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Geomatiker/in

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MITTLERES RISIKO

29%2013
29%2016
38%2019
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68%2026*
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Fachkräfte in der Kartografie

Das übernimmt KI.

17 von 23 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Messdaten auswerten0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Drucktechnik0%
Druckvorlagenherstellung0%
Landkartengestaltung0%
Layout0%
Reprotechnik, Reprografie0%
Photogrammetrie0%
Vermessung0%
Visualisieren (EDV)0%
GIS (Geo-Info-System)0%
Luftbildauswertung0%
Zeichnen0%
Retuschieren (Fototechnik)0%
Bodenordnung0%
Digitale Topografische Karten0%
Georadar0%

Du bleibst relevant.

Geomatiker/innen erheben und verarbeiten Geodaten. Sie beraten Kunden hinsichtlich der Aufbereitung und Nutzung geografischer Informationen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Pflichtgefühl
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

3.843 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.263 €

Oberes Viertel

4.675 €

Fachliche Stärken i

GIS (Geo-Info-System)GeomatikGeoinformatikMicrosoft OfficeVermessung

2.611

Beschäftigte i

449

Offene Stellen i

Arbeitslose i

101

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

60%45%29%
20132022: 60%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.611+65% seit 2012
2.6112.0951.579
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.843 €+32%
4.675 €3.473 €2.270 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
83Stellen 2024
101Arbeitslose 2024
101559
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Geomatiker/in?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Geomatiker/in

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Geomatiker/in: Was sich gerade verändert

Die Geomatiker/innen in Deutschland stehen vor einem technologischen Umbruch. Mit einem KI-Risiko-Score von 68% und einem Automatisierungspotenzial von 60% ist der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf diesen Beruf enorm. KI kann dabei helfen, Geodaten effizienter zu analysieren und zu visualisieren, was den Geomatiker/innen neue Möglichkeiten eröffnet. Doch gleichzeitig bedeutet das auch, dass viele Routineaufgaben künftig nicht mehr manuell erledigt werden müssen. Ein greifbarer Vergleich: Früher hat man viele Daten von Hand auf Karten übertragen. Heute übernimmt dies Software wie ArcGIS, die mithilfe von KI präzisere Karten erstellt und fundierte Entscheidungen ermöglicht.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute kommen verschiedene KI-Tools in der Geomatik zum Einsatz. Beispiele:

  • ArcGIS mit ArcGIS Pro: Diese Software nutzt KI zur Analyse von Geodaten und unterstützt Geomatiker/innen bei der Erstellung präziser Karten.
  • QGIS mit Plugins: QGIS ist eine Open-Source-Software, die durch Plugins wie „TimeManager“ zeitliche Daten visualisiert und analysiert.
  • Google Earth Engine: Diese Plattform verarbeitet große Mengen von Satellitendaten mithilfe von KI und hilft Geomatiker/innen bei Umweltanalysen.
  • Geospatial AI von CARTO: Hier kommen KI-Algorithmen zur Analyse und Visualisierung von Geodaten zum Einsatz, insbesondere in der Stadtplanung.
  • Mapillary: Diese Plattform analysiert Straßen- und Verkehrsverhältnisse aus Bildern, unterstützt von KI, was Geomatiker/innen bei der Dateninterpretation hilft.

Früher musste man viele dieser Analysen manuell durchführen, heute erledigen KI-gestützte Tools den Großteil der Arbeit.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Künstliche Intelligenz kann zwar viele Aufgaben automatisieren, jedoch bleiben menschliche Fähigkeiten unverzichtbar. Dazu gehören:

  • Eigenverantwortung: Entscheidungen basierend auf komplexen Datenanalysen zu treffen.
  • Teamfähigkeit: Effiziente Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten, um umfassende Projekte zu realisieren.
  • Kommunikationsfähigkeit: Geodaten verständlich zu präsentieren und zu erklären, ist eine Kunst, die Maschinen nicht beherrschen können.
  • Pflichtgefühl und systematisches Vorgehen: Die sorgfältige Durchführung von Vermessungen und Analysen erfordert menschliches Engagement und Präzision.

Diese Fähigkeiten sind schwer zu automatisieren und werden auch in Zukunft notwendig sein.

Was sich in der Branche gerade tut

In der Geomatik-Branche sind aktuelle Entwicklungen wie die Automatisierung von Datenanalysen und die Integration von IoT-Daten zu beobachten. Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltanalysen wächst, was Geomatiker/innen dazu anregt, KI für Umweltmonitoring und -schutz zu nutzen. In Deutschland gibt es bereits 449 offene Stellen für Geomatiker/innen, was zeigt, dass die Branche weiterhin Bedarf an qualifizierten Fachkräften hat.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland liegt bei 2.611 Geomatiker/innen. Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gibt es eine Gehaltsspanne von 3.263 € bis 4.675 €, mit einem Median-Gehalt von 3.843 € pro Monat. Während der reale Einsatz von KI in der Branche derzeit bei 21% liegt, gibt es ein großes theoretisches Potenzial, das ungenutzt bleibt (39 Prozentpunkte). Die Automatisierung wird die Art und Weise, wie Geomatiker/innen arbeiten, verändern, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich wandelnden Arbeitswelt der Geomatiker/innen erfolgreich zu bleiben, kannst du folgende Schritte unternehmen:

  1. Weiterbildung in GIS: Nutze Plattformen wie Coursera oder edX, um kostenlose Kurse zu GIS und KI-Anwendungen in der Geodatenanalyse zu belegen.
  2. Soft Skills stärken: Arbeite an deinen kommunikativen und teamorientierten Fähigkeiten, um in der Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten effektiv zu sein.
  3. Praxisprojekte umsetzen: Suche nach Gelegenheiten, um dein Wissen in realen Projekten anzuwenden, sei es durch Praktika oder ehrenamtliche Arbeiten.

Diese Schritte sind konkret umsetzbar und helfen dir, deine Fähigkeiten anzupassen.

Fazit: Deine Zukunft als Geomatiker/in

Die Geomatiker/innen stehen vor spannenden Veränderungen durch den Einsatz von KI. Es ist wichtig, sich weiterzubilden und menschliche Fähigkeiten zu entwickeln, die Maschinen nicht ersetzen können. Nutze die Chancen, die sich dir bieten, und gestalte aktiv deine berufliche Zukunft in dieser dynamischen Branche!

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIArcGIS mit ArcGIS ProQGIS mit PluginsGoogle Earth EngineGeospatial AI von CARTOMapillaryAutomatisierung von DatenanalysenIntegration von IoT

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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Häufige Fragen zu Geomatiker/in