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Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Fachärzte/-ärztinnen in den Bereichen Hautkrankheiten, Sinnes- und Geschlechtsorgane

Das übernimmt KI.

4 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Fachärzte und-ärztinnen für Haut-und Geschlechtskrankheiten diagnostizieren und behandeln Erkrankungen der Haut, der Unterhaut, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde (Drüsen, Nägel, Haare). Außerdem befassen sie sich auch mit Gefäßerkrankungen der Haut oder Geschlechtskrankheiten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Pflichtgefühl

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Frauenheilkunde und GeburtshilfeGynäkologieAugenheilkundeOnkologieTherapie

17.727

Beschäftigte i

1.477

Offene Stellen i

Arbeitslose i

826

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

11%6%0%
20132022: 11%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

17.727+87% seit 2012
17.72713.6099.491
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
186Stellen 2024
826Arbeitslose 2024
82645991
20122024

Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 22% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten verändern könnte. Damit liegt Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit (30%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 11% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 24 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und NiSV (Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung). Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Vortragstätigkeit und Allergologie und 14 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 17.727 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gewachsen. Zuletzt waren rund 1.477 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gynäkologie, Augenheilkunde, Onkologie und Therapie. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medizin & Gesundheit · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Haut- und Geschlechtskrankheiten: starke Nachfrage, aber mehr digitale Vorarbeit

Mit 17.727 Beschäftigten und einem Wachstum von 2012: 9.491 → 2024: 17.727 Beschäftigte (+87 %) gehört die Dermatologie zu den Fachgebieten, die am Arbeitsmarkt klar an Bedeutung gewonnen haben. Der KI-Risiko-Score von 22 liegt unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit. Das ist ein wichtiger Hinweis: Für dich steht nicht die Verdrängung im Raum, sondern die Frage, welche Teile deiner Arbeit sich verändern und welche weiter klar ärztlich bleiben.

Facharzt/-ärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten: Lage zwischen Wachstum und Spezialisierung

Der Beruf verbindet breite ambulante Versorgung mit hochspezialisierten Entscheidungen. Typisch sind Anamnese, Diagnose, Therapie, Patientenbetreuung, Gesundheitsvorsorge (Prävention), Allergologie, Andrologie, Onkologie (ärztlich), Chirurgie (ärztlich) und Rehabilitation. Dazu kommen organisatorische und wissenschaftliche Aufgaben wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Vortragstätigkeit und Fachpublikationen erstellen.

Gerade diese Mischung macht die Tätigkeit robust. Die medizinische Kernleistung hängt an Befund, Einordnung, Gespräch, Risikoabwägung und Therapieentscheidung. Das sind keine standardisierten Routinen, sondern Tätigkeiten mit hoher Verantwortung, vielen Variablen und engem Patientenkontakt. Genau dort bleibt der menschliche Anteil vorerst zentral.

Wo KI in der Dermatologie eingreift: Dokumentation, Systeme, Abrechnung

Am ehesten berührt KI die administrativen und strukturierten Teile der Arbeit. In deinen Berufsdaten sind das vor allem Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und die NiSV (Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung). Hier geht es weniger um das Stellen der Diagnose als um das Erfassen, Zuordnen, Prüfen und Verwalten von Informationen.

Das passt zu dem, was das IAB in seiner Analyse zeigt: Das Substituierbarkeitspotenzial misst, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar wären. Historisch führte ein hohes Potenzial aber selten zu echtem Beschäftigungsabbau; häufiger wuchsen Berufe langsamer weiter. Für die Dermatologie ist das besonders plausibel, weil die patientennahe Entscheidung nicht einfach in Regeln zerlegt werden kann.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen hilft bei der Einordnung: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, kommunizieren und Informationen beschaffen. Genau dort kann dir KI bereits jetzt Arbeit abnehmen — etwa bei Befundentwürfen, Zusammenfassungen, standardisierten Textbausteinen oder der Vorbereitung von Vorträgen. Aber sie ersetzt nicht die klinische Prüfung, das Gespräch über sensible Befunde oder die Entscheidung, wann ein Tumorverdacht, eine Allergie oder eine komplexe Hauterkrankung eine weitergehende Abklärung braucht.

Einordnung der Studien: Warum hohe KI-Exposition hier kein Abbau-Signal ist

Die internationale Forschung zeigt derzeit kein einfaches „viel KI = weniger Jobs“. Der IWF schätzt, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland wegen der höheren Zahl kognitiver Tätigkeiten eher etwa 60 %. Das klingt groß, sagt aber noch nichts über Verdrängung. Es beschreibt vor allem Berührungsflächen.

Genau diese Berührungsflächen sind in der Dermatologie vor allem organisatorischer und sprachlicher Natur: Dokumentation, Patientenkommunikation, Abrechnungslogik und Wissensaufbereitung. Die eigentliche ärztliche Leistung bleibt daran gekoppelt, Bilder, Hautveränderungen und Verläufe im Kontext zu beurteilen. KI kann hier unterstützen, vorstrukturieren und Vorschläge machen — aber sie trägt nicht die Verantwortung.

Der Arbeitsmarkt spricht ebenfalls für eine eher komplementäre Entwicklung. Die Zahl der Beschäftigten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig zeigt die IAB-Logik: Selbst Berufe mit höherem Automatisierungspotenzial verschwinden nicht automatisch, wenn Nachfrage, Fachkräftebedarf und Spezialisierung stark sind.

Strategie für Facharzt/-ärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten: So nutzt du KI sinnvoll

Wenn du deinen Arbeitsalltag absichern und verbessern willst, lohnt sich ein klarer Fokus auf die Aufgaben, bei denen KI besonders gut als Assistent funktioniert:

  • Medizinische Dokumentation schneller und konsistenter vorbereiten
  • Anamnese strukturieren und Nachfragen systematisch festhalten
  • Befunde aus Krankenhausinformationssystemen sauber zusammenführen
  • Textbausteine für Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) prüfen und standardisieren
  • Entwürfe für Fachpublikationen erstellen oder Vortragstätigkeit vorbereiten
  • administrative Prüfungen rund um die NiSV (Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) unterstützen

Wichtig ist: Nutze KI dort, wo sie Tempo und Struktur bringt, nicht dort, wo sie deine klinische Verantwortung ersetzt. Besonders wertvoll bleibt deine Stärke in Diagnose, Therapie, Patientenbetreuung, Gesundheitsvorsorge (Prävention) und bei komplexen Entscheidungen in Onkologie (ärztlich), Allergologie oder Andrologie.

Für die nächsten Jahre ist deshalb die beste Positionierung nicht Abwehr, sondern gezielte Arbeitsteilung: KI für Vorarbeit, du für Prüfung, Einordnung, Kommunikation und Verantwortung. Genau so verändert sich dieser Beruf wahrscheinlich von innen — nicht weg, sondern präziser.

Erwähnte KI-Tools

KrankenhausinformationssystemeGebührenordnung für Ärzte (GOÄ)NiSVCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Facharzt/-ärztin - Haut- und Geschlechtskrankheiten beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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