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Fahrzeuglackierer/in

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MITTLERES RISIKO

67%2013
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58%2026*
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Fachkräfte in der Fahrzeuglackierung

Das übernimmt KI.

12 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Oberflächen beschichten0%
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Fahrzeugbeschriftung0%
Fahrzeugglasen0%
Fahrzeuglackierung0%
Karosseriearbeiten0%
Korrosionsschutz0%
Schleifen (Metall)0%
Airless-Spritzen0%
Lackieren0%
Schriftmalen, Schriftzeichnen0%
Untergrundbehandeln0%

Du bleibst relevant.

Fahrzeuglackierer/innen beschichten und gestalten Fahrzeuge, Aufbauten und Spezialeinrichtungen mit Lacken, Beschriftungen und Signets. Sie schützen Oberflächen durch geeignete Konservierungsmaßnahmen oder setzen sie instand.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft

Gehalt

3.486 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.938 €

Oberes Viertel

4.370 €

Fachliche Stärken i

LackierenSpachtelnFahrzeuglackierung

27.031

Beschäftigte i

1.857

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.805

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

83%75%67%
20132022: 83%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

27.031-11% seit 2012
30.25528.41126.567
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.486 €+36%
4.370 €3.212 €2.053 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.634Stellen 2024
1.805Arbeitslose 2024
2.6711.9471.223
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fahrzeuglackierer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fahrzeuglackierer/in

Stand: März 2026· 4 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Fahrzeuglackierer/in: Was sich gerade verändert

Die Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) betreffen auch das Handwerk, insbesondere die Fahrzeuglackierung. Der KI-Risiko Score für Fahrzeuglackierer liegt bei 58%, was bedeutet, dass ein hohes Risiko besteht, dass KI einige Tätigkeiten in diesem Beruf übernehmen könnte. Das IAB schätzt das Automatisierungspotenzial in der Fahrzeuglackierung sogar auf 83%. Das klingt zunächst beunruhigend, aber es zeigt auch, dass es viel Raum für Innovationen gibt. Im Vergleich dazu ist der reale Einsatz von KI in der Branche mit nur 7% noch gering, was darauf hinweist, dass viele Möglichkeiten theoretisch bestehen, aber in der Praxis noch nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute gibt es einige KI-gestützte Tools, die Fahrzeuglackierern das Leben erleichtern. Zum Beispiel hilft der PaintCalculator dabei, den Materialbedarf genau zu kalkulieren. Früher musste man den Lackbedarf oft schätzen, was zu unnötigen Kosten führte. Mit diesem Tool kannst du sicherstellen, dass du immer die richtige Menge an Material hast.

Ein weiteres nützliches Tool ist ColorMatch, das Farbtöne analysiert und den passenden Lack für Reparaturen vorschlägt. Anstatt manuell nach dem richtigen Farbton zu suchen, kannst du jetzt schnell und präzise die passende Farbe finden.

Der 3D-Lacksimulator ermöglicht es dir, verschiedene Lackierungen an einem digitalen Modell zu visualisieren. Das spart Zeit und Material, da du erst einmal am Computer ausprobieren kannst, wie das Ergebnis aussieht, bevor du mit der echten Lackierung beginnst.

Außerdem verbessern Smart Spray Systems den Lackierprozess, indem sie mit KI arbeiten, um die Materialausnutzung zu optimieren. Anstelle von herkömmlichen Methoden kannst du nun effizienter arbeiten und somit Kosten sparen.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz des hohen Automatisierungspotenzials gibt es Fähigkeiten, die KI nicht ersetzen kann. Dazu zählen vor allem menschliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung. Die Fähigkeit, im Team zu arbeiten und Verantwortung für die eigene Arbeit zu übernehmen, ist in einem handwerklichen Beruf unerlässlich.

Wenn es darum geht, kreative Lösungen für spezielle Lackierprobleme zu finden oder die Qualität der Arbeit zu beurteilen, sind menschliche Fähigkeiten gefragt. Das Verständnis für Farben und die Fähigkeit, den perfekten Farbton aus der Erinnerung oder durch Erfahrung zu kombinieren, kann keine Maschine replizieren. Auch der persönliche Kontakt zu Kunden und das Eingehen auf deren individuelle Wünsche bleiben in der Verantwortung des Lackierers.

Was sich in der Branche gerade tut

In Deutschland setzen immer mehr Lackierbetriebe auf automatisierte Lackieranlagen, die mit KI gesteuert werden. Diese Anlagen verbessern die Qualität und Effizienz des Lackierprozesses. Darüber hinaus gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung: Umweltfreundliche Lacke und nachhaltige Verfahren werden zunehmend gefordert. Auch die Digitalisierung schreitet voran, sodass digitale Werkzeuge zur Auftragsabwicklung und Kundenkommunikation immer häufiger zum Einsatz kommen.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Aktuell gibt es in Deutschland rund 27.031 Beschäftigte im Beruf des Fahrzeuglackierers. Die medianen Gehälter liegen bei etwa 3.486 Euro pro Monat, die Gehaltsspanne reicht von 2.938 Euro bis 4.370 Euro. Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind aktuell 1.857 Stellen für Fahrzeuglackierer offen. Das zeigt, dass es nach wie vor eine Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der Branche gibt, trotz der potenziellen Auswirkungen von Automatisierung und KI.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um dich in der sich verändernden Branche zu behaupten, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Online-Kurse: Nutze Plattformen wie Udemy oder Coursera, um dich über die Digitalisierung im Handwerk zu informieren. Hier findest du viele günstige Kurse, die dir helfen, deine digitalen Fähigkeiten zu erweitern.
  1. Webinare: Melde dich für kostenlose Webinare von Industrieverbänden an, die sich mit neuen Technologien in der Fahrzeuglackierung befassen. Diese bieten oft wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen.
  1. IHK-Weiterbildung: Informiere dich über praxisnahe Seminare der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu neuen Lackiertechniken und Materialien. Solche Weiterbildungen sind eine gute Möglichkeit, dein Fachwissen zu vertiefen und dich auf die neuen Anforderungen der Branche vorzubereiten.

Fazit: Deine Zukunft als Fahrzeuglackierer/in

Die Zukunft als Fahrzeuglackierer/in wird durch die Integration von KI und digitalen Tools geprägt sein. Herausforderungen werden bestehen, aber auch viele Chancen zur Weiterentwicklung. Wichtig ist, deine persönlichen Stärken zu erkennen und kontinuierlich an deinen Fähigkeiten zu arbeiten. Mit der richtigen Weiterbildung und einer offenen Haltung gegenüber neuen Technologien bist du gut gerüstet für die Zukunft.

Erwähnte KI-Tools

PaintCalculatorColorMatchSmart Spray SystemsAutomatisierungNachhaltigkeitDigitalisierungOnline

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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