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Drogist/in

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte im Verkauf von drogerie- und apothekenüblichen Waren

Das übernimmt KI.

12 von 18 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Reklamationsbearbeitung0%
Sortimentsgestaltung0%
Warenauszeichnung0%
Einkauf, Beschaffung0%
Abrechnung0%
Kassieren0%
Verkauf0%
Warenannahme, Wareneingangskontrolle0%
Drogeriewaren0%
Körperpflege-, Kosmetik-, Parfümeriewaren0%
Hygieneartikel0%
Store-Management-System0%

Du bleibst relevant.

Drogisten und Drogistinnen verkaufen Produkte für Gesundheit, Kosmetik, Körperpflege und Ernährung, aber auch Pflanzenschutz-, Wasch-und Putzmittel oder Fotografieprodukte. Sie beraten Kunden und wirken bei Warenpräsentation und Sortimentsgestaltung mit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Verständnisbereitschaft
Initiative
Organisationsfähigkeit

Gehalt

3.118 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.594 €

Oberes Viertel

3.603 €

Fachliche Stärken i

KassierenEinkauf, BeschaffungEinzelhandelInventurKaufmännische Kenntnisse

99.833

Beschäftigte i

5.117

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.001

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%65%50%
20132022: 80%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

99.833+9% seit 2012
99.83393.61687.399
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.118 €+56%
3.603 €2.634 €1.664 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
786Stellen 2024
2.001Arbeitslose 2024
4.0502.173295
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Drogist/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Drogist/in

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Drogist/in: Was sich gerade verändert

Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Beruf des Drogisten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der KI-Risiko Score für diesen Beruf liegt bei 87 %, was bedeutet, dass ein hohes Risiko besteht, dass viele Aufgaben automatisiert werden. Laut dem IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) gibt es ein Automatisierungspotenzial von 80 %. Das bedeutet, dass ein Großteil der Tätigkeiten, die aktuell von Drogisten durchgeführt werden, theoretisch von Maschinen übernommen werden könnte. Tatsächlich wird jedoch nur bei 30 % dieser Möglichkeiten auch wirklich KI eingesetzt. Hier zeigt sich ein 50 Prozentpunkte großes Theorie-Praxis-Gap: Die Technologie ist vorhanden, wird aber noch nicht umfassend genutzt.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute gibt es mehrere Tätigkeiten, die KI-gestützte Software für Drogisten übernimmt. Beispielsweise helfen Retail Analytics Tools wie die SAP Analytics Cloud dabei, Verkaufsdaten zu analysieren und das Sortiment besser zu gestalten. Statt auf Basis von Bauchgefühl einzukaufen, können Drogisten nun datenbasiert Entscheidungen treffen.

Auch bei der Reklamationsbearbeitung setzen viele Drogisten auf Kundenservice-Chatbots wie ChatGPT oder Ada. Diese Chatbots können rund um die Uhr Fragen der Kunden beantworten und Reklamationen bearbeiten, was den Druck auf die Mitarbeiter reduziert.

Zusätzlich optimieren Bestandsmanagement-Systeme wie Infor CloudSuite die Wareneingangskontrolle und den Einkauf. Anstatt manuell Bestände zu prüfen, können Drogisten jetzt auf automatisierte Systeme zurückgreifen, die den Lagerbestand effizient verwalten.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der fortschreitenden Automatisierung gibt es Tätigkeiten, die bleiben, und in denen die menschliche Kompetenz unverzichtbar ist. Dazu gehören die Warenpräsentation, Kundenberatung und Verkaufsförderung. Diese Aufgaben erfordern Empathie, Kreativität und die Fähigkeit, auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen — Eigenschaften, die Maschinen nur schwer imitieren können.

Ein Beispiel: Während ein KI-System die Anordnung von Produkten vorschlagen kann, bleibt es dem Drogisten überlassen, ein ansprechendes und einladendes Einkaufserlebnis zu schaffen, das die Kunden emotional anspricht und zur Kaufentscheidung führt.

Was sich in der Branche gerade tut

Aktuell verändert sich die Branche rasant. Der Trend zur personalisierte Kundenansprache beschleunigt sich. KI-gestützte Tools analysieren das Verhalten der Kunden, um maßgeschneiderte Angebote zu erstellen. Zudem wird die Automatisierung im Verkauf zunehmen, wodurch Prozesse wie das Kassieren und die Warenauszeichnung effizienter gestaltet werden. In Deutschland wird auch die E-Commerce-Integration vorangetrieben, sodass stationärer Handel und Online-Verkauf immer mehr miteinander verschmelzen. Dies stellt neue Anforderungen an die Kompetenzen von Drogisten.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland beträgt aktuell 99.833 Drogisten, und es gibt derzeit 5.117 offene Stellen. Das Median-Gehalt für Drogisten liegt bei 3.118 Euro pro Monat, mit einer Gehaltsspanne von 2.594 bis 3.603 Euro. Trotz der hohen Automatisierungsgefahr ist die Nachfrage nach Drogisten noch stabil. Jedoch wird sich die Art der Arbeit in den kommenden Jahren weiter verändern, was bedeutet, dass bestimmte Fähigkeiten gefordert sein werden, die über das traditionelle Ausbildungswissen hinausgehen.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich wandelnden Berufswelt als Drogist wettbewerbsfähig zu bleiben, gibt es einige Schritte, die du jetzt unternehmen kannst:

  1. Kostenlose Online-Kurse: Nutze Plattformen wie Coursera, die kostenlose Kurse zu Digitalisierung und E-Commerce anbieten. Dies gibt dir ein besseres Verständnis für aktuelle Trends.
  1. Günstige Weiterbildungsmöglichkeiten: Auf Udemy findest du kostengünstige Online-Kurse, die sich mit Marketing und Kundenservice unter dem Einfluss von KI beschäftigen.
  1. Webinare von Handelsverbänden: Nimm an kostenlosen Webinaren teil, die oft von Handelsverbänden angeboten werden. Hier erhältst du aktuelle Informationen und wertvolle Tipps zur Digitalisierung im Handel.

Diese Schritte helfen dir, deine digitalen Kompetenzen auszubauen und auf die Veränderungen im Berufsfeld vorbereitet zu sein.

Fazit: Deine Zukunft als Drogist/in

Die Integration von KI in den Beruf des Drogisten bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Während viele Routineaufgaben automatisiert werden, bleiben die zwischenmenschlichen Fähigkeiten und die Kreativität zentrale Stärken, die du einbringen kannst. Mit gezielten Weiterbildungen und der Bereitschaft, dich auf neue Technologien einzulassen, kannst du deine Zukunft aktiv gestalten.

Erwähnte KI-Tools

Hier sind einige KIKundenserviceBestandsmanagementPersonalisierte KundenanspracheAutomatisierung im VerkaufCourseraUdemyWebinare von Handelsverbänden

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Drogist/in