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Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

13%2013
25%2016
25%2019
50%2022
66%2026*
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Fachkräfte in der Markt- und Meinungsforschung

Das übernimmt KI.

5 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Daten-, Texterfassung0%
Präsentationsunterlagen erstellen0%
Befragungen (Interviews) durchführen0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Fachangestellte für Markt-und Sozialforschung sind beteiligt an der Organisation und Durchführung von Marktstudien und Forschungsprojekten der empirischen Sozialforschung. Sie beschaffen Daten, bereiten sie auf, werten sie aus und bereiten Berichte und Präsentationen der Ergebnisse vor.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

619

Beschäftigte i

Arbeitslose i

13

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%32%13%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

619-20% seit 2012
775685595
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
5Stellen 2024
13Arbeitslose 2024
2613
20122024

Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung im KI-Check: die Daten im Detail

Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung erreicht im KI-Check einen Score von 66%. Damit liegt Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Daten-, Texterfassung, Präsentationsunterlagen erstellen, Befragungen (Interviews) durchführen, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Marketing, Präsentation, Marktforschung, Werbung, Datenschutz und Datenanalyse und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 619 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung: Was sich bis 2030 verschiebt

Bis 2030 verschiebt sich dein Profil spürbar weg von reiner Daten-, Texterfassung und hin zu stärkerer Datenanalyse, Forschung und sauberer Einordnung von Ergebnissen. Genau hier liegt die eigentliche Veränderung: Nicht die Markt- und Sozialforschung verschwindet, sondern die Arbeit am Material verändert sich. Routineaufgaben rund um Recherche, Informationsbeschaffung und die Erstellung von Präsentationsunterlagen lassen sich immer leichter mit KI vorbereiten. Gleichzeitig bleibt der menschliche Anteil wichtig, wenn es um Befragungen (Interviews) durchführen, Datenschutz, Kontextwissen und die Interpretation sozialer Muster geht.

Der KI-Risiko-Score von 66 zeigt deshalb vor allem eines: Dein Beruf steht mitten im Umbau. Das ist kein Signal für ein schnelles Verschwinden, sondern für einen klaren Übergang von der operativen Bearbeitung zur steuernden und prüfenden Rolle. Wer in diesem Beruf arbeitet, wird künftig häufiger Aufgaben koordinieren, Ergebnisse absichern und Daten in einen fachlichen Zusammenhang bringen.

Welche Aufgaben in der Markt- und Sozialforschung unter Druck geraten

Am ehesten unter Druck geraten Tätigkeiten, die klar strukturiert, wiederholbar und textnah sind. Dazu zählen vor allem Daten-, Texterfassung, Recherche und Teile der Informationsbeschaffung. Auch Präsentationsunterlagen erstellen wird einfacher, weil generative KI aus Rohdaten schneller erste Entwürfe, Gliederungen und Formulierungen ableiten kann. Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt genau dieses Muster: Besonders gut eignet sich KI für Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren.

Für deinen Beruf heißt das: Die Maschine übernimmt nicht die gesamte Arbeit, aber sie zieht die Standardteile nach vorne. Was früher viel Zeit für Zusammenstellung, Formulierung und Vorstrukturierung brauchte, wird schneller erledigt. In der Folge sinkt der Wert der bloßen Zuarbeit, während Qualitätssicherung und fachliche Bewertung wichtiger werden.

Die IAB-Studienlage passt dazu: Das Institut misst Berufe nach technisch ersetzbaren Kerntätigkeiten und kommt insgesamt auf ein hohes Substituierbarkeitspotenzial in einem großen Teil der Beschäftigung. Wichtig ist aber der zweite Befund: Hohe Ersetzbarkeit führt selten direkt zu Abbau, sondern meist zu verändertem Aufgabenmix und langsamerem Wachstum. Genau das ist auch für Markt- und Sozialforschung plausibel.

Welche Kompetenzen in der Markt- und Sozialforschung wichtiger werden

Wachsen werden vor allem Fähigkeiten, die KI nicht sauber allein leisten kann. Dazu gehören Datenanalyse, Statistik, Demografie, Sozialwissenschaften, Soziologie, Forschung, Marketing, Präsentation und Datenschutz. Je stärker KI Vorarbeiten liefert, desto wichtiger wird es, Ergebnisse zu prüfen, Verzerrungen zu erkennen und aus Daten eine belastbare Aussage zu machen.

