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Fundusverwalter/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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SEHR HOHES RISIKO

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Spezialisten in der Requisite

Das übernimmt KI.

8 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Fundusverwalter/innen kümmern sich um den Bestand an Kostümen in Theaterbetrieben bzw. für die Theater-, Film-, Fernsehausstattung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Zuverlässigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Gewissenhaftigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

4.034 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.310 €

Oberes Viertel

4.762 €

Fachliche Stärken i

RequisitePlanungHandwerkliche KenntnissePhilosophiePersonalplanung

1.722

Beschäftigte i

105

Offene Stellen i

Arbeitslose i

355

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.722+23% seit 2012
1.7801.5931.405
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.034 €+35%
4.762 €3.613 €2.463 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
19Stellen 2024
355Arbeitslose 2024
3551805
20122024

Fundusverwalter/in im KI-Check: die Daten im Detail

Fundusverwalter/in erreicht im KI-Check einen Score von 86%. Damit liegt Fundusverwalter/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 8 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Kalkulation, Inventur, Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft), Kleidungsverleih, Kostümverleih, Kostüme, Fundus verwalten und Stilkunde und 2 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Theaterschneiderei, Transport, Wäsche- und Kleiderpflege, Kostümgeschichte und Ausstattung (Film, Fernsehen, Bühne), Szenografie — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.722 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.034 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.310 € bis 4.762 €), gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 105 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Requisite, Planung, Handwerkliche Kenntnisse, Philosophie und Personalplanung. Auf persönlicher Ebene zählen Zuverlässigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Gewissenhaftigkeit und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fundusverwalter/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fundusverwalter/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Fundusverwaltung, Lagerorganisation und Kostümverleih stehen unter hohem KI-Druck

Stand: Juni 2026: Für die Fundusverwaltung ist die Lage arbeitsmarktseitig klarer als der erste Blick vermuten lässt. Der KI-Risiko Score von 86 zeigt: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut angreifbar, und zugleich gibt es einen realen Trend hin zu digitalen Arbeitsabläufen. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Aber die Art, wie Kostüme, Fundus verwalten, Lagerorganisation, Lagerverwaltung, Inventur und Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft) organisiert werden, verändert sich spürbar.

Gerade weil im Beruf sowohl Verwaltungsaufgaben als auch praktische Arbeit zusammenkommen, ist die Entwicklung zweigeteilt: Alles, was mit Kalkulation, Dokumentation, Zuordnung, Suche, Planung und Abstimmung zu tun hat, lässt sich zunehmend digital unterstützen. Tätigkeiten wie Theaterschneiderei, Transport, Wäsche- und Kleiderpflege, Kostümgeschichte oder Ausstattung (Film, Fernsehen, Bühne), Szenografie bleiben dagegen stark menschlich geprägt.

Fundusverwalter/in: Was sich an der Arbeit mit Kostümen und Beständen verändert

Der Beruf lebt von Übersicht, Verlässlichkeit und schnellem Zugriff auf das Richtige zur richtigen Zeit. Genau dort setzt KI an. Systeme können dabei helfen, Bestände zu strukturieren, Artikel zu klassifizieren, Dubletten zu erkennen, Verleihvorgänge vorzubereiten oder Daten für die Kalkulation aufzubereiten. Auch bei wiederkehrenden Abläufen rund um Kleidungsverleih, Kostümverleih und Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft) steigt der Druck, Prozesse stärker zu standardisieren.

Besonders relevant ist das, weil im Fundus oft nicht nur „Dinge verwaltet“ werden, sondern Kontextwissen dazugehört: Welche Epoche passt zu welcher Produktion? Welche Kombinationen wurden schon genutzt? Welche Teile sind empfindlich, welche schnell verfügbar, welche müssen vorab angepasst werden? Genau hier wird KI als Such- und Sortierhilfe nützlich, ersetzt aber nicht die Entscheidung über Stil, Einsatz und künstlerische Wirkung.

Fundusverwalter/in zwischen Routine und Expertise

Die IAB-Analysen zeigen, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland inzwischen einen großen Teil der Beschäftigten betreffen. Gleichzeitig ist der wichtigste Befund: Hohe Ersetzbarkeit führt in der Praxis oft nicht zu einem abrupten Abbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Aufgaben. Für den Fundus heißt das: Nicht alles, was digital automatisierbar ist, fällt weg. Aber die Routinearbeit wird enger.

