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Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Fachärzte/-ärztinnen in der Inneren Medizin

Das übernimmt KI.

5 von 29 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)0%
Disease-Management-Programme (DMP)0%

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Fachärzte und-ärztinnen für innere Medizin und Infektiologie diagnostizieren und behandeln Infektionserkrankungen und befassen sich mit Infektionsschutz.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Einsatzbereitschaft

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Innere MedizinKardiologieKardiologie, KardiochirurgieGastroenterologie

19.792

Beschäftigte i

3.405

Offene Stellen i

Arbeitslose i

565

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

19.792+43% seit 2012
19.79216.83213.872
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
238Stellen 2024
565Arbeitslose 2024
565345124
20122024

Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie beträgt 19%. Damit liegt Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit (30%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 11% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 29 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Sonografie, Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und Disease-Management-Programme (DMP). Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Vortragstätigkeit und Anatomie und 18 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 19.792 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 13% gewachsen. Zuletzt waren rund 3.405 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Innere Medizin, Kardiologie, Kardiologie, Kardiochirurgie und Gastroenterologie. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Pflichtgefühl.

Mehr dazu: alle Berufe in Medizin & Gesundheit · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Inneren Medizin und Infektiologie spürbar: Weniger Zeit geht für standardisierte Dokumentation, Routineauswertung und administrative Abläufe drauf, mehr Zeit für Diagnose, Anamnese, Therapie, Patientenbetreuung und klinische Entscheidungen unter Unsicherheit. Genau das ist der Kern dieses Berufs. Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass KI hier eher unterstützt als ersetzt — und zwar vor allem dort, wo Daten sortiert, Vorbefunde strukturiert oder Verlaufsinformationen zusammengeführt werden.

Der KI-Risiko-Score von 19 liegt deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das passt zu einem Beruf, in dem die technisch gut abbildbaren Teile zwar vorhanden sind, die eigentliche Wertschöpfung aber stark von ärztlicher Erfahrung, Kontextwissen und Verantwortung abhängt. Die Beschäftigtenzahl ist außerdem nicht rückläufig, sondern hat sich seit 2012 deutlich erhöht. Für dich heißt das: KI wird den Alltag verändern, aber nicht den fachlichen Kern ersetzen.

Facharzt/-ärztin Innere Medizin und Infektiologie: Warum Routineaufgaben zuerst kippen

Besonders anfällig sind Tätigkeiten, die klar strukturiert, regelbasiert und gut dokumentierbar sind. Dazu zählen in diesem Beruf vor allem Medizinische Dokumentation, Arbeiten mit Krankenhausinformationssysteme, Teile der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und standardisierte Abläufe in Disease-Management-Programme (DMP). Auch in der Sonografie kann KI einzelne Schritte vorbereiten, Befunde ordnen oder Auffälligkeiten markieren, ohne die ärztliche Einordnung zu ersetzen.

Das passt zu den Befunden des IAB: Technische Ersetzbarkeit führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu veränderten Rollen und langsamerem Wachstum bestimmter Teilaufgaben. Für die Infektiologie heißt das: Nicht die Stelle verschwindet, sondern der Mix der Tätigkeiten verschiebt sich.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Gesprächen ist hier aufschlussreich. Besonders gut funktioniert KI bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster tauchen im klinischen Alltag regelmäßig auf: Befunde zusammenfassen, Verlaufsnotizen strukturieren, Arztbriefe vorbereiten oder Patient:innen verständlich informieren. Das sind keine Nebensächlichkeiten, aber eben auch nicht der Kern ärztlicher Entscheidung.

Facharzt/-ärztin Innere Medizin und Infektiologie: Wachsende Kompetenzen im klinischen Kern

Stärker gefragt werden die Aufgaben, bei denen medizinische Verantwortung, Abwägung und Interaktion zusammenkommen. Dazu gehören Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule), Vortragstätigkeit und die Arbeit an Fachpublikationen erstellen. Vor allem aber bleiben die klassischen ärztlichen Kompetenzen zentral: Innere Medizin (ärztlich), Infektiologie, Immunologie (ärztlich), Virologie, Epidemiologie, Diagnose, Therapie und Gesundheitsvorsorge (Prävention).

