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Industriemeister/in - Lack: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

73%2013
82%2016
82%2019
92%2022
87%2026*
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Aufsichtskräfte in der Farb- und Lacktechnik

Das übernimmt KI.

22 von 25 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Fertigungs-, Auftragssteuerung0%
Fertigungstechnik0%
Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Oberflächen beschichten0%
Trocknen0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
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Beschichtungstechnik0%
Farben-, Lacktechnik0%
Korrosionsschutz0%
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Spritzlackieren0%
Tauchlackieren0%
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Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Personalplanung0%
Umweltrecht0%

Du bleibst relevant.

Industriemeister/innen in der Fachrichtung Lack-und Beschichtungstechnik steuern die Arbeitsprozesse in der Farben-und Lackherstellung. Sie übernehmen kaufmännische Aufgaben und sind für die Personalführung und-entwicklung zuständig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

4.371 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.612 €

Oberes Viertel

5.560 €

829

Beschäftigte i

Arbeitslose i

9

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

92%83%73%
20132022: 92%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

829-35% seit 2012
1.2851.057829
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.371 €+36%
5.560 €4.083 €2.606 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
4Stellen 2024
9Arbeitslose 2024
1283
20122024

Industriemeister/in - Lack im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 87% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Industriemeister/in - Lack verändern könnte. Damit liegt Industriemeister/in - Lack über dem Durchschnitt des Berufsfelds Management & Führung, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 92% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 25 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 22 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Fertigungs-, Auftragssteuerung, Fertigungstechnik, Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Oberflächen beschichten und Trocknen und 16 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 829 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 35% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.371 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.612 € bis 5.560 €), gestiegen um 20% seit 2019.

Mehr dazu: alle Berufe in Management & Führung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Industriemeister/in - Lack?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Industriemeister/in - Lack

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Industriemeister/in - Lack: Arbeitsmarkt unter Druck, Aufgaben im Wandel

Der Beruf steht am Arbeitsmarkt nicht still: Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 deutlich zurückgegangen, gleichzeitig ist das Gehalt gestiegen. Genau diese Kombination ist wichtig für die Einordnung: Weniger Stellen bedeuten nicht automatisch weniger Bedarf an Wissen, aber sie verschärfen den Druck, den eigenen Wert über Steuerung, Qualität und Prozesssicherheit sichtbar zu machen. Für Industriemeister/in - Lack ist der KI-Risiko Score von 87 deshalb kein Alarmzeichen im Sinne eines schnellen Wegfalls, aber ein klarer Hinweis darauf, dass sich die Rolle stärker verändert als viele andere Berufe.

Industriemeister/in - Lack zwischen schrumpfendem Markt und höherem Anspruch

Stand: Juni 2026 ist die Lage ambivalent. Einerseits ist die Beschäftigung in der Branche rückläufig, andererseits bleibt die Arbeit anspruchsvoll und betriebsnah. Der Kern des Berufs liegt nicht nur im Oberflächen beschichten, Lackieren, Spritzlackieren oder Tauchlackieren, sondern ebenso in der Fertigungs-, Auftragssteuerung, der Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, der Personalplanung und der Koordination von Betriebsmitteleinsatz planen. Genau diese Mischung macht den Beruf schwierig für einfache Automatisierung, aber anfällig für KI-gestützte Vorarbeit, Standardisierung und Entscheidungsunterstützung.

Besonders stark betroffen sind Tätigkeiten, die strukturierte Informationen zusammenführen: Kalkulation, Kosten- und Leistungsrechnung, Dokumentation, Schichtplanung, Materialdisposition und die Auswertung von Qualitätsdaten. Wenn Systeme Muster erkennen, Abweichungen melden oder Vorschläge für Parameter geben, verschiebt sich die Rolle des Meisters oder der Meisterin weg von der reinen Bearbeitung hin zur Steuerung, Prüfung und Freigabe.

KI im Lackbereich: Was ersetzt wird und was bleibt

Die hohen Werte bei Fertigungstechnik, Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Beschichtungstechnik, Farben-, Lacktechnik, Korrosionsschutz, Lacklabortechnik, Oberflächentechnik und Untergrundbehandeln zeigen: Viele Kerntätigkeiten enthalten standardisierte, technische Muster. Genau dort setzt KI besonders gut an, vor allem bei Planung, Überwachung und Prognose.

Weniger leicht ersetzbar bleiben die Bereiche, in denen Menschen den Prozess im Gesamtkontext bewerten müssen. Dazu gehören Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitsvorbereitung sowie Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Hier geht es um Verantwortung, Situationsgefühl, Priorisierung und das Zusammenspiel mit Teams, Anlagenzustand und Störungen. KI kann Hinweise liefern, aber sie trägt nicht die Verantwortung im Betrieb.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen passt gut zu dieser Einordnung: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen und kommunizieren; am wenigsten betroffen sind körperliche und praktische Arbeiten. Für den Lackbereich heißt das: Je mehr dein Alltag aus Berichten, Abstimmung, Planung, Prüfdokumentation und Standardkommunikation besteht, desto stärker kann KI unterstützen. Je näher du an Anlage, Material, Qualität und Störung stehst, desto eher bleibt der Mensch zentral.

Was die Studien für Industriemeister/innen - Lack bedeuten

Der IWF sieht weltweit einen großen Teil der Jobs als KI-exponiert, in Industrieländern sogar noch stärker. Das ist für deinen Beruf relevant, weil hier technische und kognitive Aufgaben zusammenkommen. Der wichtige Punkt: Exponiert heißt nicht automatisch ersetzbar. Es bedeutet vor allem, dass sich die Tätigkeiten innerhalb des Berufs verschieben.

Auch der Anthropic Economic Index spricht eher für Umbau als für Verdrängung. Dort überwiegt in der realen KI-Nutzung die Augmentation, also das Zusammenspiel von Mensch und KI. Genau das dürfte für Industriemeister/innen - Lack typisch werden: KI unterstützt bei Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, bei der Fertigungs-, Auftragssteuerung, bei der Dokumentation und beim Erkennen von Abweichungen; die fachliche Entscheidung, das Einordnen im Betrieb und das Eingreifen vor Ort bleiben menschlich.

Industriemeister/in - Lack strategisch aufstellen

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich kein Abwehrreflex, sondern eine aktive Verschiebung deiner Stärken:

  • Nutze KI für Vorarbeit bei Kalkulation, Schichtplanung, Protokollen und Standards.
  • Stärke deine Rolle in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und im Umgang mit Prozessdaten.
  • Baue Wissen in Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und digitaler Prozessüberwachung aus.
  • Verknüpfe Arbeitsschutz, Unfallverhütung mit datenbasierten Warnsystemen.
  • Positioniere dich als Schnittstelle zwischen Produktion, Labor, Instandhaltung und Führung.

Gerade weil der Beruf schon heute stark technisch geprägt ist, wird künftig nicht die gesamte Tätigkeit verschwinden, sondern der Anteil an Routinen sinken. Wer KI als Werkzeug nutzt, kann mehr Zeit auf Störungsanalyse, Prozessverbesserung und Führung verwenden. Der eigentliche Hebel liegt also nicht darin, gegen KI anzukämpfen, sondern die eigene Rolle in Richtung Steuerung, Kontrolle und betrieblicher Verantwortung zu schärfen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte QualitätsprüfungProzessüberwachungssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Industriemeister/in - Lack beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Industriemeister/in - Lack