Analyse läuft

Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

70%2013
70%2016
70%2019
82%2022
73%2026*
Ergebnis teilen

Experten in der Werkstofftechnik

Das übernimmt KI.

17 von 31 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung)0%
Keramtechnik0%
CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Fertigungs-, Auftragssteuerung0%
Fertigungstechnik0%
Rohstoffaufbereitung0%
Laborarbeiten, Labortechnik0%
Werkstoffprüfung0%
Werkstofftechnik0%
Steine und Erden (Gewinnung, Aufbereitung)0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektrotechnik0%
Maschinentechnik0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Recycling0%
Bindemittel0%

Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Glas, Keramik und Bindemittel untersuchen, entwickeln und verarbeiten die nichtmetallisch-anorganischen Werkstoffe Glas, Keramik und Bindemittel. Im Bereich der Produktion planen und leiten sie den Produktionsprozess.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

6.503 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungWerkstofftechnikMaterialwissenschaftMicrosoft OfficeAnalyse

3.691

Beschäftigte i

2.192

Offene Stellen i

Arbeitslose i

319

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

82%76%70%
20132022: 82%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

3.691+46% seit 2012
3.7073.1192.530
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.503 €+12%
6.503 €5.612 €4.720 €
20192024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
70Stellen 2024
319Arbeitslose 2024
41722635
20122024

Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel beträgt 73%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 82% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 31 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 17 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung), Keramtechnik, CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Fertigungstechnik und Rohstoffaufbereitung und 11 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Anorganische Chemie, Produktmanagement, Management und Projektmanagement und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 3.691 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 12% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.503 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.192 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Werkstofftechnik, Materialwissenschaft, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Ingenieur/innen in Glas, Keramik und Bindemittel Der Arbeitsmarkt für Ingenieur/innen - Glas, Keramik, Bindemittel ist nicht eingebrochen, aber er steht unter spürbarem Veränderungsdruck. Stand: Juni 2026 arbeiten in Deutschland 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Für deinen Beruf ist das relevant, weil viele Kerntätigkeiten technisch gut strukturierbar sind: von Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung) über Keramtechnik, Rohstoffaufbereitung und Werkstoffprüfung bis zu Fertigungs-, Auftragssteuerung, Kalkulation und Betriebsmitteleinsatz planen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der Beschäftigtenzahl, dass der Beruf nicht schrumpft, sondern gewachsen ist. Das spricht eher für Umgestaltung als Verdrängung.

Der KI-Risiko-Score von 73 passt zu genau dieser Lage: Viele operative und analytische Bestandteile sind angreifbar, aber der Beruf bleibt wichtig, weil er tiefes Materialwissen, Prozessverständnis und Verantwortungsübernahme verlangt. Besonders stark betroffen sind Aufgaben, die klar regelbasiert ablaufen oder sich in digitale Systeme überführen lassen. Dazu zählen etwa CAM-, CIM-Systeme anwenden, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Fertigungstechnik, Laborarbeiten, Labortechnik und Teile der Werkstofftechnik.

Wie KI die Arbeit in Glas-, Keramik- und Bindemitteltechnik verändert Die größere Veränderung liegt weniger im Wegfall des Berufs als im Wandel der Tätigkeit innerhalb des Berufs. Das passt zu Befunden aus deutschen Studien: Klassische Bearbeitung wird seltener, dafür wachsen Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Genau dort verschiebt sich auch deine Rolle. Statt viele Routineaufgaben selbst zu erledigen, wirst du häufiger Prozesse überwachen, Grenzwerte interpretieren, Ergebnisse bewerten und Abweichungen steuern.

Besonders KI-nah sind in deinem Feld die Teile, in denen Daten, Muster und Standards zusammenkommen. Dazu gehören Werkstoffprüfung, Materialwissenschaft, Analyse, Qualitätsmanagement und unterstützende Schritte in der Entwicklung. Auch in der Rohstoffaufbereitung und bei der Fertigungs-, Auftragssteuerung kann KI helfen, Varianten schneller zu vergleichen oder Prozessdaten auszuwerten. Das ersetzt nicht das Fachurteil, aber es verschiebt den Schwerpunkt weg von manueller Routine hin zu Kontrolle, Priorisierung und Entscheidung.