Gerade in der Infektiologie ist KI dort hilfreich, wo sie Muster sichtbar macht: bei komplexen Verläufen, bei der Priorisierung von Informationen oder bei der Vorbereitung von Fallbesprechungen. Sie kann aber weder die klinische Plausibilität noch die Verantwortung für die Entscheidung tragen. Das gilt besonders bei Patient:innen mit Psychosomatik, Stoffwechselkrankheiten oder mehreren konkurrierenden Diagnosen, bei denen die reine Datenlage selten eindeutig ist.

Der IWF ordnet rund 40 % der Jobs weltweit als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland sogar deutlich mehr, weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Für diesen Beruf ist das ein wichtiger Hinweis: Die Exposition ist vorhanden, aber sie trifft vor allem den administrativen und wissensbasierten Rand — nicht die ärztliche Kernleistung.

Facharzt/-ärztin Innere Medizin und Infektiologie: Was sich im Alltag konkret verändert

Im Alltag wird KI vor allem dort ansetzen, wo Zeit knapp ist und Informationsmengen hoch sind. Typische Veränderungen sind:

  • schnellere Vorstrukturierung von Anamnese und Verlaufsnotizen
  • Unterstützung bei medizinischer Dokumentation und Arztbriefen
  • Vorselektion von Befunden aus dem Krankenhausinformationssysteme
  • Hinweise bei Sonografie und bildnahen Routinen
  • digitale Unterstützung in Telemedizin und Videosprechstunde
  • bessere Vorbereitung von Entlassmanagement und Nachsorge

Das reduziert nicht automatisch den Personalbedarf, kann aber Zeit für direkte Patientenbetreuung, schwierige Gespräche und fachliche Abstimmung freisetzen. Besonders wichtig wird dabei, Informationen nicht nur zu erfassen, sondern zu gewichten: Welche Laborentwicklung ist relevant? Was spricht gegen eine reine Standarddiagnose? Wann ist eine isolierte Leitlinienlogik zu kurz?

Genau hier liegen die Stärken des Berufs. Die Verbindung aus Kardiologie, Gastroenterologie und Innerer Medizin verlangt eine breite klinische Perspektive. Infektiologische Entscheidungen sind zudem oft dynamisch: Resistenzlage, Komorbiditäten, Verlauf, Hygieneaspekte und Prävention müssen zusammen gedacht werden. Solche Konstellationen sind deutlich schwerer zu automatisieren als reine Text- oder Dokumentationsaufgaben.

Facharzt/-ärztin Innere Medizin und Infektiologie: Nächste Schritte für dich

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich vor allem ein aktiver Umgang mit KI statt Abwehr. Sinnvoll sind drei Schritte:

  • Dokumentation standardisieren: Prüfe, welche Teile von Medizinische Dokumentation, Briefen oder Nachträgen sich mit KI vorbereiten lassen, ohne die ärztliche Kontrolle zu verlieren.
  • Diagnostik schärfen: Nutze KI als Zweitblick für Zusammenfassungen, aber halte die finale Diagnose bewusst klinisch.
  • Kommunikation stärken: Die Microsoft-Analyse zeigt, dass KI besonders bei Schreiben, Erklären und Kommunizieren stark ist. Genau deshalb wird gute ärztliche Kommunikation noch wichtiger, nicht unwichtiger.

Dazu kommt: Die von IAB und Microsoft beschriebene Verschiebung betrifft Berufe meist von innen. Aufgaben werden umgebaut, nicht einfach gestrichen. Wer die Verbindung aus klinischer Expertise, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl und Einsatzbereitschaft mit digitalen Werkzeugen verbindet, erhöht den eigenen Wert im Team.

Für die Inneren Medizin und Infektiologie heißt das unterm Strich: KI übernimmt eher Vorarbeit als Verantwortung. Die Zukunft liegt in einer stärker datenunterstützten ärztlichen Arbeit, in der die menschliche Entscheidung, das Gespräch und die Einordnung des Einzelfalls den Unterschied machen.

Erwähnte KI-Tools

KrankenhausinformationssystemeTelemedizinVideosprechstundeDisease-Management-Programme (DMP)

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Infektiologie beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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