-Implementierung, Architektur, Management und Planung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Information-Architect?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Information-Architect

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn aus Entwurf schnell ein klickbares System werden muss Du arbeitest an Schnittstellen, in denen Entwurf, Layout, Screendesign, Webdesign, Multimedia-Konzeption und IT-Architekturmanagement zusammenkommen. Genau dort spürt man den KI-Druck zuerst: Viele deiner Aufgaben sind text-, struktur- und mustergetrieben, und damit gut geeignet für Assistenten, Generatoren und Analyse-Tools. Stand: Juni 2026 ist das kein Signal für das Ende des Berufs, aber für einen klaren Wandel im Alltag.

Der KI-Risiko Score von 80 zeigt vor allem eins: Ein großer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut angreifbar, während die eigentliche Wertschöpfung stärker in Koordination, Qualitätssicherung und Übersetzung von Anforderungen liegt. Das passt zur IAB-Einordnung: Hohe Automatisierungspotenziale führen in der Praxis oft nicht zu abruptem Stellenabbau, sondern zu verlangsamtem Wachstum oder zu einem veränderten Aufgabenmix.

Wie sich der Alltag im Information-Architect-Beruf verschiebt Früher bestand viel Arbeit aus Entwurf, Kalkulation, Programmieren und der sauberen Umsetzung von Internet-, Intranettechnik oder Multimedia-Programmierung. Diese Tätigkeiten lassen sich heute deutlich leichter an KI-gestützte Werkzeuge delegieren als noch vor wenigen Jahren. Auch Computeranimation, Mediendesign und Teile von Multimediasysteme, -technik werden schneller generiert, variiert oder vorstrukturiert.

Der entscheidende Punkt ist aber: KI ersetzt meist nicht die gesamte Aufgabe, sondern den ersten, repetitiven Teil. Die deutsche Forschung zum Wandel im Beruf zeigt genau dieses Muster: Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das: weniger von Grund auf bauen, mehr prüfen, verdichten, priorisieren und technisch sauber in ein Gesamtprodukt überführen.

Besonders sichtbar wird das dort, wo du mit Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen arbeitest. KI kann Varianten erzeugen, Informationshierarchien vorschlagen oder Textbausteine für Oberflächen liefern. Doch ob eine Oberfläche wirklich verständlich, zugänglich und geschäftlich sinnvoll ist, bleibt eine menschliche Entscheidung. Dafür brauchst du weiterhin Kundenberatung, -betreuung, Präsentation und Projektmanagement – also genau die Tätigkeiten, die in der Berufspraxis oft über Qualität und Vertrauen entscheiden.

Wer im Information-Architect-Beruf durch KI gewinnt Gewinnen wirst du vor allem dann, wenn du KI als Verstärker einsetzt und nicht als Ersatz für deine fachliche Rolle. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Das passt erstaunlich gut zu deinem Berufsfeld: Du musst Anforderungen verstehen, Strukturen erklären und Lösungen so präsentieren, dass andere sie umsetzen können.

Auch die ILO beschreibt Büro- und Verwaltungsberufe als weltweit besonders KI-exponiert. Übertragen auf deine Arbeit heißt das: Nicht die körperliche, sondern die wissens- und koordinationsintensive Seite wird zuerst umgebaut. Gleichzeitig zeigt die ILO, dass die Exposition nicht automatisch Verdrängung bedeutet. Viel häufiger werden Abläufe verdichtet und Rollen neu zugeschnitten.

  • Menschen, die systematisches-methodisches Vorgehen mit guter Kommunikationsfähigkeit verbinden
  • Teams, die Software-Implementierung, Architektur und Planung zusammen denken
  • Fachleute, die den Sprung von der Ausführung zur Steuerung schaffen, also von „machen“ zu „bewerten und entscheiden“

Dein Vorteil ist, dass der Beruf nicht nur aus Gestaltung besteht, sondern auch aus Management, Entwicklung und der Übersetzung zwischen Fachseite, Technik und Nutzererlebnis. Genau diese Schnittstellenkompetenz bleibt schwer automatisierbar.

Welche Tätigkeiten im Information-Architect-Beruf KI schneller übernimmt Die stärksten Verschiebungen dürften bei Tätigkeiten auftreten, die strukturiert, wiederholbar und regelbasiert sind. Dazu zählen vor allem: - Entwurf-Varianten und erste Layout-Ansätze - Layout-Anpassungen und Standardraster - Screendesign-Entwürfe - Teile von Webdesign und Mediendesign - einfache Multimedia-Programmierung und Routine-Codierung - Vorarbeiten in Internet-, Intranettechnik - standardisierte Kalkulation und Dokumentation

Microsofts Arbeitskonversationsdaten zeigen außerdem: Die erfolgreichsten KI-Tätigkeiten sind Informationssuche, Texterstellung, Erklären und Kommunikation. Genau dort kannst du im Alltag Zeit sparen – etwa bei Varianten, Spezifikationen, Nutzertexten oder Präsentationsentwürfen. Schwächer ist KI dort, wo präzise Abgrenzung, Kontextwissen und Verantwortung gefragt sind. Das ist für deine Rolle wichtig, weil Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und saubere Architekturentscheidungen nicht einfach aus einem Prompt entstehen.

Die OpenAI-Studie GDPval stützt diese Richtung: In vielen Wissensberufen nähern sich moderne Modelle bereits der Qualität von Fachleuten an, wenn reale Aufgaben klar beschrieben und sauber eingegrenzt sind. Für deinen Beruf bedeutet das nicht vollständige Automatisierung, aber eine sinkende Schwelle für Entwürfe, Tests und Voranalysen.

Weiterbildung für Information-Architects: Was jetzt zählt Wenn du zukunftsfest bleiben willst, solltest du deine Rolle bewusst von der reinen Produktion wegentwickeln. Besonders wertvoll sind Kompetenzen in: - IT-Architekturmanagement - Kundenberatung, -betreuung - Projektmanagement - Benutzerschnittstellen, Benutzeroberflächen - Entwicklung und Software-Implementierung - Planung und Qualitätssicherung

Dazu kommen deine persönlichen Stärken: Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit und ein systematisches-methodisches Vorgehen. Genau diese Mischung macht dich zum Taktgeber zwischen KI-Tool, Fachabteilung und Umsetzung.

  • lerne, KI für Vorstrukturierung, Varianten und Textarbeit zu nutzen
  • prüfe Ergebnisse konsequent auf Informationsarchitektur, Konsistenz und Nutzerführung
  • erweitere dein Profil in Richtung Moderation, Konzeption und technische Übersetzung
  • dokumentiere, wo KI hilft und wo menschliche Freigabe nötig bleibt

Der Beruf bleibt also nicht stehen, sondern wird anspruchsvoller. Wer nur gestaltet, wird angreifbarer. Wer strukturiert, erklärt, steuert und verantwortet, wird wichtiger.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleKI-gestützte Design-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Information-Architect beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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