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Hobler/in

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der spanenden Metallbearbeitung

Das übernimmt KI.

6 von 8 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Messen, Prüfen (Metalltechnik)0%
Hobeln (Metall)0%
Zerspanungstechnik0%

Du bleibst relevant.

Hobler/innen stellen in metallbe-und-verarbeitenden Betrieben nach Zeichnungen, Anriss-oder Fertigungsplänen beispielsweise Werkzeugteile oder Maschinenbauteile her. Dafür setzen sie Hobel-und Stoßmaschinen ein, die sie auch einrichten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Selbst-Management

Gehalt

4.067 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.399 €

Oberes Viertel

4.802 €

Fachliche Stärken i

Produktion, FertigungWartung, Reparatur, InstandhaltungCNC-Kenntnisse, CNC-ProgrammierenProgrammierenArbeit nach Zeichnung

154.176

Beschäftigte i

8.055

Offene Stellen i

Arbeitslose i

5.030

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

154.176-17% seit 2012
184.732169.454154.176
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.067 €+30%
4.802 €3.660 €2.517 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
8.163Stellen 2024
5.030Arbeitslose 2024
13.1138.5614.008
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Hobler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Hobler/in

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Hobler/in: Was sich gerade verändert

Für Hoblerinnen und Hobler bringt die KI-Revolution sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Der KI-Risiko Score für diesen Beruf liegt bei 84%, was bedeutet, dass ein sehr hohes Risiko für Automatisierung besteht. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) stellt sogar fest, dass das Automatisierungspotenzial bei 100% liegt. Das heißt, theoretisch könnten alle Tätigkeiten, die ein Hobler oder eine Hoblerin ausführt, durch Maschinen oder Software ersetzt werden. Im Alltag bedeutet das, dass viele Aufgaben in der Fertigung und Produktion zunehmend automatisiert werden. Dennoch wird derzeit nur in 10% der Fälle KI eingesetzt, sodass 90% des Potenzials noch ungenutzt bleiben.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits jetzt gibt es verschiedene KI-Tools, die spezifische Aufgaben im Berufsfeld Hobler/in übernehmen. Hier einige Beispiele:

  • Siemens MindSphere: Diese Cloud-basierte Plattform sammelt Daten von Maschinen und analysiert sie. Früher wurde viel manuell dokumentiert und überwacht, heute können Hobler durch diese Software schneller auf Produktionsschwankungen reagieren und Optimierungen vornehmen.
  • IBM Watson IoT: Dieses Tool hilft Unternehmen, ihre Produktionsprozesse durch Datenanalyse zu verbessern. Anstatt von Hand Wartungsprotokolle zu führen, können Hobler nun auf vorausschauende Wartungsinformationen zugreifen, die durch KI generiert werden.
  • FANUC Robotics: Diese KI-gestützten Roboter können Aufgaben wie Materialhandling und Montage automatisieren. Während Hobler früher viele dieser Aufgaben selbst erledigen mussten, können sie nun mehr Zeit für komplexere Tätigkeiten nutzen.
  • SAP Leonardo: Diese Kombination aus IoT, maschinellem Lernen und Blockchain hilft, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten. Hobler können nun mit diesen Technologien arbeiten, um ihre Aufgaben schneller und präziser zu erledigen.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz des hohen Automatisierungspotenzials gibt es viele menschliche Fähigkeiten, die auch in Zukunft gefragt bleiben. Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit sind Eigenschaften, die Maschinen nicht ersetzen können.

Beispielsweise erfordert die Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen oder das Lösen von Problemen im Team menschliches Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenzen, die KI nicht nachahmen kann. Auch das Arbeiten nach Zeichnung, das oft kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten erfordert, bleibt in der Verantwortung des Menschen. Diese Stärken werden für die Zukunft des Berufs unerlässlich sein.

Was sich in der Branche gerade tut

In der deutschen Fertigungsbranche sind Automatisierung und Robotik auf dem Vormarsch. Immer mehr Unternehmen setzen KI-gestützte Lösungen ein, um die Effizienz zu steigern und Prozesse zu optimieren. Der Einsatz von vorausschauender Wartung wird immer häufiger, wodurch Hobler und Hoblerinnen die Möglichkeit haben, Wartungsbedarfe vorherzusagen und Ausfallzeiten zu minimieren. Zudem gewinnen digitale Zwillinge, also virtuelle Modelle von Produktionsanlagen, an Bedeutung, um Prozesse zu optimieren und Entscheidungen schneller zu treffen.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Aktuell gibt es in Deutschland etwa 154.176 Beschäftigte im Berufsfeld Hobler/in. Das Median-Gehalt liegt bei 4.067 Euro pro Monat, mit einer Gehaltsspanne von 3.399 bis 4.802 Euro. Trotz der hohen Automatisierungschancen gibt es derzeit 8.055 offene Stellen. Laut dem IAB wird erwartet, dass die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in den kommenden Jahren stabil bleibt, insbesondere für diejenigen, die sich mit digitalen Technologien und KI auskennen.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, gibt es einige konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. IHK-Webinare: Nutze die kostenlosen Webinare deiner Industrie- und Handelskammer. Diese bieten oft Schulungen zu digitalen Themen, die für deinen Beruf relevant sind.
  1. Online-Kurse: Plattformen wie Coursera oder edX bieten kostengünstige Kurse zu Digitalisierung und Industrie 4.0. Hier kannst du wertvolle Kenntnisse erwerben, die dir helfen, dich im Beruf weiterzuentwickeln.
  1. YouTube-Kanäle: Suche nach kostenfreien Inhalten, die sich mit dem Thema Industrie 4.0 und digitale Transformation beschäftigen. Ein Beispiel ist der Kanal "Industrie 4.0 - Digitale Transformation", der dir nützliche Informationen liefert.

Diese Schritte kannst du sofort umsetzen, um deine Fähigkeiten zu erweitern und dich auf die Veränderungen im Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Fazit: Deine Zukunft als Hobler/in

Die Rolle des Hoblers oder der Hoblerin wird sich in den kommenden Jahren durch KI und Automatisierung stark verändern. Es ist wichtig, sich aktiv mit digitalen Fähigkeiten auseinanderzusetzen und die eigenen Stärken auszubauen. Die wichtigste Botschaft: Deine menschlichen Fähigkeiten und deine Bereitschaft zur Weiterbildung werden entscheidend sein, um auch in Zukunft in deinem Beruf erfolgreich zu sein.

Erwähnte KI-Tools

Siemens MindSphereIBM Watson IoTFANUC RoboticsSAP LeonardoIHKCoursera oder edXYouTube

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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