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Fachassistent/in - Nuklearmedizin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

86%2013
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Medizinisch-technische Spezialisten in der Radiologie

Das übernimmt KI.

10 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
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Nuklearmedizin, Strahlentherapie (nichtärztlich)0%
RIA (Radioimmunoassay, Radioimmuntest)0%
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Szintigramme, Szintigrafie0%

Du bleibst relevant.

Fachassistenten und-assistentinnen für Nuklearmedizin assistieren bei nuklearmedizinischen Untersuchungen oder führen solche auf ärztliche Veranlassung und unter ärztlicher Aufsicht durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

3.919 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.072 €

Oberes Viertel

4.784 €

Fachliche Stärken i

Radiologie

1.840

Beschäftigte i

73

Offene Stellen i

Arbeitslose i

17

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

86%86%86%
20132022: 86%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.840+85% seit 2012
1.8401.416992
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.919 €+37%
4.784 €3.539 €2.293 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
17Arbeitslose 2024
179
20122024

Fachassistent/in - Nuklearmedizin im KI-Check: die Daten im Detail

Fachassistent/in - Nuklearmedizin erreicht im KI-Check einen Score von 65%. Damit liegt Fachassistent/in - Nuklearmedizin über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medizin & Gesundheit, der bei 30% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 86% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Büro- und Verwaltungsarbeiten, Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Computertomografie (CT), Kernspintomografie und Nuklearmedizin, Strahlentherapie (nichtärztlich) und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kernchemie, Radiochemie, Strahlenchemie, Strahlenschutz und Patientenbetreuung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.840 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 50% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.919 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.072 € bis 4.784 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 73 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Radiologie. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medizin & Gesundheit · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachassistent/in - Nuklearmedizin?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachassistent/in - Nuklearmedizin

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Fachassistent/in - Nuklearmedizin: Warum der Score über dem Berufsfeld liegt

Mit einem KI-Risiko Score von 65 liegt dieser Beruf deutlich über dem Durchschnitt im Berufsfeld Medizin & Gesundheit. Das ist ein Hinweis darauf, dass ein Teil der Kerntätigkeiten technisch gut unterstützbar oder teilweise automatisierbar ist. Gleichzeitig heißt das nicht, dass der Beruf verschwindet. Vielmehr verschiebt sich die Arbeit vermutlich innerhalb des Berufs: weg von standardisierten Abläufen, hin zu Kontrolle, Abstimmung und patientennaher Verantwortung. Stand: Juni 2026.

Auffällig ist vor allem die Mischung aus stark strukturierten Aufgaben und Tätigkeiten, die weiterhin menschliche Präsenz brauchen. Büro- und Verwaltungsarbeiten, Krankenhausinformationssysteme und medizinische Dokumentation sind typische Bereiche, in denen KI und Software schon heute gut ansetzen können. Auch bei der Vorbereitung und Nachbereitung von Untersuchungen wie Computertomografie (CT), Kernspintomografie, Sonografie oder bei der Erstellung und Zuordnung von Szintigramme, Szintigrafie lassen sich Abläufe digital stützen. Dazu kommen Tätigkeiten im Umfeld von Röntgenassistenz, Nuklearmedizin, Strahlentherapie (nichtärztlich) und RIA (Radioimmunoassay, Radioimmuntest), bei denen digitale Assistenzsysteme Planung, Dokumentation und Qualitätskontrolle erleichtern können.

Warum Fachassistent/in - Nuklearmedizin anders betroffen ist

Der Beruf ist nicht deshalb exponiert, weil er leicht vollständig ersetzbar wäre. Er ist exponiert, weil er viele klar definierte Teilaufgaben enthält, die sich gut standardisieren lassen. Genau solche Tätigkeiten geraten zuerst unter Druck, wenn KI und Automatisierung in klinische Abläufe einziehen. Das betrifft vor allem Informationssuche, Dokumentation, Termin- und Datenlogik sowie wiederkehrende Prüfroutinen.

Weniger angreifbar sind die Teile des Berufs, in denen Fachwissen, Verantwortungsgefühl und unmittelbarer Kontakt zusammenkommen. Kernchemie, Radiochemie, Strahlenchemie, Strahlenschutz und Patientenbetreuung lassen sich nicht einfach an ein System delegieren. Hier zählen Erfahrung, Aufmerksamkeit und der sichere Umgang mit Menschen in belastenden Situationen. Gerade in einem medizinischen Umfeld ist das ein zentraler Schutzfaktor gegen vollständige Substitution.