Besonders relevant ist die Verbindung von Methodik und Urteilskraft. Eine KI kann Vorschläge machen, Tabellen strukturieren oder Textbausteine formulieren. Sie kann aber nicht zuverlässig entscheiden, ob eine Befragung methodisch sauber angelegt ist, ob eine Stichprobe passt oder ob ein Ergebnis sozialwissenschaftlich richtig eingeordnet wird. Genau an dieser Stelle bleibt dein Beruf menschlich. Die Arbeit verschiebt sich also weg von Ausführung hin zu Kontrolle, Gewichtung und Kommunikation.

Die IWF-Perspektive hilft bei der Einordnung: Weltweit ist ein großer Teil der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wie Deutschland besonders wegen des hohen Anteils kognitiver Tätigkeiten. Für deinen Beruf ist das typisch, weil du mit Sprache, Zahlen, Auswertung und Präsentation arbeitest. Das macht dich nicht automatisch ersetzbar, aber deutlich anfälliger für Umstrukturierung.

Warum Markt- und Sozialforschung eher umgebaut als ersetzt wird

Ein zentraler Punkt ist die Arbeitsweise selbst. Forschung und Befragung sind keine rein mechanischen Abläufe. Sie bestehen aus Fragebogenlogik, Gesprächsführung, Auswertung, Plausibilitätsprüfung und Kontextverständnis. Genau deshalb ist die Lage differenziert. Anthropic zeigt in seinem Economic Index, dass KI in der Praxis überwiegend unterstützend genutzt wird und nicht rein ersetzend. Das passt gut zu deinem Beruf: KI liefert Entwürfe, Voranalysen und Formulierungen, aber die fachliche Verantwortung bleibt beim Menschen.

Zugleich verändert sich der Markt. Bereits nach dem Start von ChatGPT sanken Stellenanzeigen für stark strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für die Markt- und Sozialforschung heißt das: Wer nur Datenerfassung und Standardrecherche anbietet, wird austauschbarer. Wer aber Befragungsdesign, Auswertung, Interpretation und Präsentation verbinden kann, bleibt gefragt.

Dass dein Beruf aktuell kleiner wird, zeigt auch der Beschäftigungstrend. Das ist kein Beweis für KI-Verdrängung, aber ein Hinweis darauf, dass der Markt sich verschiebt. Gerade deshalb lohnt es sich, den eigenen Schwerpunkt früh zu modernisieren.

Welche nächsten Schritte in der Markt- und Sozialforschung sinnvoll sind

Wenn du in diesem Beruf bleibst, solltest du KI nicht als Konkurrenz sehen, sondern als Werkzeug für bessere Vorbereitung. Praktisch sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • Recherche und Informationsbeschaffung mit KI schneller vorstrukturieren, danach fachlich prüfen
  • Daten-, Texterfassung nur noch als Vorstufe verstehen, nicht als Hauptwert
  • Bei Präsentationsunterlagen erstellen stärker auf Storyline, Zielgruppe und Aussagekraft achten
  • Befragungen (Interviews) durchführen mit Fokus auf Gesprächsführung, Einordnung und Qualität
  • Datenanalyse und Statistik gezielt ausbauen, auch mit KI-gestützten Hilfsmitteln
  • Datenschutz und methodische Sicherheit als Kern deiner Professionalität positionieren

Wer diese Richtung einschlägt, wird in Zukunft nicht weniger gebraucht, sondern anders. Der Beruf bleibt anschlussfähig, wenn du die Kombination aus Forschung, Auswertung und Kommunikation stärker machst als die reine Zuarbeit.

Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung: Worauf du jetzt setzen solltest

Die nächsten Jahre gehören denjenigen, die Routine intelligent abgeben und die fachliche Kontrolle behalten. Genau dort liegt deine Chance. KI kann die Vorarbeit beschleunigen, aber sie ersetzt weder methodisches Denken noch das Verständnis für Menschen, Märkte und soziale Zusammenhänge. Wenn du dich in Richtung Analyse, Datenschutz, Präsentation und inhaltliche Bewertung entwickelst, wird dein Profil robuster als die reine Ausführung.

Erwähnte KI-Tools

ChatGPTCopilotgenerative KIKI-gestützte RechercheKI-gestützte Textentwürfe

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung