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Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

67%2016
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Fachkräfte im Dokumentations- und Informationsdienst

Das übernimmt KI.

11 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Internet-, Intranettechnik0%
Bestandspflege (Archiv, Bibliothek)0%
Bibliografie0%
Dokumentation (Archiv, Bibliothek)0%
Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum)0%
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Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Fachangestellte für Medien-und Informationsdienste beschaffen Informationen, erschließen sie systematisch und bereiten sie anwendergerecht auf.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

4.463 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.634 €

Oberes Viertel

5.635 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeOrganisationPlanungManagementDokumentation (technisch)

10.164

Beschäftigte i

208

Offene Stellen i

Arbeitslose i

103

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

67%67%67%
20162022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

10.164+40% seit 2012
10.1648.7157.266
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.463 €+30%
5.635 €4.150 €2.664 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
29Stellen 2024
103Arbeitslose 2024
21912122
20122024

Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste beträgt 70%. Damit liegt Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Büro- und Verwaltungsarbeiten, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, Bestandspflege (Archiv, Bibliothek), Bibliografie und Dokumentation (Archiv, Bibliothek) und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Informations- und Kommunikationsmanagement und Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek) — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 10.164 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.463 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.634 € bis 5.635 €), gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 208 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Organisation, Planung, Management und Dokumentation (technisch). Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste

Stand: Juni 2026· 5 Min. Lesezeit

Im Arbeitsalltag zwischen Recherche, Katalogisieren und Bestandspflege

Du arbeitest mit Informationen, nicht mit theoretischen Zukunftsbildern: Du suchst, ordnest, prüfst, dokumentierst und machst Bestände für andere nutzbar. Genau deshalb ist der Beruf Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste bei KI nicht „entweder sicher oder gefährdet“, sondern vor allem im Wandel. Stand: Juni 2026 lässt sich das gut an zwei Ebenen sehen: Ein Teil deiner Aufgaben ist technisch gut strukturierbar, ein anderer bleibt klar menschlich geprägt.

Besonders anfällig sind Tätigkeiten wie Recherche, Informationsbeschaffung, Bibliografie, Dokumentation (Archiv, Bibliothek), Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum) und Datenübernahme, Datenaufbereitung. Auch Büro- und Verwaltungsarbeiten, Systematisieren und Teile der Internet-, Intranettechnik lassen sich durch KI-gestützte Werkzeuge beschleunigen. Das heißt nicht, dass alles automatisch wegfällt. Aber viele Schritte werden kürzer, enger getaktet und stärker kontrolliert.

Wie sich der Arbeitsalltag für Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste verändert

Im Kern verschiebt sich die Arbeit von der reinen Bearbeitung hin zur Steuerung. Eine deutsche Studie zum neuen Aufgabenmix zeigt genau dieses Muster: Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für deinen Beruf passt das sehr gut. KI kann dir bei der Vorarbeit helfen, etwa bei der ersten Sichtung von Quellen, bei standardisierten Beschreibungen oder bei der Sortierung großer Mengen an Daten. Du musst aber stärker prüfen, ob die Ergebnisse fachlich sauber, konsistent und nutzbar sind.

Das ist wichtig, weil bibliothekarische und archivische Qualität nicht nur aus Tempo besteht. Es geht um Zusammenhänge, Provenienz, Vollständigkeit, Terminologie und saubere Ordnung. Gerade bei Bestandspflege (Archiv, Bibliothek) und Katalogisieren zählt, ob ein Bestand langfristig auffindbar bleibt. Hier wird KI eher zum Werkzeug als zum Ersatz. Die Frage lautet also weniger: „Wird alles automatisiert?“ Sondern: „Welche Teile übernimmst du künftig selbst als Fachinstanz, welche lässt du vorbereiten, und was kontrollierst du nach?“

Auch das IAB ordnet Berufe wie deinen in ein Feld mit erhöhtem Substituierbarkeitspotenzial ein. Das ist kein Schließungsurteil, sondern ein Hinweis auf den Charakter der Aufgaben: viele wiederholbare, klar strukturierte Prozesse. Gleichzeitig zeigt die IAB-Forschung, dass hohes Potenzial in der Praxis oft eher zu gebremstem Wachstum als zu massivem Jobabbau führt. Für dich heißt das: Der Beruf bleibt, aber er wird anders organisiert.

Wer im Beruf Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste durch KI gewinnt

Gewinnen können vor allem die Teile des Berufs, in denen Geschwindigkeit und Skalierung zählen. Wenn du heute aus vielen Quellen erste Treffer, Kurzbeschreibungen oder Vorentwürfe ableitest, kann KI das beschleunigen. Besonders bei Informationsbeschaffung und Recherche wird sie schon jetzt häufig eingesetzt. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass gerade Informationsarbeit, Schreiben, Erklären und Kommunizieren gut mit KI zusammengehen. Das passt zu deinem Umfeld: Du musst Informationen nicht nur finden, sondern auch verständlich aufbereiten.