Dazu passt auch der Befund des IAB: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Häufig verändert sich zuerst die Zusammensetzung der Aufgaben. Genau das ist für diesen Beruf plausibel: Weniger Zeit für Routine, mehr Zeit für Kontrolle, Koordination und die sichere Durchführung der Untersuchung.

Studienlage zu Fachassistent/in - Nuklearmedizin und KI

Die IAB-Logik ist für diesen Beruf besonders wichtig, weil sie nicht nach Bauchgefühl urteilt, sondern nach Kerntätigkeiten. Der Score spiegelt also nicht wider, dass der Beruf „ersetzt“ wird, sondern dass viele einzelne Arbeitsschritte technisch gut angreifbar sind. In der Praxis bedeutet das meist: Software übernimmt Vorarbeit, Menschen behalten Aufsicht, Entscheidung und Verantwortung.

Auch die Microsoft Research-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen hilft bei der Einordnung. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Kommunizieren und Informationen beschaffen. Genau diese Muster sind nah an medizinische Dokumentation und Teilen der Büro- und Verwaltungsarbeiten. Dagegen sind körpernahe, situationsabhängige und verantwortungsintensive Tätigkeiten deutlich schwerer zu automatisieren. Das spricht dafür, dass in der Nuklearmedizin vor allem der administrative und koordinierende Anteil unter Druck gerät, nicht aber die gesamte fachliche Rolle.

Der IWF ordnet KI zudem als breite Arbeitsmarkttechnologie ein: In Industrieländern sind besonders viele Jobs exponiert, weil dort ein großer Teil der Arbeit aus kognitiven Aufgaben besteht. Für Deutschland ist das relevant, weil genau in solchen Berufen die Umgestaltung meist über Aufgaben, nicht über komplette Stellen läuft. Das passt zum deutschen Befund, dass Beschäftigung bei hoher KI-Exposition bislang nicht pauschal einbricht, sondern sich die Dynamik innerhalb der Berufe verschiebt.

Was Fachassistent/in - Nuklearmedizin jetzt konkret tun kann

Für dich ist entscheidend, dich nicht gegen KI zu sperren, sondern die robuste Seite des Berufs auszubauen. Besonders sinnvoll sind drei Richtungen:

  • Dokumentation und Abläufe beherrschen: Je sicherer du mit Krankenhausinformationssystemen und medizinische Dokumentation umgehst, desto eher wirst du zur Person, die Qualität und Plausibilität absichert.
  • Fachlichkeit sichtbar machen: Strahlenschutz, Kernchemie, Radiochemie, Strahlenchemie und der sichere Umgang mit Nuklearmedizin, Strahlentherapie (nichtärztlich) sind schwer automatisierbar und bleiben dein Kernprofil.
  • Patientenkontakt ausbauen: Patientenbetreuung ist in einem technisch geprägten Umfeld kein Nebenthema, sondern ein Stabilitätsfaktor. Wer verständlich erklärt, ruhig begleitet und sauber koordiniert, wird wichtiger.

Der Beruf profitiert außerdem davon, wenn du KI als Assistenz für Routine nutzt: zum Strukturieren von Dokumentation, zum Prüfen von Textbausteinen oder zur Vorarbeit bei Verwaltungsprozessen. Wichtig ist dabei immer, dass medizinische Sicherheit, Datenschutz und menschliche Kontrolle bei dir bleiben.

Fazit zu Fachassistent/in - Nuklearmedizin und dem KI-Risiko

Der Score von 65 zeigt: Diese Tätigkeit ist spürbar von KI betroffen, aber nicht existenziell bedroht. Besonders anfällig sind standardisierte, dokumentationslastige und informationsbezogene Aufgaben. Stabil bleiben die fachlich anspruchsvollen, sicherheitskritischen und patientennahen Teile. Wer im Beruf die Schnittstelle aus Technik, Verantwortung und Betreuung beherrscht, hat gute Karten. Die Zukunft liegt hier sehr wahrscheinlich nicht im Ersetzen, sondern im Umorganisieren der Arbeit.

Erwähnte KI-Tools

KrankenhausinformationssystemeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachassistent/in - Nuklearmedizin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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