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Ingenieur/in - Elektrotechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

64%2013
64%2016
75%2019
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Experten in der Elektrotechnik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

25 von 35 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
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Hybride Steuerungen0%
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Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Prozessleittechnik0%
SPS-Programmierung, SPS-Technik0%
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Elektrische Energietechnik0%
Elektronik0%
Energie-, Leistungselektronik0%
Mikroelektronik0%
Schaltungstechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
Mikrosystemtechnik0%
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Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektrotechnik entwickeln und konstruieren elektrotechnische Produkte. Sie übernehmen leitende Funktionen in der Fertigung, im Betrieb oder im Vertrieb von Erzeugnissen und Dienstleistungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Projektmanagement

Gehalt

6.940 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ElektrotechnikPlanungEntwicklungMicrosoft OfficeWartung, Reparatur, Instandhaltung

45.777

Beschäftigte i

39.031

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.733

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%70%64%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

45.777+2% seit 2012
45.77744.50943.241
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.940 €+10%
6.940 €6.007 €5.074 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
3.074Stellen 2024
1.733Arbeitslose 2024
4.1632.6061.048
20122024

Ingenieur/in - Elektrotechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Elektrotechnik beträgt 66%. Damit liegt Ingenieur/in - Elektrotechnik unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 35 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 25 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Hybride Steuerungen und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und 19 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung und Projektmanagement und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 45.777 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.940 € pro Monat. Zuletzt waren rund 39.031 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektrotechnik, Planung, Entwicklung, Microsoft Office und Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Elektrotechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Elektrotechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Ingenieur/innen in der Elektrotechnik: Der Markt bleibt stabil, aber die Aufgaben verschieben sich

Stand: Juni 2026: Für Ingenieur/in - Elektrotechnik spricht erst einmal einiges für Stabilität. In diesem Berufsfeld ist die Beschäftigung zwischen 2012 und 2024 leicht gestiegen. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score mit 66 im mittleren bis höheren Bereich. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Es heißt aber: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut angreifbar, während der Beruf insgesamt eher von innen umgebaut wird.

Gerade in der Elektrotechnik ist das typisch. Viele Tätigkeiten sind klar strukturiert, stark daten- und regelbasiert und oft in Werkzeuge eingebettet. Dazu gehören CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), SPS-Programmierung, SPS-Technik oder Schaltungstechnik. Solche Aufgaben lassen sich gut standardisieren, prüfen und teilweise beschleunigen. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für technische Entscheidungen, Sicherheitsfragen und Abstimmung im Team beim Menschen.

KI-Einfluss auf Elektrotechnik: Wo KI hilft und wo sie nicht ersetzt

Die größten Veränderungen entstehen dort, wo Elektrotechnik mit digitalen Werkzeugen, Simulation und Dokumentation zusammenkommt. Besonders anfällig sind Aufgaben wie Virtual Prototyping, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik oder Teile der Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik. KI kann hier Entwürfe vorbereiten, Varianten vergleichen, Unterlagen strukturieren oder typische Fehler schneller sichtbar machen.

Weniger leicht automatisierbar sind die Tätigkeiten, die viel Kontextwissen, Abstimmung und Verantwortung brauchen. Dazu zählen Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Entwicklung, Forschung und Lehrtätigkeit (Hochschule). Genau dort entstehen oft die eigentlichen Wertschöpfungsanteile: Anforderungen klären, Prioritäten setzen, technische Kompromisse aushandeln, Risiken bewerten und Lösungen in reale Anlagen oder Produkte übersetzen.

Das passt zu den Arbeitsmarktdaten: Laut IAB führt ein hohes Automatisierungspotenzial in der Vergangenheit selten direkt zu Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum oder zu einem Umbau der Aufgaben. Für Elektrotechnik heißt das: Nicht der Beruf verschwindet, sondern der Mix aus Routine, Prüfung, Steuerung und Entwicklung verschiebt sich.

Was die Studien über Elektrotechnik als Wissensberuf zeigen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt ein klares Muster: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Fähigkeiten werden auch in der Elektrotechnik wichtiger, etwa wenn du technische Spezifikationen dokumentierst, Prüfberichte formulierst, mit Lieferanten oder Kund:innen abstimmst oder Projektstände aufbereitest. Schwächer ist KI dagegen dort, wo es um präzise Datenanalyse im konkreten Arbeitskontext, um Bilderzeugung oder um sehr situationsabhängige Entscheidungen geht.

Auch der IWF ordnet den Beruf gut ein: In Industrieländern wie Deutschland sind wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten besonders viele Jobs KI-exponiert. Elektrotechnik gehört klar in dieses Feld, weil der Beruf stark wissensbasiert ist, aber zugleich nah an realen Anlagen, Normen und Sicherheitsanforderungen arbeitet. Das bedeutet: KI trifft hier nicht nur einfache Büroaufgaben, sondern auch technische Wissensarbeit.

Der Anthropic Economic Index ergänzt das Bild. Dort dominiert in keiner Berufsgruppe reine Automation klar; insgesamt überwiegt der unterstützende Einsatz von KI. Für Elektrotechnik ist das plausibel: KI wird häufig als Assistent genutzt, nicht als vollständiger Ersatz. Sie entlastet bei Recherche, Vorarbeit, Variantenbildung und Dokumentation. Die eigentliche technische Entscheidung bleibt jedoch beim Menschen.

Warum der Beruf trotz KI nicht einfach verschwindet

Elektrotechnik ist kein reiner Bildschirmberuf. Viele Aufgaben hängen an Systemen, Anlagen, Komponenten und Normen. Außerdem sind Fehler oft teuer oder sicherheitskritisch. Genau deshalb werden Elektrotechnik, Planung, Entwicklung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Projektmanagement nicht einfach durch ein Modell ersetzt.

Hinzu kommt: Die Beschäftigtenzahl ist im Berufsfeld zwar nicht dynamisch explodiert, aber auch nicht eingebrochen. Das spricht für einen Markt, der Fachwissen weiter braucht, aber Produktivität stärker einfordert. Wer heute gute Ergebnisse liefert, nutzt KI eher als Werkzeug zur Beschleunigung als zur Delegation der ganzen Arbeit.

Strategie für deinen Alltag in der Elektrotechnik

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich ein klarer Fokus auf Schnittstellenkompetenz. Besonders wertvoll sind:

  • CAD und CAE sicher kombinieren, damit Entwürfe schneller geprüft und verbessert werden
  • mit SPS-Programmierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik und Prozessautomatisierung arbeiten, statt nur Standardabläufe abzuarbeiten
  • technische Inhalte so dokumentieren, dass KI dir bei Texten, Varianten und Prüfunterlagen helfen kann
  • Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit gezielt einsetzen, weil Abstimmung mit Mechanik, Software, Produktion und Kundschaft wichtiger wird
  • bei Qualitätsmanagement und Instandhaltungsmanagement stärker auf Fehlerprävention, Monitoring und Bewertung setzen
  • bei Entwicklung und Forschung KI für Vorarbeit nutzen, aber die fachliche Validierung selbst behalten

Besonders wichtig ist: Trainiere den Umgang mit KI dort, wo wiederkehrende Recherche, Textarbeit oder Vorstrukturierung anfällt. In der Elektrotechnik gewinnt nicht nur, wer schnell entwirft, sondern wer Entwürfe sicher prüfen, bewerten und in robuste Lösungen überführen kann. Genau diese Kombination aus Technik, Urteilskraft und Verantwortung macht den Beruf auch im KI-Zeitalter relevant.

Erwähnte KI-Tools

CopilotCADCAESPS

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Elektrotechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Elektrotechnik