Analyse läuft

Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

60%2013
60%2016
80%2019
80%2022
60%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte in der Fahrzeuglackierung

Das übernimmt KI.

10 von 14 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Oberflächen beschichten0%
Siebdruck0%
Fahrzeugbeschriftung0%
Fahrzeuglackierung0%
Karosseriearbeiten0%
Korrosionsschutz0%
Schleifen (Metall)0%
Airless-Spritzen0%
Schriftmalen, Schriftzeichnen0%
Untergrundbehandeln0%

Du bleibst relevant.

Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Fahrzeuglackierung schützen und gestalten Karosserien bzw. Karosserieteile von Fahrzeugen aller Art durch das Aufbringen von Lackschichten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft

Gehalt

3.486 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.938 €

Oberes Viertel

4.370 €

Fachliche Stärken i

LackierenSpachtelnFahrzeuglackierung

27.031

Beschäftigte i

1.857

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.805

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

80%70%60%
20132022: 80%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

27.031-11% seit 2012
30.25528.41126.567
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.486 €+36%
4.370 €3.212 €2.053 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.634Stellen 2024
1.805Arbeitslose 2024
2.6711.9471.223
20122024

Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in im KI-Check: die Daten im Detail

Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in erreicht im KI-Check einen Score von 60%. Damit liegt Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 80% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 14 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Oberflächen beschichten, Siebdruck, Fahrzeugbeschriftung, Fahrzeuglackierung, Karosseriearbeiten und Korrosionsschutz und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Spachteln und Kundenberatung, -betreuung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 27.031 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.486 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.938 € bis 4.370 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.857 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Lackieren, Spachteln und Fahrzeuglackierung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil im Fahrzeuglackierer-Handwerk

Im Beruf Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in geht es immer weniger nur um sauberes Beschichten und immer stärker um das Zusammenspiel aus Vorbereitung, Kontrolle, Beratung und technischer Präzision. Stand: Juni 2026 ist genau diese Mischung entscheidend: Die klassischen Arbeitsschritte bleiben wichtig, aber der Teil, den KI und digitale Systeme beeinflussen können, wächst. Dein KI-Risiko Score von 60 zeigt deshalb nicht, dass der Beruf verschwindet, sondern dass sich das Aufgabenprofil spürbar verschiebt.

Das passt auch zu den Befunden des IAB: Hohe Automatisierbarkeit führt historisch selten zu einem direkten Beschäftigungsabbau, sondern eher dazu, dass Wachstum langsamer ausfällt oder Tätigkeiten sich innerhalb des Berufs verändern. Für Fahrzeuglackierer heißt das: Nicht jede Aufgabe wird ersetzt, aber einige Kerntätigkeiten werden standardisierter, planbarer und stärker durch Technik unterstützt. Gleichzeitig bleibt der Beruf körperlich, handwerklich und kundenbezogen — und genau diese Bereiche sind für KI deutlich schwerer zu übernehmen.

Welche Tätigkeiten im Fahrzeuglackierer-Alltag unter Druck geraten

Besonders betroffen sind die Arbeitsschritte, die sich gut strukturieren und nach festen Mustern abarbeiten lassen. Dazu gehören im Fahrzeuglackierer-Handwerk vor allem Oberflächen beschichten, Siebdruck, Fahrzeugbeschriftung, Fahrzeuglackierung, Korrosionsschutz, Schleifen (Metall), Airless-Spritzen, Schriftmalen, Schriftzeichnen und Untergrundbehandeln.

Warum trifft es gerade diese Tätigkeiten? Weil sie sich in Teilaufgaben zerlegen lassen: Material auswählen, Flächen vorbereiten, Abläufe standardisieren, Fehler erkennen, Ergebnisse dokumentieren. Das ist genau die Art von Arbeitsanteil, die laut IAB ein hohes Substituierbarkeitspotenzial haben kann. Auch die Microsoft-Analyse zu realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt ein klares Muster: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren — also bei Tätigkeiten, die aus klaren Anweisungen, Wiederholungen und strukturierter Bearbeitung bestehen. Für das Lackierhandwerk heißt das indirekt: Alles, was stärker regelbasiert, dokumentationsintensiv oder textnah wird, lässt sich leichter digital stützen als der eigentliche manuelle Lackierprozess.

Hinzu kommt: Der Stellenmarkt belohnt derzeit eher analytische, technische und kreative Arbeit als reine Routine. Das muss für deinen Beruf kein Nachteil sein, kann aber bedeuten, dass die einfachen Standardaufträge stärker unter Preisdruck geraten, während komplexe, hochwertige oder individuell abgestimmte Arbeiten an Bedeutung gewinnen.