Das ist auch deshalb wichtig, weil im Beruf Fachwissen und persönliche Kompetenzen eng zusammenhängen. Wer Fundusbestände verantwortet, braucht Requisite, Planung, handwerkliche Kenntnisse, Philosophie und Personalplanung ebenso wie Zuverlässigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Gewissenhaftigkeit, schöpferische Fähigkeit und Eigenverantwortung. Gerade die Mischung aus Organisation und künstlerischem Verständnis macht den Beruf widerstandsfähiger als rein administrative Tätigkeiten.

Was die Studien für Fundusverwaltung und Kostümverleih bedeuten

Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Arbeitskonversationen zeigt: Besonders KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Kommunikation und Informationsbeschaffung. Weniger gut funktioniert KI dort, wo körperliche Arbeit, präzises Anfassen, Materialgefühl und praktische Pflege gefragt sind. Für die Fundusverwalterin oder den Fundusverwalter ist das ein sehr treffender Befund: KI hilft beim Sichten von Daten, beim Formulieren von Auskünften, beim Vorbereiten von Abläufen und bei der Dokumentation — aber nicht beim echten Handling von Kostümen, beim Transport oder bei der Wäsche- und Kleiderpflege.

Auch der IWF ordnet den Beruf sinnvoll ein: In Industrieländern sind viele Jobs stärker KI-exponiert, weil dort der Anteil kognitiver Tätigkeiten höher ist. Genau das trifft auf Fundusarbeit zu. Der Beruf ist nicht nur körperlich oder handwerklich, sondern stark wissens- und informationsbasiert. Deshalb ist die Exposition hoch, auch wenn die praktische Umsetzung weiterhin Menschen braucht.

Anthropic ergänzt diese Sicht: In der realen Nutzung dominiert KI bislang meist als Unterstützung, nicht als vollständiger Ersatz. Das passt zum Fundus besonders gut. Die plausibelste Entwicklung ist keine vollautomatische Fundusverwaltung, sondern ein Arbeitsmodell mit weniger Suchaufwand, besserer Vorstrukturierung und mehr Zeit für Beratung, Auswahl und kreative Abstimmung.

Fundusverwalter/in: Wo KI hilft und wo du gefragt bleibst

Am stärksten kann KI bei diesen Aufgaben unterstützen:

  • Inventur und Datenpflege
  • Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft)
  • Kalkulation und Auswertungen
  • Sortierung von Beständen und Suchprozessen
  • Standardkommunikation im Kleidungsverleih, Kostümverleih
  • Dokumentation rund um Lagerorganisation und Lagerverwaltung

Weniger ersetzbar bleiben:

  • Theaterschneiderei und handwerkliche Anpassungen
  • Transport und physische Vorbereitung
  • Wäsche- und Kleiderpflege
  • stilistische Einordnung über Stilkunde und Kostümgeschichte
  • Abstimmung mit Bühne, Film und Fernsehen bei Ausstattung (Film, Fernsehen, Bühne), Szenografie

Fundusverwalter/in: So bleibst du im Beruf stark

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, solltest du KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug zur Entlastung sehen. Entscheidend ist, dass du die Systeme so nutzt, dass sie dir Recherche, Verwaltung und Vorarbeit abnehmen, während du die fachliche Kontrolle behältst.

Praktisch sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • Baue deine Planung und Dokumentation digital und sauber auf.
  • Nutze KI für Textbausteine, Sortierhilfen und Vorab-Recherchen.
  • Stärke dein Wissen in Stilkunde und Kostümgeschichte.
  • Verknüpfe Requisite-Kenntnisse mit organisatorischer Verantwortung.
  • Entwickle deine Dialogfähigkeit Kundenorientierung, damit du mit Produktion, Regie und Ausstattung sicher abstimmen kannst.
  • Halte deine handwerklichen Kenntnisse aktuell, damit du nicht nur verwaltest, sondern mitgestaltest.

Die eigentliche Zukunft des Berufs liegt nicht im bloßen Verwalten, sondern in der Fähigkeit, Ordnung, Material, Ästhetik und Produktionslogik zusammenzubringen. Genau dort bleibt dein menschlicher Mehrwert hoch.

Erwähnte KI-Tools

KI-Systeme für BestandsverwaltungKI-gestützte Such- und SortiersystemeTextassistenz für StandardkommunikationDatenanalyse-ToolsDokumentenautomatisierung

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fundusverwalter/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Fundusverwalter/in