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Ingenieur/in - Materialwissenschaften: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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55%2019
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Experten in der Werkstofftechnik

Das übernimmt KI.

17 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung)0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen der Materialwissenschaften entwickeln Materialien und Werkstoffe, führen Versuchsreihen und Materialprüfungen durch, planen und leiten Produktionsprozesse. Daneben sind sie in der Qualitätssicherung oder im technischen Vertrieb tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

6.503 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungWerkstofftechnikMaterialwissenschaftMicrosoft OfficeAnalyse

3.691

Beschäftigte i

2.192

Offene Stellen i

Arbeitslose i

319

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%61%55%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

3.691+46% seit 2012
3.7073.1192.530
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.503 €+12%
6.503 €5.612 €4.720 €
20192024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
70Stellen 2024
319Arbeitslose 2024
41722635
20122024

Ingenieur/in - Materialwissenschaften im KI-Check: die Daten im Detail

Ingenieur/in - Materialwissenschaften erreicht im KI-Check einen Score von 64%. Damit liegt Ingenieur/in - Materialwissenschaften unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 17 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung), Messtechnik, Laborarbeiten, Labortechnik, Metallografie, Werkstoffprüfung und Werkstofftechnik und 11 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Organische Chemie, Physikalische Chemie, Polymer-, Kunststoffchemie und Technische Chemie und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 3.691 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 12% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.503 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.192 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Werkstofftechnik, Materialwissenschaft, Microsoft Office und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Materialwissenschaften?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Materialwissenschaften

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn du Werkstoffprüfung, Metallografie oder chemische Untersuchungs- und Messverfahren machst, ist dein Alltag wahrscheinlich schon heute eine Mischung aus Laborarbeit, Analyse und Entscheidung unter Unsicherheit. Genau dort setzt KI an: Sie ist gut bei Mustererkennung, Datenaufbereitung und dem schnellen Durchsuchen großer Informationsmengen. Weniger stark ist sie dort, wo es um physikalische Chemie, Materialphysik, technische Mechanik oder die praktische Bewertung im konkreten Produktionskontext geht. Für die Ingenieur/in - Materialwissenschaften bedeutet das: Der Beruf wird nicht einfach ersetzt, aber viele Tätigkeiten verschieben sich spürbar.

Stand: Juni 2026.

Wie sich der Alltag als Ingenieur/in - Materialwissenschaften verändert

Der KI-Risiko Score von 64 zeigt: Ein spürbarer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut automatisierbar, aber der Beruf bleibt klar ein Expertenjob. Das passt zu den aktuellen Befunden aus der Arbeitsmarktforschung. Das IAB sieht seit 2019 einen deutlichen Anstieg des Substituierbarkeitspotenzials in Expertenberufen, besonders in wissensintensiven technischen Tätigkeiten. Gleichzeitig zeigt die Forschung auch: Hohe Automatisierbarkeit führt selten direkt zu Jobabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu einem anderen Aufgabenmix.

Für deinen Alltag heißt das konkret: Routinen rund um Messtechnik, Laborarbeiten, Labortechnik, Werkstoffprüfung, chemische Untersuchungs- und Messverfahren, Metallografie, Kalkulation oder das Planen von Betriebsmitteleinsatz werden stärker von Software, Assistenzsystemen und teilautomatisierten Auswertungen geprägt. KI kann Messreihen vorstrukturieren, Auffälligkeiten markieren und Standardbefunde schneller vorbereiten. Das spart Zeit, erhöht aber auch den Druck, Ergebnisse fachlich zu prüfen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt gut, wo KI besonders gut unterstützt: Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau das ist auch in deinem Feld relevant, wenn du Prüfberichte formulierst, Spezifikationen vergleichst oder Literatur und Normen auswertest. Weniger passend ist KI dort, wo präzise Datenanalyse mit Materialwissen, Prozessverständnis und Laborerfahrung zusammenkommt. Die Technik liefert Hinweise — die fachliche Entscheidung bleibt bei dir.

Wer in der Materialwissenschaft von KI profitiert

Am meisten gewinnen Berufsbilder, in denen du viele Daten auswertest, Varianten vergleichst und Ergebnisse dokumentierst. Das gilt besonders, wenn du zwischen Entwicklung, Qualitätsmanagement, Forschung und Arbeitsvorbereitung wechselst. Auch in Bereichen wie Synthese, Beschichtungstechnik, Korrosionsschutz, Oberflächentechnik, Mikrosystemtechnik, Technische Optik oder Metallvergütung kann KI helfen, Muster schneller zu erkennen und Versuchsreihen gezielter zu planen.

