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Elektrotechnische/r Assistent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Fachkräfte in der Elektrotechnik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

17 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Elektrotechnische Assistenten und Assistentinnen wirken mit an Entwicklung, Fertigung, Prüfung, Inbetriebsetzung und Vertrieb elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Selbst-Management

Gehalt

4.057 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.344 €

Oberes Viertel

4.981 €

Fachliche Stärken i

ElektronikWartung, Reparatur, InstandhaltungMechatronikInbetriebnahmeElektrotechnik

52.581

Beschäftigte i

4.932

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.902

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

52.581+89% seit 2012
52.58140.14227.702
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.057 €+40%
4.981 €3.621 €2.260 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
2.373Stellen 2024
1.902Arbeitslose 2024
2.8911.567243
20122024

Elektrotechnische/r Assistent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Elektrotechnische/r Assistent/in beträgt 81%. Damit liegt Elektrotechnische/r Assistent/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen, der bei 71% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 17 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Hybride Steuerungen und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und 11 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Entwicklung und Versuchsdurchführung und -auswertung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 52.581 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 13% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.057 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.344 € bis 4.981 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.932 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektronik, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Mechatronik, Inbetriebnahme und Elektrotechnik. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Elektrotechnische/r Assistent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Elektrotechnische/r Assistent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten: viel Nachfrage, viel Wandel

Für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten ist die Ausgangslage gemischt, aber nicht schwach: Die Beschäftigung ist von 2012 bis 2024 deutlich gewachsen, gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score bei 81 und damit klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Stand: Juni 2026. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Viele Tätigkeiten stehen unter hohem Veränderungsdruck, während andere eher an Bedeutung gewinnen.

Dass der Beruf trotzdem nicht einfach „wegautomatisiert“ wird, passt zu einem breiteren Muster am Arbeitsmarkt. Das IAB zeigt für Deutschland, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit meist nicht zu massivem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Genau darauf deutet auch hier vieles hin: Nicht der Beruf als Ganzes, sondern der Aufgabenmix verschiebt sich.

Welche Tätigkeiten in der Elektrotechnik besonders unter KI-Druck stehen

Bei diesem Beruf sind vor allem die technisch-digitalen Kernaufgaben relevant, die sich gut standardisieren lassen. Dazu gehören CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, CAM-, CIM-Systeme anwenden, Konstruktion, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, SPS-Programmierung, SPS-Technik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) sowie Bereiche wie Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Schaltungstechnik, Informationstechnik, Computertechnik und Hardwareinstallation, Softwareinstallation.

Gerade solche Tätigkeiten sind für KI und Automatisierung besonders anschlussfähig, weil sie mit Regeln, Mustern, Dokumentation und wiederkehrenden Prüfschritten arbeiten. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt allgemein: KI ist vor allem dort stark, wo Informationen beschafft, Texte erstellt, erklärt und kommuniziert wird. Im elektrotechnischen Umfeld übertragen sich diese Fähigkeiten auf technische Dokumentation, Fehlerdiagnosen, Prüfprotokolle oder die Vorbereitung von Designs und Arbeitsanweisungen.

Wichtig ist aber: Der Beruf hat auch einen stabilen menschlichen Kern. Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Entwicklung sowie Versuchsdurchführung und -auswertung sind deutlich weniger austauschbar, weil sie Kontextwissen, Verantwortung, praktische Improvisation und Abstimmung mit anderen erfordern.

Wie KI den Arbeitsalltag in der Elektrotechnik verändert

Die entscheidende Veränderung ist nicht nur Automatisierung, sondern die Verschiebung innerhalb der Aufgabe. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das beschreibt eine deutsche Studie aus dem New-Future-of-Work-Kontext: KI nimmt nicht nur Arbeit weg, sie verschiebt Arbeit. Für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten bedeutet das oft: weniger reine Routine, mehr Überwachung, Plausibilisierung, Nachsteuerung und Schnittstellenarbeit.

