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Funker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

100%2013
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100%2019
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84%2026*
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Fachkräfte im technischen Betrieb des Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehrs (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

7 von 10 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Große Hochseefischerei0%
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Funkpeilungs-, Ortungsgeräte0%

Du bleibst relevant.

Funker/innen stellen drahtlose Kommunikationsverbindungen her und tauschen Meldungen aus. Darüber hinaus warten sie funktechnische Anlagen und halten diese instand.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Belastbarkeit

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeLogistikFehleranalyseDispositionManufacturing Execution System (MES)

250

Beschäftigte i

90

Offene Stellen i

Arbeitslose i

8

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

250-33% seit 2012
381316250
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
8Arbeitslose 2024
2111
20122024

Funker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 84% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Funker/in verändern könnte. Damit liegt Funker/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik, der bei 50% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 10 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Große Hochseefischerei, Kleine Hochseefischerei, Elektronik, Funktechnik, Sprechfunk und Englisch und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Küstenfahrt und Nationale Fahrt — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 250 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gesunken. Zuletzt waren rund 90 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Logistik, Fehleranalyse, Disposition und Manufacturing Execution System (MES). Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Belastbarkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Funker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Funker/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Das Anforderungsprofil für Funker/innen verschiebt sich bis 2030 deutlich: Weg von klar abgrenzbaren, routinierten Funkaufgaben hin zu stärker überwachenden, koordinierenden und technisch abgesicherten Tätigkeiten. Für dich heißt das nicht automatisch weniger Arbeit, aber andere Arbeit. Stand: Juni 2026 ist der Beruf im KI-Risiko-Score mit 84 sehr hoch eingestuft. Das passt zu einem Feld, in dem viele Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind, der praktische Einsatz aber stark von Einsatzumgebung, Sicherheit und Verantwortung abhängt.

Funker/in: Welche Tätigkeiten unter Druck geraten

Besonders anfällig sind die klar strukturierten Kernaufgaben im Bereich Sprechfunk, Funktechnik und der Umgang mit Funkpeilungs-, Ortungsgeräte. Solche Tätigkeiten sind oft regelbasiert, standardisiert und stark dokumentierbar. Genau dort ist KI stark: Sie kann Informationen ordnen, Meldungen vorstrukturieren und Routinekommunikation unterstützen. Die Microsoft-Analyse zu realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren ist. Das trifft viele Funkprozesse indirekt: Lageinformationen aufnehmen, Meldungen verdichten, Rückfragen vorbereiten oder Protokolle glätten.

Auch die internationale Perspektive spricht für eine hohe Exposition: Laut IWF sind weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wie Deutschland sogar etwa 60 %, weil dort mehr kognitive Tätigkeiten anfallen. Für Funker/innen ist das relevant, weil der Beruf nicht nur aus Bedienung besteht, sondern auch aus Bewertung, Weitergabe und Abstimmung von Informationen. Gerade diese Schnittstelle wird digital aufgewertet und teilweise automatisiert.

Funker/in: Welche Kompetenzen wichtiger werden

Weniger wichtig wird nicht die ganze Berufserfahrung, sondern der reine Routineanteil. Wichtiger werden dagegen Wartung, Reparatur, Instandhaltung, die sichere Arbeit in Küstenfahrt und Nationale Fahrt sowie der Umgang mit Störungen, Sonderfällen und technischer Redundanz. Solche Aufgaben lassen sich nicht einfach an ein Modell auslagern, weil sie physische Präsenz, Verantwortung und Situationsurteil verlangen.

Hinzu kommen Fähigkeiten, die im Alltag oft unterschätzt werden: Fehleranalyse, Disposition, Logistik und der sichere Umgang mit Microsoft Office oder einem Manufacturing Execution System (MES). Auch deine persönlichen Stärken gewinnen an Gewicht: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Belastbarkeit. Wenn KI Routine übernimmt, rückt genau das in den Vordergrund, was Menschen im Betrieb stabil macht: Prioritäten setzen, Abweichungen erkennen, im Team abstimmen und im Ernstfall ruhig bleiben.

Die IAB-Forschung hilft bei der Einordnung: Hohe technische Ersetzbarkeit führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Das ist wichtig, weil der Beruf nicht einfach verschwindet, sondern sich von innen verändert. Für Funker/innen bedeutet das: Die Frage ist weniger, ob es den Beruf noch gibt, sondern welche Teile davon künftig noch manuell erledigt werden und welche über Systeme laufen.

Funker/in: Was bei großen und kleinen Funkabläufen bleibt

Gerade in den Bereichen Große Hochseefischerei und Kleine Hochseefischerei ist die Kombination aus Technik, Witterung, Betriebssicherheit und Verantwortung entscheidend. Dort bleiben Überwachung, Absicherung und Reaktion auf Ausfälle menschlich besonders wichtig. Das spricht dafür, dass die Berufsentwicklung nicht nur von KI, sondern auch von Einsatzort und Sicherheitsanforderungen geprägt wird.

Gleichzeitig ist klar: Wo Meldungen standardisiert sind, Abläufe wiederkehren und Informationen bereits digital vorliegen, steigt der Druck auf klassische Funktätigkeiten. Der Job wird weniger zum reinen Sendebetrieb und mehr zum Kontroll-, Koordinations- und Eskalationspunkt. Das passt auch zum Befund aus einer deutschen Studie zum Aufgabenwandel: KI verschiebt den Mix innerhalb von Berufen, klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Funker/in: Nächste Schritte für deinen Beruf

Wenn du in diesem Beruf bleibst, lohnt sich ein klarer Fokus auf Tätigkeiten, die KI nicht gut übernimmt:

  • Störungen schnell erkennen und sauber eingrenzen
  • technische Abläufe überwachen statt nur ausführen
  • Meldungen prüfen, priorisieren und verantworten
  • bei Ausfällen zwischen System, Crew und Leitung vermitteln
  • Wartung, Reparatur und Instandhaltung mitdenken
  • Dokumentation so führen, dass sie belastbar und nachvollziehbar bleibt

Besonders sinnvoll ist es, digitale Arbeitsmittel nicht nur zu nutzen, sondern zu verstehen: Wie werden Meldungen verarbeitet? Wo entstehen Fehlerquellen? Welche Daten sind verlässlich? Genau dort wird aus Routine ein Profilvorteil.

Der Beschäftigungsrückgang der letzten Jahre zeigt, dass der Beruf bereits unter Druck steht. Trotzdem ist das kein Signal für ein schnelles Ende, sondern für eine Verschiebung. Wer sich auf technische Robustheit, Fehleranalyse und koordinierende Aufgaben ausrichtet, bleibt auch in einem stärker automatisierten Umfeld relevant. KI nimmt dir vor allem das Einfache ab — nicht die Verantwortung, wenn etwas schiefgeht.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeManufacturing Execution System (MES)

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Funker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Funker/in