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Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Fachärzte/-ärztinnen in der Inneren Medizin

Das übernimmt KI.

6 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Fachärzte und-ärztinnen für innere Medizin und Rheumatologie diagnostizieren und behandeln entzündlich-rheumatische Erkrankungen an Gelenken, Muskeln und Knochen bzw. am gesamten Stütz-und Bewegungsapparat.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Einsatzbereitschaft

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Innere MedizinKardiologieKardiologie, KardiochirurgieGastroenterologie

19.792

Beschäftigte i

3.405

Offene Stellen i

Arbeitslose i

565

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

19.792+43% seit 2012
19.79216.83213.872
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
238Stellen 2024
565Arbeitslose 2024
565345124
20122024

Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie beträgt 20%. Damit liegt Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit (30%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 13% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Kernspintomografie, Sonografie, Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und Disease-Management-Programme (DMP). Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Ernährungsberatung, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule) und Vortragstätigkeit und 16 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 19.792 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 13% gewachsen. Zuletzt waren rund 3.405 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Innere Medizin, Kardiologie, Kardiologie, Kardiochirurgie und Gastroenterologie. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Pflichtgefühl.

Mehr dazu: alle Berufe in Medizin & Gesundheit · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Warum Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Rheumatologie anders betroffen ist

Mit einem KI-Risiko-Score von 20 liegt dieser Beruf unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit. Das passt gut zur praktischen Realität: Viele Aufgaben in der inneren Medizin und Rheumatologie sind zwar daten- und dokumentationsintensiv, aber der Kern der Arbeit bleibt klinisch, komplex und patientennah. Genau dort stößt KI bislang an Grenzen.

Besonders gut unterstützen können digitale Systeme dort, wo Routinen, Dokumentation und Vorstrukturierung dominieren. Dazu gehören Medizinische Dokumentation, Krankenhausinformationssysteme, Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), Teile der Sonografie- und Kernspintomografie-Auswertung sowie standardisierte Abläufe in Disease-Management-Programmen (DMP). Das heißt aber nicht, dass diese Tätigkeiten verschwinden. Häufig verändert sich nur die Art, wie sie erledigt werden: schneller, stärker vorgefiltert und mit mehr Assistenz durch Software.

Der eigentliche Schutzfaktor dieses Berufs liegt in der Kombination aus Diagnose, Anamnese, Therapie, Patientenbetreuung, Innere Medizin (ärztlich) und Rheumatologie. Gerade bei Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, unklaren Beschwerden oder multimorbiden Patientinnen und Patienten reicht ein Mustervergleich nicht aus. Hier zählen klinische Erfahrung, Immunologie (ärztlich), die Einordnung von Verlauf und Kontext sowie das Gespräch über Risiken, Ziele und Belastungen. KI kann Hinweise liefern, aber die medizinische Verantwortung bleibt menschlich.

Auch die persönlichen Kompetenzen sind wichtig: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl und Einsatzbereitschaft lassen sich nicht automatisieren. In der Rheumatologie ist das besonders relevant, weil die Behandlung oft langfristig angelegt ist und sich Therapieentscheidungen im Zusammenspiel mit anderen Fachrichtungen, Pflege, Rehabilitation und Hausärztinnen und Hausärzten entwickeln.

Was die Studienlage für die innere Medizin und Rheumatologie zeigt

Die IAB-Studien zeigen ein wichtiges Muster: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Häufig wächst ein Beruf weiter, nur langsamer oder mit veränderten Aufgaben. Das ist für ärztliche Fachberufe zentral. Auch wenn einzelne Tätigkeiten technisch gut abbildbar sind, bleibt der Bedarf an ärztlicher Bewertung hoch.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen ergänzt das Bild: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationsbeschaffung und Kommunikation. Genau dort kann auch im ärztlichen Alltag Entlastung entstehen, etwa bei Entwürfen für Fachpublikationen, Vorlagen für Fachpublikationen erstellen, Textbausteinen in der Medizinische Dokumentation oder bei organisatorischen Rückfragen in der Telemedizin und Videosprechstunde. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass körpernahe, direkte und präzise klinische Arbeit deutlich schwerer zu automatisieren ist.

Der IWF ordnet den Beruf zusätzlich ein: In Industrieländern sind wegen des hohen Anteils kognitiver Arbeit deutlich mehr Jobs KI-exponiert als weltweit im Durchschnitt. Für die innere Medizin und Rheumatologie heißt das: Nicht die fachärztliche Kernleistung steht vor einer Ersetzung, sondern vor allem die digitale Vor- und Nachbereitung rund um die Versorgung. Genau deshalb ist die Entwicklung eher eine Verschiebung von Aufgaben als ein Wegfall des Berufs.

Stand: Juni 2026 zeigt sich außerdem ein breiter Trend im Gesundheitswesen: KI übernimmt zunehmend unterstützende Funktionen, während ärztliche Berufe stärker auf Prüfung, Monitoring und Steuerung setzen. Das passt zu den typischen Aufgaben in Qualitätsmanagement, Entlassmanagement, Rehabilitation, Gesundheitsvorsorge (Prävention) und der Ernährungsberatung. Hier kann KI strukturieren, priorisieren und dokumentieren — aber nicht die klinische Entscheidung tragen.

Fazit für Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie

Für diesen Beruf spricht, dass das Fach stark von Erfahrung, Verlaufskontrolle und Gesprächsführung lebt. Genau dort bleibt der Mensch zentral. Gleichzeitig lohnt es sich, KI dort bewusst einzusetzen, wo sie Tempo bringt: in Dokumentation, Informationsaufbereitung, Befundvorstrukturierung und standardisierten Prozessen. Wer diese Werkzeuge souverän nutzt, gewinnt Zeit für die eigentliche ärztliche Arbeit: differenzieren, erklären, abwägen und behandeln.

Die beste Strategie ist deshalb nicht Abwehr, sondern gezielte Ergänzung. Je besser du KI als Assistenz für Routine, Struktur und Kommunikation einsetzt, desto stärker kannst du dich auf das konzentrieren, was deinen Beruf ausmacht: klinische Urteilskraft und tragfähige Patientinnen- und Patientenbeziehungen.

Erwähnte KI-Tools

KrankenhausinformationssystemeMedizinische DokumentationSonografieKernspintomografieTelemedizinVideosprechstunde

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Facharzt/-ärztin - Innere Medizin und Rheumatologie beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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