Trotzdem ist dein menschlicher Anteil stark. Deine Kompetenzen in Organisation, Planung, Management, Dokumentation (technisch), Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit werden eher wichtiger. Denn KI liefert Vorschläge, aber sie kennt keine lokalen Bestandslogiken, keine besonderen Nutzergruppen und keine institutionellen Prioritäten. Genau dort liegt dein Mehrwert.

Auch der Arbeitsmarkt entwickelt sich nicht nur defensiv. Nach dem ChatGPT-Start sanken zwar Stellenanzeigen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten, gleichzeitig wuchs die Nachfrage nach analytischer, technischer und kreativer Arbeit. Für deinen Beruf bedeutet das: Wer Routine beschleunigt, kann mehr Zeit für Beratung, Qualitätssicherung und Bestandsentwicklung gewinnen.

Welche Aufgaben Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste künftig menschlich bleiben

Am stabilsten sind die Aufgaben, bei denen Kontext entscheidend ist. Dazu gehört vor allem das Informations- und Kommunikationsmanagement. Hier musst du Prioritäten abwägen, Rückfragen verstehen, interne Abläufe abstimmen und mit Nutzerinnen und Nutzern kommunizieren. Auch Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek) bleibt stark menschlich, weil dafür inhaltliche Auswahl, institutionelle Ziele und oft auch kulturelle Verantwortung nötig sind.

Die internationale Forschung unterstützt dieses Bild. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI in der Praxis überwiegend unterstützend eingesetzt wird und seltener direkt ersetzt. Für Berufe mit viel Wissensarbeit ist das besonders relevant: Nicht alles, was KI kann, sollte sie allein machen. Gerade in Medien- und Informationsdiensten geht es häufig um Genauigkeit, Nachvollziehbarkeit und Vertrauenswürdigkeit. Das sind Bereiche, in denen Menschen weiterhin die letzte Entscheidung treffen sollten.

Wie du dich als Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste weiterentwickeln kannst

Die wichtigste Strategie ist nicht Abwehr, sondern Spezialisierung. Wenn du in Zukunft sicher arbeiten willst, solltest du KI als Arbeitsmittel beherrschen und gleichzeitig deine fachliche Rolle schärfen. Sinnvolle Schwerpunkte sind:

  • KI-gestützte Recherche und Quellenprüfung
  • saubere Dokumentation und Metadaten-Qualität
  • Umgang mit Microsoft Office und datenorientierten Workflows
  • klare Standards für Katalogisieren und Bestanderschließung
  • Qualitätskontrolle statt nur Dateneingabe
  • Kommunikationsstärke für Beratung, Auskunft und interne Abstimmung

Hilfreich ist außerdem, mit KI-Tools selbst zu testen, wo sie dir wirklich Arbeit abnimmt und wo sie Fehler produziert. Gerade bei bibliografischen Angaben, Schlagwörtern oder Dubletten lohnt sich eine strenge Kontrolle. Die besten Ergebnisse entstehen nicht dann, wenn man alles automatisiert, sondern wenn man die Arbeit sinnvoll teilt: Maschine für Vorarbeit, Mensch für Einordnung.

Was der KI-Risiko-Score für Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste bedeutet

Der KI-Risiko-Score von 70 zeigt: Dein Beruf gehört zu den Tätigkeiten, bei denen viele Kernelemente technisch bearbeitbar sind und KI schon real ansetzt. Gleichzeitig spricht die Beschäftigungsentwicklung gegen ein simples Verdrängungsnarrativ. Der Beruf hat sich in den letzten Jahren sogar vergrößert. Das ist ein gutes Zeichen: Die Rolle verschwindet nicht, sie verschiebt sich.

Entscheidend ist deshalb, ob du dich als reine Bearbeiter:in verstehst oder als Fachperson, die Informationen ordnet, prüft und in den richtigen Kontext setzt. Genau dort bleibt dein Beruf stark.

Quellenlage für Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste

Für die Einordnung besonders wichtig sind die IAB-Studien zum Substituierbarkeitspotenzial, die Microsoft-Analyse realer Copilot-Arbeitskonversationen und der Anthropic Economic Index. Zusammen zeigen sie: Dein Beruf ist KI-nah, aber nicht KI-ersetzbar im einfachen Sinn. Er verändert sich von innen — vor allem über weniger Routine, mehr Prüfung und mehr fachliche Steuerung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilotLLM-gestützte RecherchetoolsKI-gestützte Metadaten- und Katalogisierungssysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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