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Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Spezialisten in der Landwirtschaft (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

11 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Ackerbau0%
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Du bleibst relevant.

Geprüfte Fachagrarwirte und-agrarwirtinnen für erneuerbare Energien bzw. Biomasse betreiben und überwachen Anlagen zur Produktion von Energien aus erneuerbaren bzw. nachwachsenden Rohstoffen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Ergebnisorientiertes Handeln
Eigenverantwortung
Selbst-Management

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

EntwicklungMicrosoft OfficeProduktmanagement

536

Beschäftigte i

162

Offene Stellen i

Arbeitslose i

30

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%74%67%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

536-49% seit 2012
1.044789533
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.876 €+14%
5.301 €3.768 €2.234 €
20122018

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
3Stellen 2024
30Arbeitslose 2024
3015
20122024

Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse beträgt 51%. Damit liegt Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Ackerbau, Getreidebau, Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten), Ölfrüchtebau, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung und Anlagenplanung (Versorgungs-, Verfahrenstechnik) und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Forstwirtschaft, Pflanzenschutz, Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundenberatung, -betreuung und Management und 3 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 536 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken. Zuletzt waren rund 162 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Microsoft Office und Produktmanagement. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Ergebnisorientiertes Handeln und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich dein Anforderungsprofil spürbar: Weniger Zeit geht für Routine in Planung, Kalkulation und Dokumentation drauf, mehr für Steuerung, Kontrolle und Entscheidungen vor Ort. Genau das zeigt sich bei der Schnittstelle aus Landwirtschaft, Biomasse und erneuerbaren Energien besonders deutlich. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob KI diesen Beruf „übernimmt“, sondern welche Teile deiner Arbeit schneller, präziser und stärker datenbasiert werden. Der KI-Risiko Score von 51 ordnet das mittlere bis erhöhte Veränderungstempo ein: technisch ersetzbare Kerntätigkeiten sind vorhanden, aber viele Aufgaben bleiben an Praxis, Verantwortung und Anlagenwissen gebunden. Stand: Juni 2026.

Welche Tätigkeiten im Fachagrarwirt/in-Bereich mit erneuerbaren Energien und Biomasse unter Druck geraten

Besonders angreifbar sind Aufgaben, die stark regelhaft, dokumentenbasiert oder rechnerisch sind. Dazu zählen in deinem Beruf vor allem Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Teile des Betriebsmitteleinsatz planen sowie vorbereitende Tätigkeiten rund um Anlagenplanung (Versorgungs-, Verfahrenstechnik). Auch die koordinierten Abläufe bei Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung werden digitaler, weil Sensorik, Fernüberwachung und Assistenzsysteme immer mehr Entscheidungen vorstrukturieren.

Dass diese Richtung ernst zu nehmen ist, passt zur IAB-Logik: Das Institut misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Gleichzeitig zeigt die Forschung des IAB, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu einem direkten Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufig bremst sich eher das Wachstum ab, statt dass Berufe komplett verschwinden. Für deinen Bereich heißt das: Die Arbeit bleibt, aber die Zusammensetzung der Arbeit verschiebt sich.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen ist hier hilfreich: Am stärksten KI-anwendbar sind Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Genau dort liegen in deinem Beruf die digitalen Vorarbeiten, Berichte, Auswertungen und Abstimmungen mit Dritten. Alles, was als strukturierte Text-, Planungs- oder Rechenarbeit anfällt, lässt sich zunehmend teilautomatisieren.

Welche Kompetenzen im Fachagrarwirt/in-Beruf an Gewicht gewinnen

Wichtiger werden Fähigkeiten, die mit Betrieb, Technik und Verantwortung vor Ort zu tun haben. Dazu gehören Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung, Kundenberatung, -betreuung, Management und der Blick auf Umweltschutz, Umwelttechnik. Auch Forstwirtschaft und Pflanzenschutz bleiben dort stark, wo Lage, Wetter, Bodenzustand, Genehmigungen und Sicherheitsanforderungen präzise abgewogen werden müssen.