Welche Kompetenzen im Fahrzeuglackierer-Beruf an Gewicht gewinnen

Stärker werden die Teile des Berufs, die nicht einfach automatisiert werden können und die den Qualitätsunterschied machen. Dazu gehören Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Spachteln und Kundenberatung, -betreuung.

Gerade die Arbeitsvorbereitung wird wichtiger, weil sie über Effizienz, Materialeinsatz und Qualität entscheidet. Wer Oberflächen sauber beurteilt, Schäden richtig einschätzt und den Ablauf gut plant, spart später Nacharbeit. Auch Spachteln bleibt eine Kernkompetenz, weil es Erfahrung, Gefühl für Material und präzise Ausführung braucht. Bei Wartung, Reparatur, Instandhaltung geht es um das Verständnis von Maschinen, Werkzeugen und Anlagen — also um Wissen, das KI nicht selbst vor Ort ausführen kann. Und Kundenberatung, -betreuung gewinnt sogar an Bedeutung, weil Kundinnen und Kunden zunehmend Erklärungen zu Qualität, Farbabstimmung, Dauer, Pflege und Reparaturweg erwarten.

Das deckt sich mit der Beobachtung aus dem IAB, dass KI heute eher augmentierend wirkt als ersetzend. In Berufen mit hoher KI-Exposition wächst Beschäftigung teils sogar stärker als in anderen Bereichen. Für dich heißt das: Die Frage ist weniger, ob der Beruf bleibt, sondern welche Teile du künftig besonders gut beherrschen musst, um im Markt sichtbar zu bleiben.

Was das für Ausbildung, Alltag und Betrieb konkret bedeutet

Im Fahrzeuglackierer-Handwerk wird sich der Fokus bis 2030 wahrscheinlich in drei Richtungen verschieben:

  • Mehr Qualitätssicherung: Prüfen, dokumentieren, Fehler früh erkennen
  • Mehr technische Unterstützung: Digitale Farbtonsuche, Prozessdokumentation, smarte Geräte
  • Mehr Kundenkontakt: Beratung zu Aufwand, Reparaturweg und Ergebnis

Die Deutsche Studie zum Aufgabenmix zeigt, dass KI Berufe oft nicht vollständig ersetzt, sondern den inneren Aufbau verändert: Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das passt zu deinem Beruf. Wenn Routine stärker unterstützt wird, bleibt mehr Raum für Qualitätsurteil, Feinabstimmung und saubere Ausführung.

Der internationale Blick bestätigt diese Richtung. Der IWF kommt für Industrieländer wie Deutschland auf eine hohe KI-Exponierung, weil viele Tätigkeiten kognitiv geprägt sind. Im Fahrzeuglackierer-Handwerk ist die Exponierung zwar anders gelagert als im Büro, aber auch hier steigt der Druck auf planbare, standardisierte Arbeitsschritte. Gleichzeitig bleibt der eigentliche Engpass oft handwerkliches Können — und das lässt sich nicht einfach per Software ersetzen.

Nächste Schritte für Fahrzeuglackierer: So bleibst du gefragt

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich der Blick auf drei Entwicklungsfelder:

  • Arbeitsvorbereitung systematisch verbessern: Je besser du Schäden, Untergründe und Abläufe einschätzt, desto wertvoller wirst du.
  • Digitales mitdenken: Farbmessung, digitale Auftragsdokumentation und standardisierte Prozessschritte sind keine Bedrohung, sondern Werkzeuge.
  • Beratung stärken: Wer Kundinnen und Kunden sauber erklärt, was sinnvoll, wirtschaftlich und qualitativ möglich ist, hebt sich ab.

Auch persönlich zählen Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft mehr denn je. Gerade in einem Beruf, in dem Präzision, Terminlage und Qualität zusammenkommen, sind diese Fähigkeiten ein echter Schutzfaktor.

Unterm Strich bleibt der Beruf praktisch, sichtbar und gebraucht. Aber die Wertschöpfung verlagert sich: weg von reiner Routine, hin zu Vorbereitung, Kontrolle, Spezialarbeit und Beratung. Wer diese Verschiebung früh annimmt, hat im Fahrzeuglackierer-Handwerk gute Karten.

Erwähnte KI-Tools

KI-gestützte Farbmessungdigitale AuftragsdokumentationProzessdokumentations-Software

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Fahrzeuglackierer/inBau & Handwerk
62%
Vorarbeiter/in - FahrzeuglackierungBau & Handwerk
60%
Alle Berufe in Bau & Handwerk im KI-Check →

Häufige Fragen zu Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in