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Drahtzieher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

100%2013
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78%2026*
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Fachkräfte in der Metallumformung

Das übernimmt KI.

11 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
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Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
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Drahtwalzen0%
Drahtziehen0%
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Du bleibst relevant.

Drahtzieher/innen stellen aus Metallstäben und anderen Walzerzeugnissen Drähte und dünne Profile unterschiedlicher Stärke und Länge her.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Belastbarkeit

Gehalt

4.196 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.506 €

Oberes Viertel

4.827 €

Fachliche Stärken i

Handwerkliche KenntnisseWartung, Reparatur, InstandhaltungMetallbearbeiten, MetallverarbeitenMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungTechnisches Verständnis

32.454

Beschäftigte i

58

Offene Stellen i

Arbeitslose i

177

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

32.454-1% seit 2012
39.19635.00230.808
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.196 €+25%
4.827 €3.868 €2.909 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
45Stellen 2024
177Arbeitslose 2024
35119844
20122024

Drahtzieher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Drahtzieher/in erreicht im KI-Check einen Score von 78%. Damit liegt Drahtzieher/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Oberflächen behandeln, veredeln, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Draht-, Bandhärten und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 32.454 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.196 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.506 € bis 4.827 €), gestiegen um 8% seit 2019. Zuletzt waren rund 58 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Handwerkliche Kenntnisse, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Metallbearbeiten, Metallverarbeiten, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung und Technisches Verständnis. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Pflichtgefühl.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Drahtzieher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Drahtzieher/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Anforderungen in der Drahtbearbeitung verschieben sich bis 2030 deutlich: Weg von reinem Bedienen und Hinsehen, hin zu mehr Überwachen, Einrichten, Prüfen und Entscheiden. Gerade in einem Beruf wie Drahtzieher/in, in dem Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Drahtziehen, Drahtwalzen, Draht-, Bandhärten und Wärmebehandlung (Metall) zusammenkommen, wird nicht alles gleich angreifbar sein. Besonders die wiederkehrenden, gut standardisierbaren Schritte stehen unter Druck. Gleichzeitig bleiben Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und das sichere Steuern des Prozesses wichtige menschliche Aufgaben. Stand: Juni 2026.

Drahtzieher/in: Warum der KI-Risiko-Score hoch ist, aber der Beruf nicht verschwindet Der KI-Risiko-Score von 78 zeigt vor allem eines: Ein großer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch standardisierbar. Das bedeutet nicht, dass der Beruf verschwindet. Es bedeutet, dass sich die Arbeit innerhalb des Berufs verschiebt. Das IAB beschreibt genau diesen Mechanismus seit Jahren: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu direktem Beschäftigungsabbau, häufiger aber zu langsamerem Wachstum und zu veränderten Tätigkeitsprofilen.

Für Drahtzieher/innen ist das plausibel. Viele Prozesse laufen bereits heute über definierte Parameter, Wiederholungen und klare Qualitätskriterien. Wo Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Oberflächen behandeln, veredeln eng verzahnt sind, kann Software unterstützen, überwachen und Abläufe stabilisieren. Der menschliche Anteil bleibt aber dort stark, wo Prozesswissen, Störungen, Materialverhalten und Anlagenzustand zusammenkommen.

Drahtzieher/in: Welche Tätigkeiten schrumpfen und welche anspruchsvoller werden Zu den Tätigkeiten mit sinkenderem Gewicht gehören vor allem die stark standardisierten Schritte: Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Drahtziehen, Drahtwalzen, Draht-, Bandhärten, Metallvergütung und Wärmebehandlung (Metall) werden immer stärker daten- und regelbasiert organisiert. Auch die Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung wird technischer: Sensoren, Kameras, Prozessdaten und automatische Warnsysteme übernehmen einen Teil der ersten Kontrolle.

Das heißt nicht, dass du weniger gebraucht wirst. Es heißt, dass du anders gebraucht wirst. Die kritische Frage wird immer häufiger: Läuft der Prozess stabil? Stimmen Ziehwerkzeuge, Material, Temperatur und Spannung? Sind Abweichungen echte Fehler oder nur Prozessschwankungen? Genau hier werden Erfahrung und technisches Verständnis wichtiger.

Weniger angreifbar sind deshalb die Aufgaben, die im Berufsprofil bereits als menschlich markiert sind: Arbeitsvorbereitung sowie Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Diese Bereiche sind schwerer zu automatisieren, weil sie Kontextwissen, Improvisation, Koordination und oft auch unmittelbare Reaktion im laufenden Betrieb brauchen.