Das passt auch zum internationalen Bild. Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten deutlich mehr. Elektrotechnische Assistenz liegt genau in diesem Feld: technisch, analytisch, dokumentationsnah und mit vielen Aufgaben, die digital vorstrukturiert werden können.

Trotzdem ist die Lage nicht einseitig negativ. Die Studienlage zeigt bislang eher Augmentation als Verdrängung. Anthropic kommt in seinem Economic Index darauf, dass KI-Nutzung überwiegend unterstützend ist. Das ist für diesen Beruf besonders relevant: KI kann beim Vorbereiten, Prüfen, Vergleichen, Dokumentieren und Simulieren helfen, ersetzt aber nicht automatisch das Verständnis für Anlage, Störung, Material, Sicherheit und praktische Umsetzung.

Was die Studien für diesen Beruf konkret bedeuten

Die Microsoft-Analyse macht deutlich, dass KI besonders gut bei Wissensarbeit, Kommunikation und Textaufgaben funktioniert. Für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten heißt das: Alles, was sich in Standards, Vorlagen oder wiederkehrende Prüf- und Doku-Schritte übersetzen lässt, wird schneller digitalisiert. Dazu zählen etwa Fehlerberichte, technische Zusammenfassungen, Schaltplan-Entwürfe, Prüfprotokolle oder die Strukturierung von Wartungsschritten.

Der IWF liefert die makroökonomische Einordnung: Exponiert sind vor allem Berufe mit viel kognitivem Anteil. Genau das trifft auf elektrotechnische Assistenz zu, weil hier nicht nur praktisch gearbeitet, sondern auch geplant, gemessen, ausgewertet und dokumentiert wird.

Anthropic relativiert die Angst vor Vollautomatisierung: In vielen Berufen bleibt der größte Teil der KI-Nutzung unterstützend. Für dich ist das eine wichtige Botschaft, weil dein Wert nicht nur in der Ausführung liegt, sondern in der Verbindung von Technikverständnis, Fehlerdiagnose und Verantwortung. KI kann Teile des Weges abkürzen, aber nicht automatisch die betriebliche Entscheidung ersetzen.

Strategie für Elektrotechnische Assistentinnen und Assistenten

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich ein klarer Fokus auf die Aufgaben, die KI ergänzt statt ersetzt:

  • Arbeite KI-gestützt in der Arbeitsvorbereitung: Entwürfe, Checklisten und Voranalysen lassen sich beschleunigen.
  • Stärke dein Verständnis für SPS-Programmierung, SPS-Technik und MSR: je tiefer dein Systemwissen, desto schwerer ist Ersetzung.
  • Nutze KI für Dokumentation, Qualitätsprüfung und Fehleranalysen: so wird Routine schneller, ohne dass du den fachlichen Überblick verlierst.
  • Baue in Kundendienst und Wartung, Reparatur, Instandhaltung auf Kommunikation und Problemlösung: genau dort bleibt menschliche Präsenz wichtig.
  • Entwickle Inbetriebnahme-, Test- und Versuchs-Kompetenz: reale Anlagen, Störungen und Ausnahmen sind der Bereich, in dem Praxiswissen zählt.
  • Verbinde Elektrotechnik mit Daten- und Softwareverständnis: wer Hardwareinstallation und Softwareinstallation zusammen denkt, bleibt anschlussfähig.

Der Beruf wird sich sehr wahrscheinlich nicht auflösen, aber er wird sich stärker in Richtung Steuerung, Prüfung und technischer Verantwortung bewegen. Wer sich darauf einstellt, kann von KI profitieren, statt von ihr verdrängt zu werden. Die Richtung ist klar: weniger reine Abarbeitung, mehr Fachurteil, mehr Systemverständnis, mehr Schnittstelle zwischen Mensch, Maschine und Betrieb.

Erwähnte KI-Tools

CAD-SystemeCAM-/CIM-SystemeSPS-ProgrammierungMSRCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Elektrotechnische/r Assistent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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