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Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

25%2013
38%2016
50%2019
50%2022
59%2026*
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Fachkräfte im Verkauf von drogerie- und apothekenüblichen Waren

Das übernimmt KI.

10 von 18 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Sortimentsgestaltung0%
Warenauszeichnung0%
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Abrechnung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
Verkauf0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
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Du bleibst relevant.

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte beraten Kunden z.B. über Verbandstoffe sowie andere apothekenübliche Produkte und verkaufen diese. Sie bestellen Arzneimittel, kontrollieren deren Eingang und lagern sie.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Verständnisbereitschaft
Initiative
Organisationsfähigkeit

Gehalt

3.118 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.594 €

Oberes Viertel

3.603 €

Fachliche Stärken i

KassierenEinkauf, BeschaffungEinzelhandelInventurKaufmännische Kenntnisse

99.833

Beschäftigte i

5.117

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.001

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%38%25%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

99.833+9% seit 2012
99.83393.61687.399
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.118 €+56%
3.603 €2.634 €1.664 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
786Stellen 2024
2.001Arbeitslose 2024
4.0502.173295
20122024

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 59% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r verändern könnte. Damit liegt Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Handel & Verkauf (72%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 18 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Sortimentsgestaltung, Warenauszeichnung, Einkauf, Beschaffung, Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung und Verkauf und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Warenpräsentation, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Verkaufsförderung, Werbung und Lagerwirtschaft und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 99.833 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.118 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.594 € bis 3.603 €), gestiegen um 26% seit 2019. Zuletzt waren rund 5.117 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Kassieren, Einkauf, Beschaffung, Einzelhandel, Inventur und Kaufmännische Kenntnisse. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Verständnisbereitschaft und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Handel & Verkauf · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Die Beschäftigung als pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r ist stabil gewachsen: 2012 waren es 91.552 Beschäftigte, 2024 bereits 99.833. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score bei 59 von 100 und damit im mittleren Bereich. Das ist kein Warnsignal für ein Wegfallen des Berufs, aber ein Hinweis darauf, dass sich viele Aufgaben spürbar verschieben. Stand: Juni 2026.

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r: Lage am Arbeitsmarkt und was das für deine Aufgaben heißt

Der Beruf verbindet Handel, Verwaltung und die unmittelbare Arbeit in der Apotheke. Genau diese Mischung macht ihn robust: Ein Teil der Tätigkeiten ist klar strukturiert, ein anderer Teil bleibt stark menschlich geprägt. Zu den eher technisch ersetzbaren Aufgaben zählen Sortimentsgestaltung, Warenauszeichnung, Einkauf, Beschaffung, Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Verkauf, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Arzneimittelrecht, Schaufenstergestaltung sowie Warenannahme, Wareneingangskontrolle. Gleichzeitig gibt es Kernbereiche, die sich nicht einfach automatisieren lassen: Warenpräsentation, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Verkaufsförderung, Werbung, Lagerwirtschaft, Apothekenbetriebslehre und Gesundheitsvorsorge (Prävention).

Genau hier liegt die eigentliche Veränderung: KI und Automatisierung greifen zuerst dort, wo Abläufe standardisiert, wiederholbar und gut dokumentierbar sind. In einer Apotheke betrifft das oft Bestellprozesse, Routinetexte, Auswertungen oder Teile der Warensteuerung. Weniger angreifbar bleiben Situationen, in denen du Prioritäten setzen, erklären, beruhigen, Empfehlungen einordnen und mit Kundinnen und Kunden vertrauensvoll kommunizieren musst.

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r: Wo KI in der Apotheke ankommt

Die IAB-Forschung zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland zwar häufig diskutiert werden, aber selten direkt Beschäftigung verlieren. Meist wächst der Job langsamer oder verändert seinen Aufgabenmix. Das passt gut zu deinem Beruf: Die Arbeit verschwindet nicht, sie wird anders sortiert. Büro- und Verwaltungsanteile lassen sich am ehesten standardisieren, während die Beratung und die organisatorische Arbeit im Apothekenalltag an Bedeutung gewinnen können.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen ist hier aufschlussreich: Am stärksten KI-anwendbar sind Schreiben, Kundenservice und Kommunikation. Genau diese Felder berühren Teile deiner Tätigkeit, etwa bei interner Dokumentation, bei Kundeninformationen oder bei der Formulierung von Hinweisen. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass KI vor allem gut ist beim Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das spricht dafür, dass du KI als Assistenz nutzen kannst, zum Beispiel für schnellere Entwürfe, strukturiertere Abläufe oder bessere Vorbereitung von Beratungsgesprächen.

