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Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

31%2013
62%2016
77%2019
85%2022
69%2026*
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Fachkräfte in der Lagerwirtschaft

Das übernimmt KI.

24 von 30 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Einkauf, Beschaffung0%
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Logistik0%
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Du bleibst relevant.

Fachkräfte für Logistik und Materialwirtschaft nehmen Organisations-und Koordinationsaufgaben im Bereich der Betriebslogistik und der Material-und Lagerwirtschaft wahr. Im Speditionswesen befassen sie sich mit dem Versand von Gütern.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Belastbarkeit
Kommunikationsfähigkeit

Gehalt

3.253 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.748 €

Oberes Viertel

3.932 €

Fachliche Stärken i

KommissionierenWarenannahme, WareneingangskontrolleBeladen, EntladenLogistikLagerorganisation, -verwaltung

484.694

Beschäftigte i

35.681

Offene Stellen i

Arbeitslose i

28.702

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

85%58%31%
20132022: 85%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

484.694+28% seit 2012
490.937434.791378.644
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.253 €+29%
3.932 €2.981 €2.030 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
17.181Stellen 2024
28.702Arbeitslose 2024
33.72320.6887.652
20122024

Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 69% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft verändern könnte. Damit liegt Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik, der bei 50% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 85% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 30 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Einkauf, Beschaffung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Controlling, Beladeplanerstellung und Beschaffungslogistik und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Lagerwirtschaft, Materialwirtschaft, Supply-Chain-Management, Betriebswirtschaftslehre und Fuhrparkmanagement — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 484.694 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 4% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.253 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.748 € bis 3.932 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 35.681 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Kommissionieren, Warenannahme, Wareneingangskontrolle, Beladen, Entladen, Logistik und Lagerorganisation, -verwaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft: höheres KI-Risiko als im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 69 liegt die Fachkraft in der Logistik und Materialwirtschaft deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik. Das passt zur Aufgabenstruktur: Ein großer Teil der täglichen Arbeit besteht aus klaren Abläufen, Dokumentation, Planung und Kontrolle. Genau dort können Software, Regelwerke und KI-Systeme heute besonders gut unterstützen oder einzelne Schritte übernehmen.

Stand: Juni 2026 heißt das aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Eher verschiebt sich die Arbeit: weg von reiner Bearbeitung, stärker hin zu Prüfung, Steuerung und Abstimmung. Wer Kommissionieren, Warenannahme, Wareneingangskontrolle, Beladen, Entladen, Lagerorganisation, -verwaltung und Logistik sicher beherrscht, bleibt wichtig — nur der digitale Anteil wächst.

Warum die Fachkraft in Logistik und Materialwirtschaft anders betroffen ist

Die Aufgaben in diesem Beruf sind oft eng getaktet und gut strukturierbar. Dazu gehören Einkauf, Beschaffung, Kalkulation, Controlling, Beladeplanerstellung, Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft), Distributionslogistik, Just in time (JIT), Versand und die Arbeit mit Lagerverwaltungssystemen. Solche Tätigkeiten sind für digitale Systeme besonders zugänglich, weil sie auf Daten, Regeln und wiederkehrenden Entscheidungen beruhen.

Hinzu kommt: In der Logistik liegen viele Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Bildschirm und Halle. Das macht den Beruf nicht automatisch ersetzbar, aber die Teilaufgaben unterscheiden sich stark in ihrer KI-Nähe. Während eine KI bei Dispositionsvorschlägen, Lagerbestandsauswertungen oder bei der Distributionssysteme planen-Logik helfen kann, bleiben physische Abläufe, Abstimmung mit Kolleg:innen, Störungen im Alltag und Qualitätssicherung weiterhin menschlich geprägt.

Gerade deshalb ist der Beruf nicht nur ein Kandidat für Automatisierung, sondern für Umgestaltung. Die Arbeit wird seltener komplett abgelöst, häufiger aber neu verteilt: weniger Routineausführung, mehr Kontrolle, Ausnahmebearbeitung und operative Koordination.