Interessant ist dabei: Der Beruf bleibt nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch anspruchsvoll. Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Projektmanagement, Produktmanagement, Materialwirtschaft und Management sind schwerer vollständig zu automatisieren, weil sie Abstimmung, Zielkonflikte und Verantwortung enthalten. Genau hier liegt ein wichtiger Schutzfaktor. Je stärker du an Schnittstellen zwischen Technik, Qualität, Produktion und Verantwortung arbeitest, desto eher wird KI zum Werkzeug statt zum Ersatz.

Was die Studien für den Beruf bedeuten Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt vor allem eines: KI ist dort am stärksten, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Für deinen Beruf heißt das nicht, dass nur „Büroarbeit“ betroffen ist. Vielmehr werden die dokumentations- und kommunikationsnahen Teile deiner Arbeit leichter unterstützt: Berichte, Prüfprotokolle, Variantenvergleiche, Standardtexte, interne Abstimmung oder technische Erläuterungen lassen sich schneller vorbereiten. Gleichzeitig sind präzise Datenanalyse und bildnahe Aufgaben deutlich schwächer. Genau das ist wichtig in der Werkstoffwelt, in der Messergebnisse, Materialverhalten und Prozesszusammenhänge oft nicht mit einem Klick eindeutig sind.

Auch der IWF ordnet Industrieländer wie Deutschland als besonders KI-exponiert ein, weil hier viele kognitive Tätigkeiten gebündelt sind. Das passt zu deinem Berufsfeld: Ingenieurarbeit in Glas, Keramik und Bindemittel besteht nicht nur aus Produktion, sondern aus Denken in Parametern, Normen, Qualität und Verfahren. Die Folge ist weniger ein radikaler Abbau als ein Druck zur Neuverteilung von Aufgaben.

Der Anthropic Economic Index stützt genau diese Einordnung: In vielen Berufsgruppen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für deinen Beruf ist das plausibel, weil viele Tätigkeiten Fachwissen, Verantwortung und Kontextverständnis brauchen. KI kann Vorschläge machen, Muster erkennen und Varianten vorbereiten. Entscheiden musst du.

Welche Kompetenzen in deinem Beruf an Bedeutung gewinnen Für dich werden vor allem die Fähigkeiten wertvoll, die KI schwer ersetzen kann und die den technischen Kern mit Verantwortung verbinden: - Entwicklung und Forschung, um Werkstoffe, Prozesse und Produktideen weiterzuentwickeln - Qualitätsmanagement, um Fehler nicht nur zu finden, sondern systematisch zu vermeiden - Verfahrenstechnik und Umweltschutz, Umwelttechnik, weil Effizienz, Emissionen und Kreisläufe wichtiger werden - Smarte Glas- und Keramik-Technologien, weil digitale Prozessketten an Bedeutung gewinnen - Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit, weil technische Entscheidungen immer stärker zwischen Produktion, Labor, Einkauf und Management abgestimmt werden

Gleichzeitig bleiben deine Fachkompetenzen rund um Werkstofftechnik, Materialwissenschaft, Analyse und Microsoft Office wichtig — allerdings eher als Fundament für KI-gestützte Arbeit als als alleinige Qualifikation.

Strategie für Ingenieur/innen in Glas, Keramik und Bindemittel Deine beste Strategie ist nicht, KI zu meiden, sondern sie in die eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Sinnvoll ist vor allem: - Routine in Dokumentation, Auswertung und Standardkommunikation an KI auslagern - dich auf Qualitätsmanagement, Projektmanagement und technische Bewertung fokussieren - Prozessdaten, Prüfwerte und Abweichungen besser interpretieren lernen - Kompetenzen in CAM-, CIM-Systeme anwenden, MSR und digitalen Fertigungsumgebungen ausbauen - deine Rolle an der Schnittstelle von Labor, Produktion und Entwicklung stärken

Wenn du in Bereichen mit Entwicklung, Forschung oder Produktmanagement arbeitest, erhöht das deine Zukunftsfähigkeit zusätzlich. Dort ist der Mehrwert von Fachurteil, Abstimmung und Innovationsarbeit besonders hoch. Der Beruf bleibt also anspruchsvoll — aber er wird weniger durch das Abarbeiten von Routinen definiert und stärker durch Analyse, Steuerung und Entscheidung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotCAM-/CIM-SystemeMSR-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Ingenieur/in - MaterialwissenschaftenIngenieurwesen
64%
Ingenieur/in - WerkstofftechnikIngenieurwesen
63%
Alle Berufe in Ingenieurwesen im KI-Check →

Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Glas, Keramik, Bindemittel