Wichtig ist aber die Grenze: KI kann Fakten ordnen, aber sie ersetzt nicht das professionelle Urteil im Apothekenumfeld. Arzneimittelrecht, Gesundheitsvorsorge und die Einordnung von Kundensituationen verlangen Kontextwissen, Verantwortung und Sorgfalt. Gerade dort bleibt die menschliche Rolle zentral.

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r: Was die Studien für deinen Beruf wirklich bedeuten

Der IWF ordnet Berufe in Deutschland besonders stark als KI-exponiert ein, weil hier viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Das trifft auch auf deinen Beruf teilweise zu, weil du nicht nur Waren bewegst, sondern mit Informationen, Regeln und Beratung arbeitest. Trotzdem heißt hohe Exposition nicht automatisch Ersatz. Entscheidend ist, ob Aufgaben standardisiert sind oder ob sie echtes Einordnen und Kommunizieren erfordern.

Die Anthropic-Auswertung hilft beim Verständnis der Dynamik: In der Praxis dominiert derzeit eher Augmentation als vollständige Automation. Das heißt, Menschen arbeiten mit KI zusammen, statt vollständig ersetzt zu werden. Für deinen Beruf ist das plausibel: KI kann dir bei Listen, Vorbereitungen, Recherche, Standardkommunikation oder Sortimentsfragen helfen. Die Verantwortung für Qualität, Plausibilität und Kundennähe bleibt aber bei dir.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Wandel als für Verdrängung. Der Beruf ist in den vergangenen Jahren gewachsen, und auch das Gehalt hat sich deutlich verbessert. Das deutet darauf hin, dass Apotheken weiterhin Bedarf an kaufmännisch und organisatorisch starken Kräften haben. KI wird diesen Bedarf nicht einfach auslöschen, aber sie wird die Erwartungen an Tempo, Genauigkeit und digitale Routine erhöhen.

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r: Deine Strategie für die nächsten Jahre

Wenn du in diesem Beruf sicher bleiben willst, solltest du nicht gegen KI arbeiten, sondern sie in deine Abläufe integrieren. Sinnvoll sind vor allem vier Richtungen:

  • Routine digitalisieren: Nutze KI oder digitale Assistenz für Entwürfe, Listen, Vorbereitungen und Standardtexte.
  • Beratung stärken: Baue deine Kundenberatung, -betreuung und deine Fähigkeit zur Erklärung weiter aus.
  • Fachlichkeit absichern: Bleibe fit bei Arzneimittelrecht, Apothekenbetriebslehre und bei den Regeln rund um den Verkauf.
  • Organisation ausbauen: Wer Einkauf, Beschaffung, Inventur, Wareneingangskontrolle und Lagerprozesse gut beherrscht, bleibt wertvoll, auch wenn Systeme mehr vorstrukturieren.

Dazu kommen deine persönlichen Stärken: Teamfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Verständnisbereitschaft, Initiative und Organisationsfähigkeit sind genau die Kompetenzen, die in einem KI-gestützten Apothekenalltag an Gewicht gewinnen. Denn je mehr Technik Vorarbeit übernimmt, desto wichtiger wird jemand, der Prioritäten setzt, Unstimmigkeiten erkennt und mit Menschen sauber kommuniziert.

Unterm Strich ist dein Beruf kein klassischer Ersatzfall. Er liegt eher in der Mitte: genügend strukturierte Aufgaben für Automatisierung, aber zu viel Beratung, Verantwortung und betriebliche Praxis für einen simplen KI-Tausch. Wer sich digital aufstellt und die menschlichen Teile des Berufs ausbaut, kann hier sehr gut bestehen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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