Was die Studienlage für Logistik und Materialwirtschaft zeigt

Die IAB-Forschung ist hier besonders aufschlussreich. Das Institut misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Für Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial gilt: Historisch führte das selten zu echtem Beschäftigungsabbau, häufiger zu langsamerem Wachstum. Genau das ist für die Logistik wichtig. Auch wenn viele Tätigkeiten automatisierbar sind, können Beschäftigung und Nachfrage trotzdem steigen, wenn die Prozesse komplex bleiben oder der Bedarf an Warenbewegung wächst.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem ein klares Muster: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Kommunizieren und Informationen beschaffen. Körperliche Arbeit liegt deutlich weiter hinten. Für die Fachkraft in Logistik/Materialwirtschaft bedeutet das eine gemischte Lage. Alles, was mit Dokumentation, Auswertung, E-Mail-Kommunikation, Planung und Standardantworten zu tun hat, lässt sich gut mit KI vorstrukturieren. Reine Hallenarbeit, Beladen, Entladen, Warenannahme, Wareneingangskontrolle oder die Abstimmung mit dem Lagerteam bleiben dagegen deutlich robuster.

Auch der IWF ordnet Berufe wie diesen als stark exponiert ein, vor allem in Industrieländern mit vielen kognitiven Tätigkeiten. Für Deutschland heißt das: Gerade Berufe mit Planungs-, Steuerungs- und Dokumentationsanteilen stehen unter stärkerem Druck als klassische reine Handarbeit. Die Logistik liegt genau zwischen diesen Welten — und ist deshalb besonders wandelbar.

Welche Tätigkeiten in der Logistik und Materialwirtschaft zuerst kippen

Nicht jede Aufgabe im Beruf ist gleich betroffen. Besonders gut angreifbar sind:

  • Lagerverwaltungssysteme bedienen und Daten pflegen
  • Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft) und einfache Auswertungen
  • Kalkulation und Vorarbeiten für Kosten- und Leistungsrechnung
  • Standardprozesse in Einkauf, Beschaffung
  • planbare Schritte in Transportlogistik und Distributionslogistik
  • Routineaufgaben rund um Versand und Dokumentation
  • regelbasierte Planung wie Beladeplanerstellung oder Distributionssysteme einsetzen

Weniger leicht ersetzbar bleiben Tätigkeiten, die viele Ausnahmen enthalten oder viel Abstimmung brauchen. Dazu gehören Kundenberatung, -betreuung, Störungen im Tagesgeschäft, die Zusammenarbeit mit dem Fuhrparkmanagement, das Einordnen von Lieferengpässen und die Verbindung zwischen Supply-Chain-Management und praktischem Betrieb.

Genau hier liegt auch die Chance: Wer nicht nur Daten verarbeitet, sondern Entscheidungen im Prozess versteht, wird wertvoller. Die Kombination aus Fachwissen, Gewissenhaftigkeit und Kommunikationsfähigkeit gewinnt.

Was das für deine Arbeit und Entwicklung bedeutet

Die gute Nachricht: Der Beruf hat eine stabile Basis. Beschäftigung und Gehalt sind über Jahre gestiegen, und das spricht dafür, dass die Logistik wirtschaftlich gebraucht wird. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob es deine Tätigkeit noch gibt, sondern wie sie sich verändert.

Praktisch solltest du dich vor allem in drei Richtungen aufstellen:

  • Digitale Sicherheit aufbauen: Lagerverwaltungssysteme, Stammdatenpflege, KI-gestützte Auswertungen und einfache Automatisierung verstehen.
  • Prozessdenken stärken: Nicht nur einzelne Vorgänge ausführen, sondern Materialfluss, Engpässe und Schnittstellen überblicken.
  • Menschliche Stärken ausspielen: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Belastbarkeit werden wichtiger, wenn Routinearbeit softwaregestützt läuft.

Wenn du zusätzlich Materialwirtschaft, Betriebswirtschaftslehre und Supply-Chain-Management besser verknüpfst, verschiebst du dich in Richtung der Aufgaben, die eher wachsen als schrumpfen: Steuerung, Priorisierung, Fehlerprüfung und Zusammenarbeit.

Fazit für die Fachkraft in Logistik und Materialwirtschaft

Der Beruf ist nicht akut bedroht, aber klar transformiert. Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar, und genau deshalb liegt der Score über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Gleichzeitig zeigt die Studienlage: Hohe Automatisierbarkeit bedeutet nicht automatisch Jobverlust. Entscheidend ist, ob du vom reinen Abarbeiten in Richtung Kontrolle, Abstimmung und Prozessverantwortung gehst. Wer die digitale Logistik mit menschlicher Verlässlichkeit verbindet, bleibt sehr gefragt.

Erwähnte KI-Tools

LagerverwaltungssystemeCopilotKI-gestützte Auswertungen

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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