Wichtig ist: Die stärksten Effekte liegen meist nicht im vollständigen Ersetzen, sondern im Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung überwiegend unterstützend ist. Das passt gut zu Materialwissenschaften, weil viele Aufgaben schon heute auf Kombinationen aus Messung, Interpretation und Experiment ausgelegt sind. KI kann also Vorschläge machen, aber du bewertest, ob sie zu Werkstofftechnik, Materialwissenschaft, Materialphysik, Polymer-, Kunststoffchemie oder Technische Chemie passen.

Auch der IWF beschreibt Berufe in Industrieländern als besonders KI-exponiert, weil dort viele kognitive Tätigkeiten vorkommen. Genau das trifft auf deinen Beruf zu. Gleichzeitig ist das kein Automatismus für Stellenverlust. Der Beruf ist anwendungsnah und forschungsorientiert, oft mit engem Bezug zu Produktion, Qualität und Entwicklung. Dadurch bleibt menschliche Expertise gefragt, vor allem wenn Randbedingungen, Haftungsfragen oder neue Materialien im Spiel sind.

Welche Tätigkeiten als Ingenieur/in - Materialwissenschaften stabil bleiben

Besonders stabil bleiben jene Aufgaben, die nicht nur Wissen, sondern Urteilskraft und Verantwortung verlangen. Dazu gehören Entwicklung, Forschung, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Arbeitsvorbereitung, Nanotechnologie, Bionik, Technische Mechanik und auch die Arbeit an smarte Glas- und Keramik-Technologien. Hier geht es um Zielkonflikte, Priorisierung und den Transfer von Erkenntnissen in reale Produkte oder Prozesse.

Die aktuelle Marktdynamik spricht ebenfalls dafür, dass sich der Beruf eher intern wandelt als schrumpft. Analysen von Stellenanzeigen zeigen: Nach dem ChatGPT-Start gingen Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Gleichzeitig wachsen Stellenanzeigen mit KI-Skills stark. Für dich heißt das: Wer KI nur als Suchmaschine nutzt, bleibt austauschbar; wer KI in Analyse, Versuchsplanung und Dokumentation integriert, wird wertvoller.

Auch persönliche Kompetenzen gewinnen an Gewicht. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und systematisches-methodisches Vorgehen werden wichtiger, nicht weniger wichtig. KI liefert Ergebnisse schneller, aber sie ersetzt nicht die Abstimmung mit Produktion, Labor, Einkauf, Entwicklung oder Kundschaft.

Weiterbildung für die Materialwissenschaft: So bleibst du vorn

Wenn du dich absichern oder weiterentwickeln willst, lohnt der Blick auf drei Ebenen: Datenkompetenz, Methodenkompetenz und Fachbreite. Datenkompetenz heißt: Ergebnisse aus KI-gestützten Auswertungen kritisch prüfen, Unsicherheiten erkennen und sauber dokumentieren. Methodenkompetenz heißt: Versuchsplanung, Statistik, Messmethodik und Qualitätsbewertung vertiefen. Fachbreite heißt: angrenzende Bereiche wie Organische Chemie, Physikalische Chemie, Polymer-, Kunststoffchemie oder Technische Chemie mitdenken.

Praktisch hilfreich ist es, KI dort einzusetzen, wo sie dir Zeit für die eigentliche Ingenieurarbeit verschafft: bei Protokollen, Literaturrecherche, Normenvergleich, Vorstrukturierung von Daten oder der ersten Version technischer Berichte. So bleibt mehr Raum für die Aufgaben, die dich im Beruf unverwechselbar machen: Probleme einordnen, Lösungen testen, Risiken bewerten und Materialverhalten unter realen Bedingungen verstehen.

Der Beruf hat gute Perspektiven, weil er wächst und stark auf spezialisierte Expertise angewiesen ist. Gleichzeitig ist der Wandel real. Wer den Wechsel von reiner Bearbeitung hin zu Prüfung, Monitoring und Steuerung mitgeht, profitiert am meisten. Genau dort liegt die Zukunft der Materialwissenschaft: nicht weniger Fachlichkeit, sondern mehr konzentrierte Fachlichkeit mit KI-Unterstützung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Materialwissenschaften beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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