Besonders wertvoll wird die Kombination aus Fachwissen und Steuerung. Wenn KI Vorschläge macht, bleiben die kritischen Fragen menschlich: Passt die Maßnahme zur Anlage? Stimmt die Wirtschaftlichkeit? Ist der Eingriff ökologisch sinnvoll? Genau hier greifen deine Kompetenzen in Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Ergebnisorientiertes Handeln, Eigenverantwortung und Selbst-Management. Diese Fähigkeiten werden nicht weniger wichtig — sie werden eher zur Schaltstelle zwischen Technik, Betrieb und Kunden.

Ein zweiter Trend kommt aus dem Arbeitsmarkt insgesamt: Der IWF geht davon aus, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland ist der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Für deinen Beruf heißt das nicht „automatisierbar bis zum Rand“, sondern: Je mehr dein Alltag aus Informationsverarbeitung und Standardentscheidungen besteht, desto stärker wächst der Anpassungsdruck. Je näher du an realen Anlagen, Flächen, Menschen und Umweltbedingungen arbeitest, desto robuster bleibt deine Rolle.

Was der Fachagrarwirt/in für Biomasse jetzt konkret tun sollte

Der wichtigste Schritt ist nicht, alles neu zu lernen, sondern den eigenen Arbeitsmix neu zu ordnen. Prüfe, welche Teile deiner Arbeit schon heute digital unterstützt werden können:

  • Berichte, Protokolle und Auswertungen mit KI vorstrukturieren
  • Kalkulationen und Kosten- und Leistungsrechnung schneller vorbereiten
  • Daten aus Anlagen, Erträgen und Verbräuchen sauber zusammenführen
  • Standardkommunikation mit Kunden und Partnern effizienter gestalten
  • Planungsschritte für Energieerzeugung und Biogasanlagen mit digitalen Tools absichern

So bleibt mehr Zeit für die Bereiche, die nicht delegierbar sind: Vor-Ort-Entscheidungen, technische Kontrolle, Sicherheitsfragen, wirtschaftliche Abwägung und Abstimmung mit Menschen. Gerade weil dein Beruf an der Schnittstelle von Landwirtschaft, Technik und Energie sitzt, ist nicht die Verdrängung das Hauptthema, sondern die Aufwertung der Steuerungsrolle.

Wie sich der Fachagrarwirt/in-Beruf bis 2030 entwickeln dürfte

Bis 2030 dürfte sich der Beruf stärker in Richtung Überwachung, Koordination und Optimierung bewegen. Die klassischen, handwerklich-praktischen und anlagengebundenen Teile bleiben erhalten, aber Routine in Dokumentation, Berechnung und Standardplanung nimmt ab. Das deckt sich auch mit der IAB-Beobachtung, dass KI in Deutschland bisher eher augmentierend wirkt als ersetzend: In Berufen mit hoher KI-Exposition wächst die Beschäftigung sogar stärker als in Berufen mit geringer Exposition.

Für dich bedeutet das: Wer KI sinnvoll nutzt, kann im Betrieb eher gewinnen als verlieren. Nicht, weil die Technik die Facharbeit ersetzt, sondern weil sie Entwicklung, Produktmanagement-ähnliche Aufgaben, Datenaufbereitung und Abstimmung beschleunigt. Der Beruf bleibt damit kein „reiner Maschinenjob“, sondern wird anspruchsvoller in Analyse, Priorisierung und Verantwortung.

Nächste Schritte für Fachagrarwirte und Fachagrarwirtinnen mit Biomasse-Fokus

Wenn du dich zukunftssicher aufstellen willst, setze auf drei Dinge:

  • Digitale Routinearbeit lernen: KI für Texte, Tabellen, Protokolle und Planung nutzen
  • Techniknähe ausbauen: Anlagenlogik, Sensorik, Fernüberwachung und Dateninterpretation verstehen
  • Beratungs- und Steuerungskompetenz stärken: Kunden, Team und Betrieb sicher durch Entscheidungen führen

Gerade in der Biomasse- und Energieerzeugung bleibt Fachlichkeit entscheidend. KI kann vorarbeiten, aber du musst bewerten, entscheiden und verantworten. Genau darin liegt die Zukunft dieses Berufs.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotKI-gestützte Tabellen- und TexttoolsSensorik- und Fernüberwachungssysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachagrarwirt/in - Erneuerbare Energien/Biomasse beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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