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Former/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

75%2013
88%2016
88%2019
88%2022
67%2026*
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Fachkräfte in der handwerklichen Metall- und Glockengießerei

Das übernimmt KI.

24 von 29 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Modellieren0%
Produktion, Fertigung0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Feingussformen0%
Formen (Gießerei)0%
Formeneinrichten (Gießerei)0%
Formstoffaufbereitung (Gießerei)0%
Gießen (Metall)0%
Gießereitechnik0%
Grubenformen0%
Gussputzen0%
Kastenformen0%
Kernmachen (Gießereitechnik)0%
Maschinenformen (Gießerei)0%
Maschinengießen0%
Maskenformen, Croningformen0%
Schablonenformen0%
Legieren0%
Schmelztechnik (Metall)0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%

Du bleibst relevant.

Former/innen stellen in Gießereien Formen für den Guss von Werkstücken aus Eisen, Stahl oder anderen Metallen her.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Belastbarkeit

Gehalt

3.743 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.155 €

Oberes Viertel

4.333 €

4.666

Beschäftigte i

70

Offene Stellen i

Arbeitslose i

105

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

88%82%75%
20132022: 88%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.666-29% seit 2012
6.5545.6104.666
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.743 €+24%
4.333 €3.409 €2.484 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
59Stellen 2024
105Arbeitslose 2024
36520341
20122024

Former/in im KI-Check: die Daten im Detail

Former/in erreicht im KI-Check einen Score von 67%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 88% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 29 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Modellieren, Produktion, Fertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Handformen (Gießereitechnik), Handgießen und Kunstformen — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.666 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 12% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.743 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.155 € bis 4.333 €), gestiegen um 6% seit 2019. Zuletzt waren rund 70 offene Stellen ausgeschrieben.

Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Former/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Former/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Formen, Gießen und die Arbeitsvorbereitung unter KI-Druck

Bei der Formerin oder dem Former steckt das größte Automatisierungspotenzial nicht im fertigen Werkstück, sondern in den vielen standardisierten Schritten davor und daneben: Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Produktion, Fertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Teile der Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR). Genau dort setzt KI zusammen mit Automatisierung an. Der KI-Risiko-Score von 67 zeigt deshalb: Nicht der gesamte Beruf verschwindet, aber ein großer Teil der Kerntätigkeiten steht unter Anpassungsdruck.

Stand: Juni 2026. Für den Beruf heißt das vor allem: KI verändert die Reihenfolge und Verteilung der Arbeit. Sie übernimmt eher Routinen, Überwachung und Mustererkennung als das eigentliche handwerkliche oder situationsabhängige Entscheiden. Das passt auch zu den aktuellen Befunden aus der Arbeitsmarktforschung: Das IAB sieht in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial selten einen direkten Beschäftigungsabbau, häufiger aber ein langsameres Wachstum oder eine Verschiebung der Aufgaben. Gleichzeitig wächst die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bisher nicht schlechter, sondern teils sogar stärker als in weniger exponierten Berufen. KI wirkt also bislang oft augmentierend statt rein ersetzend.

Was KI bei der Formerin und dem Former übernehmen kann

Besonders anfällig sind in diesem Beruf die Tätigkeiten, die sich klar standardisieren, messen und überwachen lassen. Dazu gehören etwa:

  • Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung
  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Modellieren
  • Produktion, Fertigung
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Formstoffaufbereitung (Gießerei)
  • Maschinenformen (Gießerei)
  • Maschinengießen
  • Schmelztechnik (Metall)
  • Hydraulik und Pneumatik

Hier kann KI vor allem in Verbindung mit Sensorik, Bildauswertung und Prozesssteuerung unterstützen: Fehler früher erkennen, Parameter vorschlagen, Abweichungen dokumentieren oder wiederkehrende Einstellungen vorbereiten. Gerade in der Fertigung ist das kein Randphänomen mehr. Laut Microsoft Research sind Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren besonders gut mit KI umsetzbar; im industriellen Umfeld zeigt sich dieselbe Logik in anderer Form: Was sich als Regel, Muster oder Standard abbilden lässt, wird zuerst digitalisiert und unterstützt.

Der IAB-Befund hilft bei der Einordnung: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial bedeutet nicht automatisch Jobverlust. Es bedeutet zunächst, dass viele Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Beim Formenbereich trifft das besonders auf wiederkehrende Abläufe zu, etwa wenn Anlagen nach festen Parametern laufen oder Qualitätsabweichungen maschinell sichtbar werden. In solchen Fällen verschiebt sich deine Rolle weg von der direkten Durchführung hin zu Überwachung, Freigabe und Störungsanalyse.

Was bei der Formerin und dem Former menschlich bleibt

Trotz aller Technik bleiben mehrere Kernbereiche klar menschlich geprägt. Das betrifft vor allem Tätigkeiten, bei denen Erfahrung, Fingerspitzengefühl und unmittelbare Verantwortung wichtig sind:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung
  • Handformen (Gießereitechnik)
  • Handgießen
  • Kunstformen

Gerade bei Sonderaufträgen, kleinen Serien oder komplizierten Werkstücken stößt KI an Grenzen. Dort zählen Materialgefühl, situatives Entscheiden und das Erkennen von Störungen, die nicht sauber in Daten auftauchen. Auch die Kombination aus Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit bleibt wichtig, weil viele Schritte im Gießerei- und Formbereich eng mit anderen Bereichen abgestimmt werden müssen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen zeigt außerdem: KI ist am stärksten dort, wo Sprache, Erklärung und Informationsarbeit dominieren; körperliche Arbeit gehört zu den schwächeren Anwendungsfeldern. Das spricht nicht gegen die Relevanz von KI in der Fertigung, aber es zeigt die Grenze: Die Maschine kann viele Signale auswerten, die Verantwortung für den Prozess und die Qualität liegt weiterhin bei Menschen vor Ort.

Was Beschäftigte im Formberuf jetzt tun können

Für dich ist die wichtigste Strategie nicht Abwehr, sondern aktive Spezialisierung. Je mehr du die Schnittstelle zwischen Anlage, Qualität und Störung beherrschst, desto wertvoller wirst du.

  • Baue Wissen in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Fehleranalyse aus.
  • Lerne, Prozessdaten und Anlagenmeldungen sicher zu interpretieren.
  • Stärke deine Rolle in Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung.
  • Übe den Umgang mit digitalen Assistenzsystemen, Sensorik und automatisierten Prüfprozessen.
  • Entwickle Routine in Abweichungsanalyse: Was ist ein echter Fehler, was nur eine Messschwankung?
  • Halte praktische Fähigkeiten in Handformen, Handgießen und Kunstformen bewusst wach, weil sie bei Sonderfällen besonders gefragt bleiben.

Der internationale IWF ordnet KI als breit wirksam ein; in Industrieländern ist die Exposition wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten besonders hoch. Für den Formberuf heißt das: Nicht nur die Maschine selbst wird intelligenter, auch die Dokumentation, Planung und Qualitätssteuerung rundherum. Wer diese Ebene beherrscht, verliert weniger und gewinnt mehr Gestaltungsspielraum.

Unterm Strich ist der Beruf also nicht „wegautomatisiert“, aber deutlich umgebaut. Die einfache, wiederholbare Arbeit sinkt, während Überwachung, Rüsten, Reparieren und qualitätskritische Entscheidungen wichtiger werden. Genau dort liegt für dich die Zukunft im Beruf: weniger bloß ausführen, mehr steuern, prüfen und eingreifen.

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Former/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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