Drahtzieher/in: Was die IAB- und Microsoft-Befunde für den Alltag bedeuten Die IAB-Analysen zeigen, dass gerade Berufe mit hoher technischer Ersetzbarkeit nicht automatisch Personal verlieren. Häufig verändert sich der Beruf von innen: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das passt zu Drahtzieher/innen. Wer heute vor allem an der Maschine steht, wird künftig stärker Prozesse überwachen, Parameter prüfen und bei Abweichungen eingreifen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen hilft bei der Einordnung: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort liegt im Drahtbereich nicht der Kern des Berufs. Viel weniger stark ist KI bei körperlicher Arbeit, präziser Materialbeurteilung im laufenden Prozess und bei realen Störungen an Anlagen. Das spricht dafür, dass KI im Beruf eher als Assistenz wirkt: für Dokumentation, Schichtübergaben, Checklisten, Störungsanalyse und die strukturierte Auswertung von Prozessdaten.

Auch die IWF-Sicht passt dazu: In Industrieländern sind viele Jobs KI-exponiert, weil kognitive Tätigkeiten stärker mit Software verknüpft werden können. In der Praxis heißt das für dich: Nicht der gesamte Arbeitsplatz ist gefährdet, sondern einzelne Teilaufgaben werden digitalisiert. Der Beruf bleibt, aber das Aufgabenbild wird anspruchsvoller.

Drahtzieher/in: Welche Kompetenzen künftig wichtiger werden Für deine Zukunft sind vor allem diese Fähigkeiten entscheidend: - Technisches Verständnis, um Prozessketten, Regelkreise und Abweichungen zu erkennen - Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung auf höherem Niveau, weil Eingriffe gezielter werden - Wartung, Reparatur, Instandhaltung, um Störungen schneller einzugrenzen - Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, weil einfache Sichtkontrollen nicht reichen werden - Arbeitsvorbereitung, um Material, Reihenfolge und Parameter besser zu planen - Belastbarkeit, weil der Betrieb trotz mehr Automatisierung störanfällig bleibt

Hinzu kommen Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Pflichtgefühl. Gerade in Produktionsumgebungen mit hohem Automatisierungsgrad ist nicht nur fachliches Können wichtig, sondern auch sauberes Arbeiten im Übergang zwischen Mensch, Anlage und digitalem System.

Drahtzieher/in: So sicherst du deine Rolle bis 2030 Dein Vorteil liegt nicht darin, gegen Technik zu arbeiten, sondern mit ihr. Sinnvolle nächste Schritte sind: - Lerne, Prozessdaten, Alarme und Trendanzeigen sicher zu lesen - Stärke dein Wissen zu Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) - Baue Routine in Fehlerdiagnose und Störungsanalyse auf - Übe systematische Qualitätsprüfung statt nur Endkontrolle - Nutze digitale Schicht- und Wartungsdokumentation konsequent - Halte dein Know-how zu Ziehwerkzeuge, Wärmebehandlung (Metall) und Metallvergütung aktuell

Wenn du dich in Richtung Anlagenoptimierung, Instandhaltung oder Qualitätsverantwortung entwickelst, bleibst du schwer ersetzbar. Auch die Arbeitsmarktlage spricht nicht gegen den Beruf: Der Beschäftigtenbestand ist über Jahre relativ stabil geblieben, während die Vergütung gestiegen ist. Das zeigt, dass der Beruf trotz Automatisierung eine klare industrielle Funktion behält.

Drahtzieher/in: Was du jetzt konkret tun solltest Wenn du heute im Beruf stehst, prüfe drei Fragen: Wo erledigt die Anlage schon automatisch, was du früher manuell gemacht hast? Welche Signale erkennst du schneller als die Technik? Und welche Zusatzqualifikation bringt dich näher an Einrichten, Überwachen und Instandhalten statt nur an das reine Führen der Maschine?

Wer diese Verschiebung früh mitgeht, wird nicht verdrängt, sondern aufgewertet. Der Beruf bleibt technisch, körperlich und praxisnah — aber der wichtigste Teil wird zunehmend das kontrollierte Zusammenwirken von Mensch, Maschine und Qualitätssicherung sein.

Erwähnte KI-Tools

Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)Qualitätsprüfungdigitale Schicht- und Wartungsdokumentation

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Drahtzieher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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