Analyse läuft

Imker/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

NIEDRIGES RISIKO

0%2013
25%2016
50%2019
50%2022
36%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte in der Imkerei

Das übernimmt KI.

3 von 10 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Verkauf0%
Bienenhaltung0%
Tierhaltung0%

Du bleibst relevant.

Imker/innen halten Bienen und vermarkten ihre Produkte: Honig und Wachs. Dazu betreuen und vermehren sie Bienenvölker und züchten Bienenköniginnen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

297

Beschäftigte i

Arbeitslose i

102

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%25%0%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

297+241% seit 2012
32120487
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6Stellen 2024
102Arbeitslose 2024
10251
20122024

Imker/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Imker/in beträgt 36%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 10 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Verkauf, Bienenhaltung und Tierhaltung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Tierschutz, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung und Bienenzucht und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 297 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 78% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Imker/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Imker/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Imker/in im Vergleich zum Berufsfeld: ein niedrigerer KI-Score als der Durchschnitt

Mit einem KI-Risiko-Score von 36 liegt die Imkerei unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38). Das passt gut zu dem, was den Alltag in diesem Beruf ausmacht: Viele Kernaufgaben sind nah an Tieren, Wetter, Standort und Beobachtung gebunden. Genau dort stößt KI bisher schnell an Grenzen. Die Arbeit findet nicht am Bildschirm statt, sondern am Bienenstand, am Volk, an den Unterkünften und in der direkten Verantwortung für die Tiergesundheit. Stand: Juni 2026.

Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick. Denn der Beruf enthält auch Aufgaben, bei denen digitale Systeme helfen können: etwa bei Verkauf, Dokumentation, Terminplanung oder der besseren Auswertung von Beobachtungen. Der Score zeigt also nicht, dass der Beruf verschwindet, sondern dass sich einzelne Tätigkeiten im Hintergrund verändern können.

Warum die Imkerei anders von KI betroffen ist

Bei der Imkerei treffen sehr unterschiedliche Aufgaben aufeinander. Auf der einen Seite stehen klar körpernahe und tierbezogene Tätigkeiten wie Bienenhaltung, Tierhaltung, Tierschutz, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung, Bienenzucht und Tierproduktion. Diese Arbeiten hängen stark von situativem Urteilsvermögen, Erfahrung und unmittelbarer Kontrolle ab. Sie lassen sich nur begrenzt standardisieren.

Auf der anderen Seite gibt es Aufgaben, die stärker regelbasiert oder organisatorisch sind. Dazu gehört vor allem der Verkauf, aber auch das Festhalten von Beständen, Maßnahmen und Beobachtungen. Hier kann KI unterstützen, indem sie Texte vorstrukturiert, Daten zusammenfasst oder bei der Planung hilft. Doch selbst dann bleibt die Entscheidung bei dir: Wie wirkt sich ein Standort aus? Wie entwickelt sich ein Volk? Welche Maßnahme ist für Tiere und Betrieb wirklich sinnvoll?

Genau deshalb ist der Beruf im Vergleich zu vielen Wissens- und Büroberufen weniger exponiert. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Körperliche Arbeit gehört dagegen zu den schwächsten Anwendungsfeldern. Das trifft die Imkerei unmittelbar: Der praktische Kern der Arbeit ist schwer durch Software zu ersetzen.

Was die Studienlage für Imker/innen wirklich zeigt

Die Forschung zeichnet für den Arbeitsmarkt ein nüchternes Bild. Laut IAB führt ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Häufig bremst es eher das Wachstum als dass es Jobs direkt vernichtet. Genau das ist wichtig für die Imkerei: Auch wenn einzelne Tätigkeiten technisch unterstützt oder teilweise ersetzt werden können, heißt das nicht automatisch weniger Beschäftigung.

Der zweite Punkt ist die Einordnung durch das IAB selbst: Es misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Für die Imkerei liegt der Score im mittleren Bereich, aber die real ersetzbaren Tätigkeiten sind nur ein Teil des Berufsbilds. Der größere Block bleibt menschlich geprägt, weil Tiergesundheit, Tierschutz und die Arbeit mit lebenden Organismen nicht einfach in standardisierte Routinen zerlegt werden können.

Auch der IWF hilft bei der Einordnung: Weltweit sind zwar viele Jobs KI-exponiert, in Industrieländern wie Deutschland aber besonders solche mit hohem kognitiven Anteil. Die Imkerei gehört nicht in diese Gruppe. Sie ist weniger anfällig für direkte Automatisierung als Berufe, in denen Texte, Auswertungen oder standardisierte Kundenkommunikation den Kern bilden.

Interessant ist dennoch der Blick auf die Marktseite. In vielen Berufen verändert KI den Aufgabenmix innerhalb des Jobs: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das kann auch in der Imkerei passieren. Nicht der Bienenkontakt wird ersetzt, aber Dokumentation, Planung, Vermarktung und Qualitätskontrolle können digitaler werden. Für dich heißt das: Die fachliche Arbeit bleibt zentral, aber der Umgang mit Daten und Tools wird wichtiger.

Was das für deinen Alltag in der Imkerei bedeutet

Für deinen Beruf ist wahrscheinlich nicht die komplette Ersetzung das Thema, sondern die Entlastung bei Nebenaufgaben. KI kann helfen bei:

  • Formulierungen für Verkauf und Kundenkommunikation
  • Vorlagen für Betriebsdokumentation
  • Strukturierung von Beobachtungen zu Tierkrankheiten
  • Checklisten für Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren
  • Planung von Routinen rund um Tierüberwachung und Pflege
  • Auswertung von Notizen zu Bienenzucht und Tierproduktion

Der eigentliche Mehrwert entsteht aber nur, wenn du die Ergebnisse fachlich prüfst. Gerade im Umgang mit Tieren ist KI ein Werkzeug, kein Ersatz für Erfahrung. Das ist eine gute Nachricht: Dein Wissen bleibt der wichtigste Teil der Wertschöpfung.

Fazit zur Imkerei und KI

Der KI-Risiko-Score von 36 zeigt: Die Imkerei ist nicht immun gegen technologische Veränderungen, aber klar weniger gefährdet als viele wissensintensive Berufe. Die stärksten Hebel liegen im organisatorischen Umfeld, nicht im Kern mit den Bienen. Laut IAB und Microsoft verschiebt KI vor allem Teilaufgaben, während körpernahe und tierbezogene Arbeit stabiler bleibt. Für dich heißt das: Wer digitale Helfer klug nutzt, kann Zeit sparen, sauberer dokumentieren und den Betrieb professioneller führen — ohne dass die eigentliche Arbeit am Bienenvolk an Bedeutung verliert.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Imker/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Tierwirt/in - ImkereiLand- & Forstwirtschaft
36%
Alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft im KI-Check →

Häufige Fragen zu Imker/in